Andreas Noethen

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Artikel von Andreas Noethen

Die Bilder gingen im vergangenen August um die Welt: Brennender Regenwald im Amazonasgebiet und lodernde Steppenlandschaften im Feuchtgebiet Pantanal bewirkten das, was Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro am allerwenigsten behagt: Plötzlich lag der kritische Fokus der Weltöffentlichkeit auf dem grössten Land Südamerikas, diskutierten Medien und ein eilig einberufener G7-Sondergipfel in Biarritz Fehler brasilianischer Politik.

Die politischen Verhältnisse in Südamerika sind ins Wanken geraten. Kaum ein Land, aus dem nicht über Unruhen oder Proteste berichtet wird. Zusätzlich zu den schon länger als Krisenherde bekannten Ländern Brasilien und Venezuela haben mit Argentinien, Chile, Bolivien und Ecuador vier weitere Länder mit innenpolitischen Problemen zu kämpfen. Die Gründe sind vielfältig.

Mit der Werbekampagne "Unser Land – Deine Zukunft" will die Band Banda Comunale Menschen dazu bewegen, nach Sachsen zu ziehen. Kommenden September finden in Sachsen die Landtagswahlen statt.

Hörte man Jair Bolsonaro im Wahlkampf sprechen, konnte einem angst und bange werden. Einige sprachen schon vom "Trump der Tropen", einem Agitator im Stile des US-Präsidenten, nur noch schlimmer. Ein Experte sieht nun aber interessante erste Entscheidungen.

Brasilien wählt am kommenden Sonntag einen neuen Präsidenten. Am aussichtsreichsten im Rennen liegt Jair Bolsonaro - ein rechtsextremer Kandidat, der Frauen und Homosexuelle beleidigt und für die Diktatur schwärmt. 

Fast 150 Millionen Brasilianer sollen Anfang Oktober einen neuen Präsidenten wählen – die zweitgrösste Demokratie Amerikas steht dabei vor einer Zerreissprobe.

Mordrate in Brasilien steigt - vor allem Frauen sind die Opfer. Ein aktueller Fall entfacht erneut Diskussionen.