Das Sturmtief Sabine hat in der Schweiz für Beeinträchtigungen im Flug-, Bahn- und Strassenverkehr gesorgt. Zudem starb ein Mann bei einem Verkehrsunfall.

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Im Kanton Freiburg ist ein Mann bei einem Verkehrsunfall gestorben, der nach Angaben der Polizei wahrscheinlich durch starken Wind ausgelöst wurde.

Wie die Kantonspolizei am Montagabend mitteilte, geriet der Anhänger eines 35-Jährigen auf die Gegenfahrbahn und krachte dort mit dem Auto eines 36-Jährigen zusammen. Die Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod des 36-Jährigen feststellen. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass der Anhänger durch den Sturm auf die Gegenfahrbahn gedrückt wurde.

Zahlreiche Sachschäden und gestrichene Flüge

In der Gemeinde Wald krachte eine S-Bahn am Montagmorgen in einen umgestürzten Baum. Verletzt wurde niemand, wie die Nachrichtenagentur sda berichtete.

Ein ähnlicher Unfall ereignete sich am Sonntagabend in Moutier im Kanton Bern, auch dort gab es keine Verletzten.

An den Flughäfen Zürich, Basel-Mülhausen und auch im österreichischen Wien fielen durch den Sturm seit Sonntagabend zahlreiche Flüge aus: In Zürich wurden für Montagvormittag rund 100 Starts und Landungen abgesagt, in Wien etwa 30 von rund 600.

Die sda berichtete zudem von Flugzeugen, die am Flughafen Zürich beim Landeversuch durchstarten mussten.

In beiden Alpenländern wurden Bahnstrecken gesperrt, Busse fielen aus und Bäume stürzten auf zahlreiche Strassen. In Österreich wurden vorsorglich viele Zoos, Parkanlagen und teils auch Friedhöfe gesperrt.  © dpa

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