Schreie einer Frau und Peitschenhiebe liessen eine aufmerksame Passantin in Bremen am Samstag aufhorchen. Nachdem sie die Polizei alarmiert hatte, stellte sich schnell heraus: Der vermeintliche Notfall war lediglich ein kurioser Vorfall.

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Als eine Frau am Samstagmittag in der Bahnhofvorstadt von Bremen Peitschengeräusche und Frauenschreie vernommen hatte, zögerte sie nicht: Die Passantin rief sofort die Polizei. Die schickte umgehend einen Streifenwagen zum Einsatzort.

Wie die Polizei Bremen mitteilte, konnten die eingetroffenen Kollegen die Geräusche ebenfalls hören. Schnell fanden die Beamten heraus, dass sie aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses kamen.

Pärchen sorgte für Aufklärung

Auf Hinweise einer Straftat stiessen die Beamten allerdings nicht. Wie sich herausstellte, hatte die Peitsche zwar geknallt, die Handschellen benötigten die Polizisten aber nicht. Der Grund: Die Beamten trafen auf "ein sichtlich überraschtes Pärchen", das schnell aufklärte, dass die beiden lediglich etwas lauter beim Sex waren. Die Geräusche waren also auf den Liebesakt zurückzuführen.

Bei Facebook-Usern sorgte der Polizeieinsatz jedenfalls für jede Menge Belustigung. So schrieb etwa ein Nutzer in den Kommentaren der Polizeimeldung: "Ruhestörung vom Feinsten. Ich gönne es ihnen. Leute, aber trotzdem immer reagieren, wenn jemand schreit. Könnte auch wirklich etwas Ernstes sein!"

Ein anderer User amüsierte sich mit den Worten: " Ich hoffe, das Liebespaar hatte wenigstens blickdichte Fenster ..."  © 1&1 Mail & Media / CF

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