COVID-19: Gespenstische Bilder aus Italien

Seit dem 10. März 2020 ist ganz Italien eine Sperrzone. Durch die rapide steigende Anzahl an COVID-19-Patienten sah sich die italienische Regierung zu diesem drastischen Schritt gezwungen. Wir haben Impressionen aus dem Land gesammelt, das aktuell laut Premierminister Giuseppe Conte seine "dunkelste Stunde" durchlebt.

Seit dem 10. März 2020 ist ganz Italien eine Sperrzone. Durch die rapide steigende Anzahl an COVID-19-Patienten sah sich die italienische Regierung zu diesem drastischen Schritt gezwungen.
Der normalerweise von Touristen aus aller Welt bevölkerte Petersplatz in Vatikanstadt ist beinahe menschenleer.
In Mailand steigt ein einzelner Mann mit Mundschutz die Rolltreppe in einer U-Bahn-Station hinab. Wo sich sonst Menschenmassen tummeln, herrscht gespenstische Leere.
Die Piazza Gae Aulenti in Mailand: Wo sich sonst täglich Abertausende Autos durchkämpfen, rollen aktuell lediglich einige wenige Verkehrsteilnehmer entlang.
Die sonst so belebte Piazza del Duomo ist auch deutlich ruhiger als sonst.
In Bologna geht eine Frau mit Mundschutz an der Basilika Santo Stefano vorbei. Von Touristen oder anderen Stadtbewohnern keine Spur.
Ebenso die Piazza della Signoria in Florenz.
Ein ähnliche menschenarmes Bild geben die Flaniermeilen des Landes wieder.
Auch im Parlament sind die Auswirkungen des Coronavirus deutlich zu sehen. Die Senatoren halten bei einer Rede des Justizministers angesichts einen Sicherheitsabstand in den Rängen des Senats ein.
Der direkte Vergleich macht den Unterschied besonders deutlich. Die obere Aufnahme stammt vom 14. November 2019. Die Untere vom 10. März 2020. Sogar die Spanische Treppe in Rom - sonst ein Touristenmagnet - ist wie ausgestorben.