Politische Talkshows: "Anne Will", "Hart aber fair", "Maischberger" und "Maybrit Illner"

"Anne Will", "Hart aber fair", "Maischberger" und "Maybrit Illner": An vier Tagen die Woche senden ARD und ZDF politische Talkshows. In unserer Rubrik finden Sie Nachberichte und Kritiken zu ausgewählten Sendungen und Themen.

Frank Plasberg stellt seinen Gästen bei "Hart aber fair" die Frage, ob auch Frauen weit jenseits der 40 noch Kinder kriegen sollten. Auch ohne heftigen Streit ist das Thema spannend. Leider fehlt aber eine wichtige Perspektive.

Mark Rutte hat in den Niederlanden Rechtspopulist Geert Wilders in die Schranken gewiesen, indem er gegen diesen und den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan einen harten Kurs fuhr. Anne Will möchte von ihren Gästen wissen, ob das die richtige Strategie ist.

Moderator Frank Plasberg rückte gestern die hier lebenden Deutschtürken in den Fokus. Und suchte Antworten auf die Frage: Warum feiern viele von ihnen Erdogan?

Ein türkischer Minister und Peter Altmaier waren zu Gast bei Anne Will. Nach einem Weg aus der Krise wolle man suchen. Das klingt so konstruktiv wie nötig. Doch auch nach der Sendung ist man das Gefühl nicht los, dass die Beziehung zwischen der Türkei und dem Rest Europas zerrüttet ist.

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Die Beziehung zwischen Deutschland und der Türkei ist so angespannt wie nie zuvor. Ein deutscher Journalist sitzt in Istanbul in Haft und türkische Politiker werben für einen autokratischen Staat. "Wie soll man mit Erdogans Türkei umgehen?", wollte Anne Will wissen. Und bekam einige unbequeme Antworten.

Die Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei nehmen zu und Maybrit Illner das zum Anlass zu fragen, ob sich Erdogan alles erlauben darf. Das Ergebnis: Ein AKP-Abgeordneter mischt die Sendung auf. Ein Zuschauer stört. Und Markus Söder fordert das Ende der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei.

Kann man mit dem neuen US-Präsidenten zusammenarbeiten oder nicht, will Anne Will in ihrer Talkshow wissen. Doch für eine nüchterne Diskussion sind ihre Gäste viel zu aufgebracht.

Noch immer ist nicht klar, wie eng Donald Trump und Wladimir Putin zusammenarbeiten werden. Und was Trump bezüglich der Nato vorhat. Maybrit Illner sucht mit ihren Gästen nach Antworten. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen wirbt für eine stärkere Bundeswehr, ein russischer Gesandter irritiert.

Der Mord der Woche im "Tatort", die neuesten Folgen der "Big Bang Theory", die tägliche Dosis "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", die 100. Wiederholung von "Pretty Woman" oder die Ausstrahlungstermine der Fussball-Bundesliga: Hier finden Sie auf einen Blick alle Sendetermine ihrer Lieblingsserien und Live-Shows, dazu alle Top-Filme und Sport-Events.

Es geht um Donald Trump, zu Gast ist Thilo Sarrazin. Deutschlands Polit-Provokateur soll mit Sandra Maischberger und anderen Gästen also über den Wüterich im Weissen Haus diskutieren. Das klingt spektakulär. Doch die Runde bleibt recht zahm und ratlos.

Donald Trump beherrscht die Talk-Shows, auch bei Maybrit Illner. Eigentlich. Doch dann entgleitet die Diskussion in einen heftigen Streit zwischen einem ehemaligen Ministerpräsidenten und einem "Bild"-Journalisten. Schliesslich geht es um Wladimir Putin, nicht mehr um Trump.

Sandra Maischberger hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble eingeladen. Alles kommt zur Diskussion: das Verhältnis zur CSU, ein möglicher EU-Austritt der Franzosen und die vermeintliche Unantastbarkeit der Kanzlerin. Fussballfan Schäuble verteidigt nebenbei Steuersünder Uli Hoeness.

Bei Frank Plasberg dürfen diesmal wegen Donald Trump besorgte Zuschauer Fragen stellen. Gleich mehrfach vergleichen die Experten den US-Präsidenten mit Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan.

Ist der neue US-Präsident Donald Trump eine Gefahr für die freie Welt? Darum dreht sich die Debatte bei Anne Will. Ein Historiker warnt dramatisch vor einem "schleichenden Staatsstreich", ein Wirtschaftswissenschaftler polarisiert, weil er sich allzu positiv über Trumps rechtsextremen Chefberater Steve Bannon äussert.

Bei Maybrit Illner wird eifrig über die Expressmassnahmen von US-Präsident Donald Trump diskutiert. Dabei ist die Moderatorin gar nicht da. Dafür tritt eine junge Dame in den Vordergrund. Doch wer ist sie?

"Maybrit Illner" ohne Maybrit Illner: Die Gastgeberin der gleichnamigen ZDF-Politiksendung hat ihre Moderation am Donnerstag krankheitsbedingt absagen müssen. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel sucht noch nach dem geeigneten Umgang mit US-Präsident Donald Trump. Auch Frank Plasberg diskutiert Lösungen. Oskar Lafontaine gibt überraschend den Sympathisanten Trumps, ein Publizist würde diesen am liebsten "richtig abfüllen".

Bei Maybrit Illner wird eifrig über die Kanzlerkandidatur von Martin Schulz für die SPD diskutiert. Ein SPIEGEL-Journalist wagt einen brisanten Vergleich mit einem einstigen Star der CSU – und nennt Angela Merkel die erste Sozialdemokratin des Landes.

Die SPD macht Martin Schulz zu ihrem Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2017 und Sandra Maischberger möchte von ihren Gästen wissen, wie die Chancen des Sozialdemokraten gegen Angela Merkel stehen. Deutschlands bekannteste Putzfrau motzt gegen einen CSU-Mann, der spricht von Therapie für Sigmar Gabriel.

ARD-Moderatorin Sandra Maischberger lädt zum Talk über Donald Trump. Es wird unterhaltsam und ernst zugleich. Trump-Anhänger Frédéric Prinz von Anhalt wettert gegen Jürgen Trittin. Eine Journalistin wirft der Bundesregierung "absolute Ratlosigkeit" vor. Und ein Schauspieler warnt vor dem Mann mit dem angeblich grössten Einfluss auf den künftigen US-Präsidenten.

Im aktuellen ORF-Report spricht Finanzminister Hans Jörg Schelling über seine Pläne. Sein neues Arbeitsprogramm sei zu 75 Prozent ohne Ideologiestreit umsetzbar. Bis 2020 sollen 3,8 Milliarden in allen Ressorts eingespart werden. Davon wolle er ein Drittel sofort wieder investieren.

Einen Tag nach der Todesfahrt auf dem Berliner Weihnachtsmarkt diskutierte Sandra Maischberger mir ihren Gästen über Anschläge, Angst und politische Konsequenzen. Ein Terrorexperte sprach von einem "11. September für Deutschland" - und wunderte sich über die laschen Sicherheitsvorkehrungen in Berlin.

Kanzlerin Angela Merkel wird an diesem Dienstag wohl zur CDU-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2017 ernannt werden. Frank Plasberg will in seiner Talk-Runde besprechen, ob vier weitere Jahre Merkel mehr Chance oder Stagnation wären. Die Diskussion driftet in Richtung eines anderen Themas ab.

Medien stehen in der Kritik, nicht nur bei Pegida-Demonstranten, die laut "Lügenpresse" rufen. Sie liessen sich instrumentalisieren oder verschwiegen bewusst manche Fakten, heisst es. Viel Stoff für Diskussionen. Das Interesse ist gross.

Die Sozialen Medien und Internetportale werden oft zu Zonen politischen Hasses. Was man für mehr Vernunft und gemässigte Umgangsformen im Netz tun könne, war Thema in "Pro und Contra" auf Puls 4.

Manchmal zeigt Nora Illi Humor: Beim Suppenessen könne ein Niqab schon störend sein, erklärte sie augenzwinkernd. Öfter aber löst die Schweizerin mit vollverschleierten Medienauftritten Empörung aus.

Anne Will: Frauenbeauftragte des Islam-Zentralrats der Schweiz in Vollverschleierung sorgt für Zündstoff.

Im ORF-Magazin "Kreuz und quer" wurde Dienstagabend darüber diskutiert, was jugendliche Dschihadisten antreibt. Werden Jugendliche zunehmend von links und rechts radikalisiert? Experten glauben: Ja. Und haben zumindest Lösungsansätze parat.

Genau ein Jahr nach Angela Merkels "Wir schaffen das!" diskutierte Maybrit Illner mit ihren Gästen über die Folgen der Flüchtlingskrise. Aufreger des Abends waren das Burkaverbot und ein verweigerter Handschlag.

Dunja Hayali ist die Urlaubsvertretung für Maybrit Illner im ZDF und hat nach den Geschehnissen der vergangenen Tage in Deutschland in ihrer Sendung gleich den ganz harten Tobak zu bewältigen. Terror, Türkei und ein Trip in die virtuelle Realität – sie hatte sich viel vorgenommen.

Frank Plasberg sprach mit seinen Gästen über den Amoklauf in München. Die Runde traf eher die leisen Töne, verzettelte sich aber in einer Debatte um die Ursachen solcher Gewalttaten - anders als der Titel der Sendung versprach.

Brexit, Rechtspopulismus, Flüchtlingskrise, Wirtschaftspolitik – die Europäische Union hat in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren einige Dämonen, gegen die sie kämpfen muss.

ARD-Moderatorin Anne Will diskutiert die fragwürdige und polarisierende Aussage von AfD-Vize Alexander Gauland über Weltmeister Jerome Boateng. Gauland kommt in der Diskussion schlecht weg - weil er sich erneut rausredet und in einem neuen Streitfall auch erneut ahnungslos darstellt. Der heimliche Star der Debatte ist ein Spitzenpolitiker aus der Bundesregierung.

Rassismus-Talk bei "Anne Will" in der ARD: Erneut hat sich AfD-Vize Alexander Gauland wegen seiner umstrittenen Nachbarn-Aussage über Fussball-Nationalspieler Jérôme Boateng verteidigt. Der FAZ warf Gauland vor, ihn reingelegt zu haben - und wirft dem Redakteur sogar indirekt Rassismus vor.

Dienen die Massnahmen der türkischen Regierung zur Terrorismus-Bekämpfung nur als Vorwand für eine Aushebelung der Demokratie? "Erdogans Durchmarsch - Wer stoppt den Boss vom Bosporus?", fragt Anne Will in ihrer Berliner Runde.

Ob die Volksparteien an ihrer Krise selbst schuld sind, wollte Anne Will am Sonntag von ihren Gästen wissen. Angesichts des österreichischen Wahlkrimis diskutierte sie, ob auch hierzulande ein Erstarken der extremistischen Ränder droht.

Europa-kritische Politiker befinden sich auf dem aufsteigenden Ast, die Briten stimmen in einigen Wochen über den EU-Austritt ab: Europa steckt in einer grossen Krise. Woran das liegt und ob die EU noch zu retten ist, darüber diskutierten die Gäste bei Maischberger.

Bei Sandra Maischberger ist ein angeblich frauenfeindliches Bild das Thema. Die Debatte ist hitzig. Feministin Alice Schwarzer und ein Vertreter der deutschen Moscheen-Gemeinden gehen mit harschen Vorwürfen regelrecht aufeinander los. Maischberger entgleitet die Debatte.

Ein Verbot von Minaretten, Muezzins und Vollverschleierung – das sind nur einige der Forderungen der AfD. Die Partei mehrt mit ihren Aussagen die Angst vor fremden Kulturen und Religionen, erhält durch die neuen Thesen von Thilo Sarrazin womöglich momentan sogar noch Rückenwind. Dementsprechend hitzig wird bei "Maischberger" diskutiert.

Frau Merkel schone den türkischen Präsidenten Erdogan für eine Einigung in der Flüchtlingskrise, glauben die einen. Ganz im Gegenteil, sie verhalte sich nicht anders als sonst, betont ein Vertrauter. Und ein türkischer Gast glaubt, dass Deutschland ohnehin die Türkei nicht zu kritisieren habe. Die Talk-Sendung "Anne Will" erzählte am Sonntag viel über das komplizierte deutsch-türkische Verhältnis. 

Der türkische Präsident Erdogan ist beleidigt, fühlt sich durch ein Gedicht verletzt. Deshalb hat er Strafantrag gestellt. Aber ist eine Strafverfolgung Böhmermanns der richtige Weg? Und was für Auswirkungen hat das Böhmermann-Gedicht auf die deutsch-türkische Beziehung? Das war das Thema bei "Maybritt Illner".

Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen, ob der Islam per se eine gewaltverherrlichende Religion ist. Die Positionen sind verhärtet. Die Debatte zeigt: Muslimische Gemeinschaften sind gefordert, mehr Verantwortung zu übernehmen.

Es geht um das Strafverlangen der türkischen Regierung gegen den Comedian Jan Böhmermann. Anne Will möchte diskutieren, ob sich Kanzlerin Angela Merkel erpressbar macht und die Pressefreiheit preisgibt. Die Antwort ist eindeutig.

Die Panama Papers sorgen für Aufruhr. Doch wie kann es sein, dass sich Super-Reiche in Steueroasen eine eigene Welt aufbauen und der heimische Fiskus nichts davon mitbekommt? Das diskutiert Maybrit Illner mit ihren Gästen und geht dabei der Frage nach, inwiefern auch Deutschland eine Steueroase ist. Die Meinungen dazu gehen weit auseinander.

Nach den Anschlägen von Brüssel warnen die Sicherheitsbehörden eindringlich vor der Terrorgefahr hierzulande. Wie konkret diese ist und was sich dagegen machen lässt, will ZDF-Journalistin Maybrit Illner mit ihren Gästen diskutieren. Die Ergebnisse sind sehr konkret.

Drei Afghanen ertranken beim Versuch, illegal von Idomeni aus die Grenze zu überqueren. Helfer und Aktivisten im Lager sollen ihnen dabei geholfen haben und erhalten nun schwere Vorwürfe. Eine "Thema"-Reportage versucht, die Fakten richtigzustellen.

Negativzinsen, sprich dass Sparer fürs Geldanlegen bezahlen müssen, sind kein surreales Szenario mehr. Frank Plasberg möchte wissen, ob der kleine Mann hinterher als Depp dasteht. Es folgt eine eifrige Diskussion über fragwürdige Methoden von Banken, hereingefallene Anleger – und die Blase, in der Investmentbanker offenbar leben.

Im deutschen TV sind Talksendungen fester Bestandteil des Abendprogramms. Gastgeber und Gäste diskutieren jede Woche aufs Neue politische und gesellschaftliche Streitthemen. Doch wer hat seine Runde am besten im Griff? Voten Sie für Ihren Favoriten!

Ein Pakt mit der Türkei soll die Flüchtlingskrise lösen – oder zumindest ein Schritt in die richtige Richtung aus der Krise sein. Der umstrittene Plan wird derzeit beim EU-Gipfel in Brüssel diskutiert. Merkel setzt auf den Plan und sieht die Türkei als wichtigen Partner, dem sie eine Schlüsselrolle in der Flüchtlingskrise zuschreibt.

"Rechter Haken für Merkel: Kann sie ihre Politik noch durchsetzen?", fragt Sandra Maischberger in ihrer Talkshow. Eingeladen hat sie zwei alte Politik-Recken und zwei journalistische Streithähne. Und eine AfD-Frau, die bei einem Gast in der Runde Erinnerungen an die alte FDP weckt.

Die Landtagswahlen überlagern politisch alles. Und die Frage, ob CDU und SPD die politische Mitte zugunsten der AfD einbüssen. Die Verlierer der Wahlen geben sich uneinsichtig. AfD-Spitzenkandidat Meuthen macht eine besorgniserregende Aussage.