Grossbritannien will die Europäische Union verlassen. Wann der Brexit kommt sowie alle News, Videos, Bilder und aktuelle Informationen rund um den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU finden Sie hier.

Die deutsche Wirtschaft hält den Brexit-Kurs des britischen Premierministers Boris Johnson für gefährlich. Aber die Pläne der Labourpartei seien noch riskanter, warnt die Aussenhandelskammer in London. 

John Bercow kann nach seinem Rücktritt als Speaker des britischen Parlaments offen seine Meinung äussern. Bei einem Treffen mit Journalisten wird er ausgesprochen deutlich und verurteilt den EU-Austritt Grossbritanniens scharf.

Los ging alles mit dem Referendum der britischen Staatsbürger am 23. Juni 2016. Darin wurde entschieden, dass Grossbritannien mit dem Brexit aus der Europäischen Union austritt. Der Begriff "Brexit" ist ein Wortspiel aus den Begriffen "Britain" und "Exit". Insgesamt stimmten 51,89 Prozent der teilnehmenden Wähler für den Austritt.

Seitdem versuchten sich zwei Regierungschefs an einem geordneten Austritt. David Cameron trat direkt nach dem Referendum zurück, weil er für einen Verbleib plädiert hatte. Es übernahm Theresa May, die nach zweijähriger Verhandlungsperiode ein Austrittsdatum mit der EU vereinbart hatte. Doch trotz mehrmaligen Abstimmung und Nachverhandlungen mit der EU hat May keine Mehrheit im Parlament für den Deal erhalten. Statt dem 29. März 2019 wurde der Austritt auf den 31. Oktober 2019 verschoben. Der Termin wurde ebenfalls nicht eingehalten. Der Austritt soll jetzt bis spätestens 31. Januar 2020 passieren.

Am 24. Mai trat May von ihrem Amt als Parteivorsitzende und Premierministerin zurück. Rund zwei Monate später wählten die Mitglieder der Torys mit Boris Johnson einen der Brexit-Hardliner zum neuen Vorsitzenden - und auch zum neuen Premierminister.

Headerbild: © Getty Images/iStockphoto
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