Ein 19-Jähriger aus dem Landkreis Würzburg soll sich an fünf Mädchen im Alter von zwölf bis 15 Jahren sexuell vergangen haben. Dabei filmte der Mann seine Opfer mit seinem Handy. Der Tatverdächtige sitzt seit 1. März in Untersuchungshaft.

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Die Polizei hat im Landkreis Würzburg einen 19 Jahre alten Mann festgenommen, der sich an fünf Mädchen im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren sexuell vergangen haben soll.

Zu seinen Opfern soll er über soziale Medien wie Instagram und Snapchat gezielt Kontakt aufgenommen haben, wie die Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten. Dem Mann werden unter anderem sexueller Missbrauch und Vergewaltigung vorgeworfen.

Würzburg: Tatverdächtiger machte Aufnahmen beim Sex

Ins Rollen kamen die Ermittlungen durch Hinweise, wonach der Tatverdächtige heimlich Aufnahmen beim Sex mit seiner etwa gleichaltrigen früheren Lebensgefährtin gemacht haben soll. Bei einer Durchsuchung entdeckten die Ermittler auf seinem Handy mehr als 67.000 Bilder und Videos mit grösstenteils pornografischen Inhalten.

Bei der Auswertung der Bilder stellten die Ermittler fest, dass darunter auch kinder- und jugendpornografische Bilder und Videos waren, die zum Teil offenbar erzwungene sexuelle Handlungen des Manns an minderjährigen Mädchen zeigten.

Die Polizei konnte die fünf ebenfalls aus dem Raum Würzburg stammenden Opfer identifizieren und unter Einbindung der Eltern vernehmen. Der bereits seit dem 1. März in Untersuchungshaft sitzende Mann soll den Mädchen in den Chats eine Beziehung versprochen haben.

Durch manipulatives Geschick habe er das Vertrauen der Kinder erlangt und auch Treffen mit ihnen vereinbart. Dabei soll es dann in Einzelfällen auch zu erzwungenen sexuellen Handlungen gekommen sein. (afp/fu)

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