Die Veganerin JayJay Palmer aus dem britischen Durham traute ihren Augen nicht, als sie ihr Essen vom Pizzadienst verzehren wollte. Offenbar war Fleisch im Teig versteckt. Rasend vor Wut schrieb sie den Lieferservice an - der ist sich jedoch keiner Schuld bewusst.

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JayJay Palmer ist Veganerin und wütend: Ein Pizzadienst hatte in ihrer angeblich veganen Pizza Fleisch im Teig eingebacken. Sie ist sicher: Das war Absicht

Auf Facebook machte sie ihrem Ärger daraufhin Luft und warnte andere Veganer davor, bei diesem Lieferservice jemals Pizza zu bestellen.

Dem britischen "Mirror" zufolge, der über den Vorfall berichtete, bezeichnete der besagte Pizzadienst die Vorwürfe jedoch als "völligen Unsinn".

Veganerin fühlt sich diskriminiert

Die Britin erzählt in ihrem Facebook-Post: "Mein Partner und ich haben Essen bestellt und haben es sehr deutlich gemacht, dass ich Veganerin bin. Als die Pizza ankam, waren Hähnchenstücke unter dem Teig versteckt, mit Sosse obendrauf, um zu versuchen, das zu verbergen. Und sie enthielt kleine Wurststückchen, die sie fein gehackt und unter die Pilze gemischt hatten!"

Die Nachos, die sie zusätzlich bestellt hatte und die angeblich vegan sein sollten, seien überdies im vollkommen zerkrümelten Zustand angekommen. Der Appetit war ihr endgültig vergangen und sie rief beim Pizzadienst an. Niemand glaubte ihr und deswegen liess sie ihr Essen wieder abholen.

Kurze Zeit darauf rief der Chef vom Lieferservice bei ihr an und entschuldigte sich. Er bot eine Entschädigung und zusätzlich ein kostenloses neues Essen an.

JayJay Palmer lehnte dies ab und schreibt auf Facebook: "Ich weiss ja nicht, wie ihr das seht, Leute, aber das ist einfach nicht gut genug!"

"Ich wollte einfach nur ein unkompliziertes Essen"

Sie erklärt: "Wir können so selten überhaupt nach unserem Belieben essen und ich traue Lieferservices nicht besonders, erst recht nicht denen, die klassischerweise Fleischesser beliefern. Aber ich wollte einfach nur ein unkompliziertes Essen, bei dem ich hinterher nicht abzuwaschen brauche! Nur ein einziges Mal, Gott bewahre!"

Dass sie dann auf diese Weise sabotiert und diskrimiert werde, hinterlasse sie absolut angewidert. Sie habe sich nun mit anderen veganen Aktivisten in Verbindung gesetzt, um zu schauen, wie sie mit diesem Vorfall weiter verfahren könne. Nach ein wenig Recherche habe sie festgestellt, dass sie nicht die erste Veganerin sei, die so etwas erlebt habe.  © 1&1 Mail & Media / CF

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