Fang des Tages in einer Achterbahn: Ein Mann erwischte das Handy eines anderen Fahrgasts, während die Bahn mit rund 130 km/h durch das kurvige Gerüst raste. Anschliessend übergab er es unversehrt dem glücklichen Besitzer.

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Da wollte wohl einer seine Fähigkeiten austesten. Samuel Kempf ist Sportler. Genauer gesagt Faustballer für die Auswahl von Neuseeland.

Als er im August dieses Jahres bei den Weltmeisterschaften in Europa unterwegs war, besuchte er den spanischen Freizeitpark PortAventura World in Tarragona. Dessen grösste Attraktion ist die Achterbahn "Shambhala", die es auf 130 km/h bringt.

Smartphone-Catch bei Höchstgeschwindigkeit

Bereits kurz vor Beginn der Fahrt beobachtete Kempf einen Mann einige Reihen vor ihm, der mehrmals sein Handy fallen liess. "Pass auf, das werde ich gleich fangen", scherzte er noch mit seinem Bruder, wie der Sportler im Gespräch mit "The Timaru Herald" erklärte.

Genau so sollte es kommen. Kempf genoss zunächst die Fahrt in höchster Geschwindigkeit. Bei einer der rasenden Abfahrten war es dann so weit: Ein Gegenstand flog ihm entgegen, Kempf streckte im Reflex die Hand aus und fing – ein Smartphone.

Samuel Kempf fängt in der Achterbahn ein Smartphone

Der Neuseeländer Samuel Kempf ist Faustballer und ein mutiger Mensch. Er hält, was er verspricht - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Dieses rasante Video beweist es. Frei nach dem Filmtitel: "Catch me, if you can". © YouTube

Video des Superfangs geht viral

Wie sich herausstellte, handelte es sich um das Handy genau jenes Mannes, den Kempf vor Antritt der Fahrt beobachtet hatte.

Nach Abschluss der Fahrt überreichte der Neuseeländer dem unvorsichtigen Fahrgast dessen Smartphone. Der konnte sein Glück kaum fassen und umarmte ihn hocherfreut.

Zur Belohnung kaufte der glückliche Besitzer das Video der Fahrt, auf dem die coole Aktion festgehalten ist, und schenkte es Kempf. Der teilte das Ganze auf YouTube und erhielt innerhalb kürzester Zeit Tausende Klicks. Inzwischen verzeichnet der Clip rund anderthalb Millionen Aufrufe.  © 1&1 Mail & Media / CF