Am kommenden Donnerstag ist Siebenschläfertag. Eine alte Regel sagt: "Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt". Der Trend geht in diesem Jahr zu einem durchschnittlichen Sommer. Für die nächsten Tage sind die Aussichten wechselhaft, doch am Wochenende wird es wieder wärmer.

Der Trend geht in Richtung eines ziemlich "normalen" Sommers. Derzeit gibt es keine Anzeichen für einen extremen Hitzesommer oder einen Sommer, der besonders kühl ausfallen könnte, sagt Dominik Jung vom Wetterportal "wetter.net".

Das Wetter in den nächsten Tagen

Für die Jahreszeit sei es im Moment viel zu kalt: Die Wetterlage bleibe bis zum Donnerstag sehr wechselhaft, die Höchstwerte liegen zwischen 15 und 21 Grad und damit im Bereich der Tiefstwerte von vergangener Woche, sagt Jung. Sogar Bodenfrost könne in einigen Regionen in den kommenden Tagen nicht ausgeschlossen werden. "Wir bekommen es mit einer verspäteten Schafskälte zu tun", sagt Wetterexperte Jung. Entlang der Alpen ist es besonders frisch: Die Temperatur beträgt zeitweise nur 10 bis 15 Grad. Auch die Nullgradgrenze fällt am Donnerstag bis auf 1600 Meter ab.

Am Wochenende steigen die Temperaturen

Doch am Wochenende wird es langsam wieder wärmer. Ein Azorenhoch versucht sich nach Mitteleuropa auszudehnen - ob es das schafft, ist allerdings noch sehr unsicher. Erst ab Samstag geht es dann in der Schweiz langsam über die 20-Grad-Marke, kündigt Diplom-Meteorologe Dominik Jung an. Für die erste Juliwoche deuten die Prognosen wieder sommerliche Temperaturen zwischen 24 und 28 Grad an, örtlich sogar bis zu 30 Grad. Auch danach zeigen erste Tendenzen, dass die Wetterlage überwiegend stabil bleiben könnte. Aber ganz ohne Schauer und Gewitter wird es wohl nicht gehen, insgesamt ist mit einer wechselhaften Witterung zu rechnen. (rs)