In der Nacht auf Montag kommt es zu einem Zwischenfall am Sitz des Deutschen Bundestages. Die Polizei fahndet nach möglichen Tätern - und wird schon nach kurzer Zeit fündig.

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Nach dem Brand an einer Spanplatte am Berliner Reichstagsgebäude hat die Polizei eine Tatverdächtige festgenommen. Die Frau habe sich selbst gestellt, berichtete ein Sprecher der Polizei am Montag.

Ein politisches Motiv sei nicht erkennbar, es werde weiter ermittelt. Nähere Informationen zur Verdächtigen, die aus dem Bundesgebiet stammen soll, gab es zunächst nicht.

Der Betrieb im Bundestag lief normal weiter. Von Beeinträchtigungen war nichts bekannt, wie es in der Pressestelle hiess.

Brand vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht

In der Nacht zu Montag hatte an dem Gebäude eine Spanplatte gebrannt. Gegen 0:30 Uhr fing eine kleine Fläche einer Spanplatte an einem Fenster an der Ostseite des Gebäudes Feuer, wie ein Feuerwehrsprecher am Morgen sagte.

Der Brand wurde noch vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht. Laut Sprecher war der Einsatz, zu dem zunächst 50 Rettungskräfte gerufen wurden, nach rund 30 Minuten beendet. Verletzt wurde niemand.

Bei dem Feuer wurde nach Polizeiangaben ein Brandbeschleuniger eingesetzt. Da das Reichstagsgebäude unter einem besonderen Schutz steht, wurden zunächst mehr Feuerwehrleute gerufen, als letztendlich nötig waren, hiess es bei der Feuerwehr. (dpa/fte)

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