Greta Thunbergs Wutrede vor den Vereinten Nationen sorgte für Furore - und für einen neuen Youtube-Hit. Ein junger Fan veröffentlichte ihre Rede als Death-Metal-Version - und der Klimaaktivistin gefällt's.

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Die mittlerweile berühmte Rede von Klimaaktivistin Greta Thunberg vor den Vereinten Nationen gibt es jetzt auch in etwas brachialerer Form. Der 16-jährige Fan und Metal-Schlagzeuger John Meredith liess sich von Thunberg inspirieren und veränderte ihre Rede in eine knallharte Metal-Version - inklusive eines gebrüllten "Wie könnt ihr es wagen".

"Als ich ihre Rede sah, war ich sehr beeindruckt von ihrer Leidenschaft und Empörung", sagte Meredith dem "Rolling Stone"-Magazin. "Und die Worte, die sie gewählt hat, haben einfach die Dunkelheit der Metal-Musik hervorgerufen, die ich liebe: Entombed, Gojira, At the Gates, Sepultura."

Er habe nicht wirklich eine andere Absicht gehabt, als ihre "brutalen Worte in einen Metal-Song zu verwandeln", erklärt der Musiker weiter. Insgesamt steht er hinter Thunbergs Aussagen und wollte ihr auf seine Weise zustimmen.

Thunberg gefällt die Version anscheinend

Nachdem Merediths Version viral ging, stiess auch Thunberg selbst auf das Video und teilte es am Samstag auf Twitter mit den Worten: "Ich bin mit diesem Klima-Ding durch.... Ab jetzt mache ich nur noch Death-Metal!!"

Die Aktivistin und Initiatorin der Fridays-for-Future-Bewegung hatte mit ihrem emotionalen Appell vor Dutzenden Staats- und Regierungschefs beim UN-Klimagipfel in New York für viel Aufsehen gesorgt.

Ihre Rede war eine Mischung aus Wut, Anklage und Kampf mit den Tränen. "Wie konntet Ihr es wagen, meine Träume und meine Kindheit zu stehlen mit Euren leeren Worten?", fragte die 16-jährige Schwedin am Montag in ihrer Rede mit Tränen in den Augen.

"Wir werden Euch das nicht durchgehen lassen. [...] Die Welt wacht auf und es wird Veränderungen geben, ob Ihr es wollt oder nicht." (jkl)  © spot on news

Greta Thunberg kontert Angriffe

Nach dem weltweiten Klimastreik vom Freitag ist Greta Thunberg besonders häufig angefeindet worden. Das lässt die junge Aktivistin nicht einfach auf sich sitzen.