Marie-Christine Fischer

Redakteurin Politik

Geboren 1989 in Augsburg. Studierte Medien & Kommunikation an der Universität Passau. Nach einem journalistischen Ausflug zu den Costa del Sol Nachrichten in Andalusien volontierte sie beim Münchner Merkur und arbeitete als Onlineredakteurin beim Nordbayerischen Kurier in Bayreuth. Als Online-Editor News ist sie für die Ressorts Politik, Wirtschaft und Panorama mitverantwortlich.

Artikel von Marie-Christine Fischer

Ein Gutachten der ARD sorgt für Diskussionen: In dem Text mit dem Titel "Framing Manual" hat eine Sprachwissenschaftlerin ausgearbeitet, wie die Sendeanstalt den Deutschen die Vorzüge des öffentlich-rechtlichen Rundfunks besser nahebringen kann. Kritiker sehen eine Anleitung zur Manipulation. 

Zölibat hin oder her: Überall auf der Welt gibt es katholische Priester, die Kinder gezeugt haben - eine Tatsache, die der Vatikan leugnet. Zumindest öffentlich, denn nun hat dessen Sprecher bestätigt, dass ein internes Regelwerk zum Umgang mit diesen Priestern existiert.

In Syrien und im Jemen toben Bürgerkriege, in Gaza fallen Bomben, die Situation im Irak ist fragil - und doch spricht ein Nahost-Experte von einer historischen Chance auf Frieden in der Region. Wie passt das zusammen? 

Es ist ein Novum für Malaysia: Der König dankt vorzeitig ab, nach nur zwei Jahren im Amt. Warum, das weiss niemand so genau - eine Rolle dürfte die Hochzeit des 49-Jährigen mit einer 25 Jahre alten ehemaligen "Miss Moskau" spielen.

Um in der Greencard-Lotterie einen Pass für die USA zu gewinnen, braucht man Glück. Für einen europäischen Pass reicht Geld. 13 EU-Staaten vergeben gegen Investitionen Aufenthaltstitel. Der EU-Kommission ist das Geschäft mit sogenannten Goldenen Visa ein Dorn im Auge.

Mit Theresa May möchte derzeit wohl kaum jemand tauschen. Nachdem ihr Brexit-Deal bei der Abstimmung im Unterhaus noch deutlicher als erwartet durchgefallen ist, steckt die britische Premierministerin tiefer denn je im Schlamassel. Warum sie daran nicht unschuldig ist und welche Auswege bleiben. 

Am Dienstag ist Showdown: Das britische Parlament stimmt über den mit der EU verhandelten Vertrag über den Austritt aus der Europäischen Union ab. Lehnt die Mehrheit den Vertrag ab, droht Grossbritannien ein Chaos-Brexit. Die Situation ist alles andere als zum Lachen. Lediglich auf Twitter macht der Brexit Spass.

Bäckereien, Restaurants, Imbisstände - überall, wo Lebensmittel hergestellt oder verkauft werden, führen die Behörden regelmässig Hygienekontrollen durch. Veröffentlicht wird jedoch nur ein Bruchteil der Ergebnisse. Die Organisationen "Foodwatch" und "Frag den Staat" wollen den Staat dazu bringen, das zu ändern. Die Idee: Verbraucher sollen die Behörden mit Anfragen bombardieren. 

Dass EU-Fans in der AfD rar sind, ist nichts Neues, doch das geht selbst Parteichef Jörg Meuthen zu weit: Der Leitantrag der Partei zur Europawahl sieht vor, dass Deutschland 2024 aus der Europäischen Union austritt, sollte diese bis dahin nicht gemäss der AfD-Vorstellung reformiert sein.

Viele Menschen möchten die letzten Tage und Stunden ihres Lebens in den eigenen vier Wänden verbringen, nicht in einer Klinik oder einem Heim. Für Angehörige keine einfache Situation. Doch wer sich vorbereitet, kann diesem Wunsch eines geliebten Menschen nachkommen, ohne überfordert zu sein. 

Eine neu entdeckte Amphibienart heisst jetzt nach dem 45. Präsidenten der USA: Dermophis donaldtrumpi. Eine Ehre ist das nicht. Der Namensgeber verbindet damit deutliche Kritik an Donald Trumps Politik.

Zigarettenfilter sollen das Rauchen angeblich gesünder machen. Tatsächlich sind sie eine reine Mogelpackung - und noch dazu massiv umweltschädlich. Denn über die achtlos weggeworfenen Glimmstängel-Reste landen sowohl Plastik als auch jede Menge Gifte in Böden und Gewässern. Die Politik will das Problem nun angehen. Doch auch die Konsumenten sind gefragt.  

Ermittlungen gegen den Journalisten Oliver Schröm wegen des Cum-Ex-Skandals und ein aktueller Gesetzentwurf lassen Zweifel aufkommen, ob in Deutschland Journalisten bald noch ungehindert investigativ arbeiten können.

Bei einem Terroranschlag am Weihnachtsmarkt im französischen Strassburg hat ein Mann am Dienstagabend das Feuer auf die Besucher eröffnet. Drei Menschen starben, es gibt mehrere Verletzte. Der Täter ist auf der Flucht. Die aktuelle Entwicklung im Live-Ticker.

In keinen anderen Land Europas sind Juden im vergangenen Jahr so oft antisemitsch belästigt worden wie in Deutschland. Das ist das alarmierende Ergebnis einer aktuellen Studie. Sie zeigt ausserdem: Deutschland ist in der EU in erschreckend "guter" Gesellschaft. Und: Quasi alle Erhebungen zur Judenfeindlichkeit haben Tücken. 

Chaos auf den Gleisen: Wegen des Warnstreiks der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat die Deutsche Bahn am Montagmorgen den Fernverkehr eingestellt - bundesweit. Inzwischen fahren wieder Züge, von Normalität kann aber keine Rede sein. Wir halten Sie hier über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Ein rechtes Netzwerk, das vornehmlich aus Elitesoldaten und Polizisten besteht, bereitet im Untergrund den Umsturz an Tag X vor. Was die Tageszeitung "TAZ" und das Magazin "Focus" unabhängig voneinander recherchiert haben, klingt nach einem Film-Plot - fast zu irr, um wahr zu sein. 

Wie sie im Ernstfall ein Leben retten können, wissen die meisten Menschen zumindest in der Theorie. Herzdruckmassage, stabile Seitenlage - das hat man mal gelernt, in der Schule oder im Erste-Hilfe-Kurs vor der Führerscheinprüfung. Mit der Frage, wie man einen Menschen bestmöglich in den Tod begleitet, befassen wir uns hingegen häufig erst, wenn sie sich aufdrängt, weil die Oma, die Mutter oder der Partner im Sterben liegt. Dabei gibt es auch für diese Situation wertvolles Rüstzeug. Zu Besuch bei einem Letzte-Hilfe-Kurs.  

Die Europäische Union sorgt sich um die Rechtsstaatlichkeit in Rumänien. Eine zutiefst korrupte politische Elite bereichert sich nach Kräften - und ändert die Gesetze und die Besetzung in den Justizbehörden, um sich vor Strafverfolgung zu schützen. Die Alarmglocken schrillen. Erst Polen. Dann Ungarn. Jetzt Rumänien?

In ihrer Rede vor dem europäischen Parlament hat Bundeskanzlerin Angela Merkel nationale Alleingänge verurteilt und für mehr europäische Integration geworben. Dafür gab es stehende Ovationen vom überwiegenden Teil der Abgeordneten und Buhrufe von rechts - was die Kanzlerin beinahe amüsiert zur Kenntnis nahm.

Die Republikaner haben bei den Kongresswahlen in den USA die Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren - ein Erfolg für die Demokraten und ein Denkzettel für Donald Trump und seine Partei. Doch die USA-Experten Christian Lammert und Josef Braml sind sich einig: Grundlegend verändern wird das Ergebnis die US-Politik nicht. Vielmehr wird der Präsident die neue Situation geschickt für sich zu nutzen wissen. 

Angela Merkel hat sich in einer Pressekonferenz so klar wie nie zu ihren Zukunftsplänen geäussert. Sie kündigte an, bei der nächsten Bundestagswahl nicht mehr als Kanzlerkandidatin antreten zu wollen. Den Parteivorsitz der CDU will sie noch in diesem Jahr abgeben. Alle Informationen im Live-Ticker.

Grünen-Fraktionschef Hofreiter über Schwarz-Grün, die Radikalität der AfD und Probleme beim Radfahren im Anzug.

Jedes Jahr investieren die EU-Länder Milliarden Euro in die Entwicklungshilfe. Gleichzeitig tragen sie eine Mitschuld an deren Misere, wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht: Unfair verhandelte Doppelbesteuerungsabkommen sorgen dafür, dass ein Grossteil der Steuern, die eigentlich afrikanischen und asiatischen Entwicklungsländern zustehen müsste, in Europa landet. 

Wegen seiner umstrittenen Äusserungen zu Chemnitz muss Hans-Georg Maassen seinen Posten als Präsident des Verfassungsschutzes räumen. Pikant: Maassen wird nicht etwa degradiert - er steigt auf, zum Staatssekretär im Innenministerium. Welche Aufgaben bekommt er? Was wird künftig auf seinem Gehaltszettel stehen? Und wer ist der grosse Verlierer?