In der Schweiz im Kanton Uri geht am zweiten Weihnachtstag eine gewaltige Lawine auf eine Skipiste nieder. Zwei Menschen wurden dabei verletzt.

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Bei Andermatt in der Schweiz ist eine Lawine auf eine markierte Skipiste niedergegangen. Zunächst seien zwei Leichtverletzte geborgen worden, teilte die Kantonspolizei Uri am Donnerstagmittag mit. Sie seien von der Alpinen Rettung Zentralschweiz (Rega) in ein Krankenhaus geflogen worden. Vier unverletzte Verschüttete hätten sich selbst befreien können oder seien ebenfalls von Rettern aus dem Schnee gezogen worden.

Laut dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) gilt für die Region Andermatt die Gefahrenstufe 3. Das bedeutet: erhebliche Lawinengefahr. Die Lawine löste sich laut Polizei gegen 10.50 Uhr im Gebiet Oberalp/Felli.

Der Sprecher der Kantonspolizei Uri, Reto Pfister, sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Es ist eine Lawine von beachtlicher Grösse." Im Internet kursierten Aufnahmen von der Katastrophe bei strahlendem Sonnenschein, die einen mächtigen Schneeabgang zeigten, der Skifahrer zu verschlucken schien.

Lawinen können schon von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden und gefährlich gross werden. In den vergangenen Tagen hatte es viel Neuschnee in dem Gebiet gegeben. (kad/dpa)

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