Ein Mann bietet seine Couch über das Internet als Schlafplatz an, meinte es aber wohl nicht gut mit seinen Gästen: Er soll mehreren Frauen Abführmittel und harntreibende Medikamente verabreicht haben. Nun wird gegen ihn ermittelt.

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In Hamburg soll ein Mann mehrere Frauen während eines Couchsurfing-Aufenthalts gequält haben. Der 29-Jährige soll den Opfern Abführmittel und harntreibende Medikamente verabreicht haben. Zudem gab er laut "Hamburger Morgenpost" an, dass seine Toilette kaputt sei und fügte den Frauen so zusätzlich Schmerzen zu.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg bestätigt, dass sich etwa 16 betroffene Frauen gemeldet und Anzeige erstattet haben. Sie kommen demnach aus unterschiedlichen Ländern.

Allen wurden Getränke von dem Vermieter angeboten. Die Besucherinnen vermuten einen Zusammenhang zu den Bauchkrämpfen, Durchfall oder starkem Harndrang. Auffällig ist der ähnliche Verlauf der Beschwerden.

Staatsanwaltschaft bestätigt Ermittlungen

Die Ermittlungen gegen den 29-jährigen Deutschen dauern laut einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hamburg an. Sollte sich der Verdacht der schweren Körperverletzung bestätigen, droht dem Mann eine Freiheitsstrafe zwischen sechs Monaten und zehn Jahren. Hinweise auf eine sexuelle Straftat gibt es bisher nicht. (awa)

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