Politische Talkshows: "Anne Will", "Hart aber fair", "Maischberger" und "Maybrit Illner"

"Anne Will", "Hart aber fair", "Maischberger" und "Maybrit Illner": An vier Tagen die Woche senden ARD und ZDF politische Talkshows. In unserer Rubrik finden Sie Nachberichte und Kritiken zu ausgewählten Sendungen und Themen.

"Donnerstagabend, 22.14 Uhr, live und in Farbe, zweites deutsches Fernsehen" - zu Beginn der Sendung von Maybrit Illner ist für einen Moment alles wie gehabt. Das gilt aber eben nur für das Intro, das bei der ZDF-Journalistin immer dasselbe ist. Ihre Sendung dagegen ist anders als sonst.

Für oder gegen Erdogans neue Verfassung? Bei "Maybrit Illner" wird deutlich, wie tief der Riss durch die türkische Community ist.

Die Bilder durch Giftgas getöteter syrischer Kinder, die dieser Tage zu sehen sind, sind nur schwer zu ertragen. Neben Mitleid dürfte sich bei vielen ein Gefühl ohnmächtiger Wut breit machen. Schnell ist man dann auch bei der Frage nach der Schuld. Der, der Täter und der eigenen. Ist man schuldig durch Wegschauen? Das wollte Montagabend Frank Plasberg bei "Hart aber fair“ wissen.

Droht nach dem amerikanischen Angriff auf einen syrischen Armeestützpunkt ein globaler Konflikt? Die meisten Gäste von Anne Will äussern eher leise Hoffnung: Vielleicht seien "die zwei Machos" Putin und Trump ja näher beieinander, als man denkt.

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Der jüngste Giftgaseinsatz im syrischen Bürgerkrieg hat die Differenzen zwischen den USA und Russland offen gelegt. Während Donald Trump in der vergangenen Nacht als Reaktion erstmals das syrische Regime mit Raketen angriff, hält Moskau weiter zu Baschar al-Assad. Maybrit Illner sprach mit ihren Gästen über das russisch-amerikanische Verhältnis im Zeichen des Krieges. Ein CNN-Korrespondent sagte den US-Militärschlag voraus.

Frank Plasberg spricht bei "hart aber fair" abseits aller aussenpolitischer Themen diesmal über ein hausgemachtes Problem hierzulande: Tote durch Keime in deutschen Krankenhäusern. Journalist Reinhold Beckmann und eine Krankenschwester zeigen in der Sendung eine besorgniserregende Realität auf.

Von Spitzelaktionen bis zur doppelten Staatsbürgerschaft: Bei Anne Will gibt es am Sonntagabend viel zu besprechen. Kein Wunder: Es geht - mal wieder - um die deutsch-türkischen Beziehungen.

Wenige Wochen vor dem Referendum in der Türkei beunruhigen Enthüllungen über ein Spitzelsystem die deutsch-türkische Community. Gegner von Erdogans Politik werden offenbar ausgespäht – auf deutschem Boden. Ein CSU-Politiker nannte das in der Sendung von Maybrit Illner "dreist". Ein Geheimdienst-Experte wandte ein, es werde beidseitig spioniert.

Der Mord der Woche im "Tatort", die neuesten Folgen der "Big Bang Theory", die tägliche Dosis "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", die 100. Wiederholung von "Pretty Woman" oder die Ausstrahlungstermine der Fussball-Bundesliga: Hier finden Sie auf einen Blick alle Sendetermine ihrer Lieblingsserien und Live-Shows, dazu alle Top-Filme und Sport-Events.

Grossbritannien hat am Mittwoch offiziell seinen Antrag für den EU-Austritt gestellt. Bei Sandra Maischberger diskutierten die Gäste über die Folgen des Brexits. Geht es nach der AfD-Politikerin Beatrix von Storch, soll es auch in Deutschland eine Volksabstimmung über den Verbleib in der Union geben. Der SPD-Politiker Klaus von Dohnanyi forderte eine gemeinsame Aussen- und Verteidigungspolitik.

Die Europäische Union feiert 60 Jahre Römische Verträge und damit ihre Anfänge. Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen, ob es in der Krise wirklich Grund zu feiern gibt und anhand von Zuschauerfragen, wofür die EU noch steht. Edmund Stoiber ist einer der Gäste. Der CSU-Politiker benennt die Flüchtlingsfrage als Krisensymptom - und tritt eine hitzige Debatte los.

Der Bundestagswahlkampf beginnt: Bei "Anne Will" diskutiert eine hochkarätig besetzte Runde über die Folgen der Wahl im Saarland - und steckt die Themen für die nächsten Monate ab.

Schon wieder Erdogan? Zum Glück bietet Maybrit Illners Talkrunde am Donnerstagabend mehr, als der Titel verspricht. Ein Gast sorgt für Zunder – und aufschlussreiche Zahlen bescheren Aha-Momente.

Frank Plasberg stellt seinen Gästen bei "Hart aber fair" die Frage, ob auch Frauen weit jenseits der 40 noch Kinder kriegen sollten. Auch ohne heftigen Streit ist das Thema spannend. Leider fehlt aber eine wichtige Perspektive.

Mark Rutte hat in den Niederlanden Rechtspopulist Geert Wilders in die Schranken gewiesen, indem er gegen diesen und den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan einen harten Kurs fuhr. Anne Will möchte von ihren Gästen wissen, ob das die richtige Strategie ist.

Moderator Frank Plasberg rückte gestern die hier lebenden Deutschtürken in den Fokus. Und suchte Antworten auf die Frage: Warum feiern viele von ihnen Erdogan?

Ein türkischer Minister und Peter Altmaier waren zu Gast bei Anne Will. Nach einem Weg aus der Krise wolle man suchen. Das klingt so konstruktiv wie nötig. Doch auch nach der Sendung ist man das Gefühl nicht los, dass die Beziehung zwischen der Türkei und dem Rest Europas zerrüttet ist.

Die Beziehung zwischen Deutschland und der Türkei ist so angespannt wie nie zuvor. Ein deutscher Journalist sitzt in Istanbul in Haft und türkische Politiker werben für einen autokratischen Staat. "Wie soll man mit Erdogans Türkei umgehen?", wollte Anne Will wissen. Und bekam einige unbequeme Antworten.

Die Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei nehmen zu und Maybrit Illner das zum Anlass zu fragen, ob sich Erdogan alles erlauben darf. Das Ergebnis: Ein AKP-Abgeordneter mischt die Sendung auf. Ein Zuschauer stört. Und Markus Söder fordert das Ende der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei.

Kann man mit dem neuen US-Präsidenten zusammenarbeiten oder nicht, will Anne Will in ihrer Talkshow wissen. Doch für eine nüchterne Diskussion sind ihre Gäste viel zu aufgebracht.

Noch immer ist nicht klar, wie eng Donald Trump und Wladimir Putin zusammenarbeiten werden. Und was Trump bezüglich der Nato vorhat. Maybrit Illner sucht mit ihren Gästen nach Antworten. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen wirbt für eine stärkere Bundeswehr, ein russischer Gesandter irritiert.

Es geht um Donald Trump, zu Gast ist Thilo Sarrazin. Deutschlands Polit-Provokateur soll mit Sandra Maischberger und anderen Gästen also über den Wüterich im Weissen Haus diskutieren. Das klingt spektakulär. Doch die Runde bleibt recht zahm und ratlos.

Donald Trump beherrscht die Talk-Shows, auch bei Maybrit Illner. Eigentlich. Doch dann entgleitet die Diskussion in einen heftigen Streit zwischen einem ehemaligen Ministerpräsidenten und einem "Bild"-Journalisten. Schliesslich geht es um Wladimir Putin, nicht mehr um Trump.

Sandra Maischberger hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble eingeladen. Alles kommt zur Diskussion: das Verhältnis zur CSU, ein möglicher EU-Austritt der Franzosen und die vermeintliche Unantastbarkeit der Kanzlerin. Fussballfan Schäuble verteidigt nebenbei Steuersünder Uli Hoeness.

Bei Frank Plasberg dürfen diesmal wegen Donald Trump besorgte Zuschauer Fragen stellen. Gleich mehrfach vergleichen die Experten den US-Präsidenten mit Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan.

Ist der neue US-Präsident Donald Trump eine Gefahr für die freie Welt? Darum dreht sich die Debatte bei Anne Will. Ein Historiker warnt dramatisch vor einem "schleichenden Staatsstreich", ein Wirtschaftswissenschaftler polarisiert, weil er sich allzu positiv über Trumps rechtsextremen Chefberater Steve Bannon äussert.

Bei Maybrit Illner wird eifrig über die Expressmassnahmen von US-Präsident Donald Trump diskutiert. Dabei ist die Moderatorin gar nicht da. Dafür tritt eine junge Dame in den Vordergrund. Doch wer ist sie?

"Maybrit Illner" ohne Maybrit Illner: Die Gastgeberin der gleichnamigen ZDF-Politiksendung hat ihre Moderation am Donnerstag krankheitsbedingt absagen müssen. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel sucht noch nach dem geeigneten Umgang mit US-Präsident Donald Trump. Auch Frank Plasberg diskutiert Lösungen. Oskar Lafontaine gibt überraschend den Sympathisanten Trumps, ein Publizist würde diesen am liebsten "richtig abfüllen".

Bei Maybrit Illner wird eifrig über die Kanzlerkandidatur von Martin Schulz für die SPD diskutiert. Ein SPIEGEL-Journalist wagt einen brisanten Vergleich mit einem einstigen Star der CSU – und nennt Angela Merkel die erste Sozialdemokratin des Landes.

Die SPD macht Martin Schulz zu ihrem Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2017 und Sandra Maischberger möchte von ihren Gästen wissen, wie die Chancen des Sozialdemokraten gegen Angela Merkel stehen. Deutschlands bekannteste Putzfrau motzt gegen einen CSU-Mann, der spricht von Therapie für Sigmar Gabriel.

ARD-Moderatorin Sandra Maischberger lädt zum Talk über Donald Trump. Es wird unterhaltsam und ernst zugleich. Trump-Anhänger Frédéric Prinz von Anhalt wettert gegen Jürgen Trittin. Eine Journalistin wirft der Bundesregierung "absolute Ratlosigkeit" vor. Und ein Schauspieler warnt vor dem Mann mit dem angeblich grössten Einfluss auf den künftigen US-Präsidenten.

Im aktuellen ORF-Report spricht Finanzminister Hans Jörg Schelling über seine Pläne. Sein neues Arbeitsprogramm sei zu 75 Prozent ohne Ideologiestreit umsetzbar. Bis 2020 sollen 3,8 Milliarden in allen Ressorts eingespart werden. Davon wolle er ein Drittel sofort wieder investieren.

Einen Tag nach der Todesfahrt auf dem Berliner Weihnachtsmarkt diskutierte Sandra Maischberger mir ihren Gästen über Anschläge, Angst und politische Konsequenzen. Ein Terrorexperte sprach von einem "11. September für Deutschland" - und wunderte sich über die laschen Sicherheitsvorkehrungen in Berlin.

Kanzlerin Angela Merkel wird an diesem Dienstag wohl zur CDU-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2017 ernannt werden. Frank Plasberg will in seiner Talk-Runde besprechen, ob vier weitere Jahre Merkel mehr Chance oder Stagnation wären. Die Diskussion driftet in Richtung eines anderen Themas ab.

Medien stehen in der Kritik, nicht nur bei Pegida-Demonstranten, die laut "Lügenpresse" rufen. Sie liessen sich instrumentalisieren oder verschwiegen bewusst manche Fakten, heisst es. Viel Stoff für Diskussionen. Das Interesse ist gross.

Die Sozialen Medien und Internetportale werden oft zu Zonen politischen Hasses. Was man für mehr Vernunft und gemässigte Umgangsformen im Netz tun könne, war Thema in "Pro und Contra" auf Puls 4.

Manchmal zeigt Nora Illi Humor: Beim Suppenessen könne ein Niqab schon störend sein, erklärte sie augenzwinkernd. Öfter aber löst die Schweizerin mit vollverschleierten Medienauftritten Empörung aus.

Anne Will: Frauenbeauftragte des Islam-Zentralrats der Schweiz in Vollverschleierung sorgt für Zündstoff.

Im ORF-Magazin "Kreuz und quer" wurde Dienstagabend darüber diskutiert, was jugendliche Dschihadisten antreibt. Werden Jugendliche zunehmend von links und rechts radikalisiert? Experten glauben: Ja. Und haben zumindest Lösungsansätze parat.

Genau ein Jahr nach Angela Merkels "Wir schaffen das!" diskutierte Maybrit Illner mit ihren Gästen über die Folgen der Flüchtlingskrise. Aufreger des Abends waren das Burkaverbot und ein verweigerter Handschlag.

Dunja Hayali ist die Urlaubsvertretung für Maybrit Illner im ZDF und hat nach den Geschehnissen der vergangenen Tage in Deutschland in ihrer Sendung gleich den ganz harten Tobak zu bewältigen. Terror, Türkei und ein Trip in die virtuelle Realität – sie hatte sich viel vorgenommen.

Frank Plasberg sprach mit seinen Gästen über den Amoklauf in München. Die Runde traf eher die leisen Töne, verzettelte sich aber in einer Debatte um die Ursachen solcher Gewalttaten - anders als der Titel der Sendung versprach.

Brexit, Rechtspopulismus, Flüchtlingskrise, Wirtschaftspolitik – die Europäische Union hat in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren einige Dämonen, gegen die sie kämpfen muss.

ARD-Moderatorin Anne Will diskutiert die fragwürdige und polarisierende Aussage von AfD-Vize Alexander Gauland über Weltmeister Jerome Boateng. Gauland kommt in der Diskussion schlecht weg - weil er sich erneut rausredet und in einem neuen Streitfall auch erneut ahnungslos darstellt. Der heimliche Star der Debatte ist ein Spitzenpolitiker aus der Bundesregierung.

Rassismus-Talk bei "Anne Will" in der ARD: Erneut hat sich AfD-Vize Alexander Gauland wegen seiner umstrittenen Nachbarn-Aussage über Fussball-Nationalspieler Jérôme Boateng verteidigt. Der FAZ warf Gauland vor, ihn reingelegt zu haben - und wirft dem Redakteur sogar indirekt Rassismus vor.

Dienen die Massnahmen der türkischen Regierung zur Terrorismus-Bekämpfung nur als Vorwand für eine Aushebelung der Demokratie? "Erdogans Durchmarsch - Wer stoppt den Boss vom Bosporus?", fragt Anne Will in ihrer Berliner Runde.

Ob die Volksparteien an ihrer Krise selbst schuld sind, wollte Anne Will am Sonntag von ihren Gästen wissen. Angesichts des österreichischen Wahlkrimis diskutierte sie, ob auch hierzulande ein Erstarken der extremistischen Ränder droht.

Europa-kritische Politiker befinden sich auf dem aufsteigenden Ast, die Briten stimmen in einigen Wochen über den EU-Austritt ab: Europa steckt in einer grossen Krise. Woran das liegt und ob die EU noch zu retten ist, darüber diskutierten die Gäste bei Maischberger.

Bei Sandra Maischberger ist ein angeblich frauenfeindliches Bild das Thema. Die Debatte ist hitzig. Feministin Alice Schwarzer und ein Vertreter der deutschen Moscheen-Gemeinden gehen mit harschen Vorwürfen regelrecht aufeinander los. Maischberger entgleitet die Debatte.

Ein Verbot von Minaretten, Muezzins und Vollverschleierung – das sind nur einige der Forderungen der AfD. Die Partei mehrt mit ihren Aussagen die Angst vor fremden Kulturen und Religionen, erhält durch die neuen Thesen von Thilo Sarrazin womöglich momentan sogar noch Rückenwind. Dementsprechend hitzig wird bei "Maischberger" diskutiert.