Polit-Talk: "Anne Will", "Hart aber fair", "Maischberger" und "Maybrit Illner"

"Anne Will", "Hart aber fair", "Maischberger" und "Maybrit Illner": An vier Tagen die Woche senden ARD und ZDF politische Talkshows. In unserer Rubrik finden Sie Nachberichte und Kritiken zu ausgewählten Sendungen und Themen. Aktuell: "Maischberger"-Eklat: Wolfgang Bosbach zofft sich mit Jutta Ditfurth wegen G20-Randale - und verlässt TV-Talk. Hier geht es zur Stellungnahme von Sandra Maischberger nach TV-Eklat.

Die Niedersachsen-Wahl ist vorbei, nun können sich CDU/CSU, FDP und Grüne ganz den Koalitionsverhandlungen widmen. Bei Anne Will wurde deutlich: Die wird schwierig werden.

Der Streit um die Obergrenze für Flüchtlinge und die Zweifel an der Stärke von Kanzlerin Angela Merkel bestimmen derzeit den Richtungsstreit der Union.

Weil noch nicht genug über die AfD gesprochen wurde in den letzten Wochen, nehmen die Rechten auch beim Einheits-Talk von „Maischberger“ viel Raum ein. Und das nicht nur im übertragenen Sinne.

Eine Woche ist die Bundestagswahl nun alt und die erste Aufregung dürfte sich gelegt haben. Zeit also, eine Regierungskoalition auf die Beine zu stellen. Nach dem Gang der SPD in die Opposition bleibt als Option eigentlich nur Schwarz-Gelb-Grün. Doch wäre das gut fürs Land? Das fragte gestern Abend Anne Will ihre Gäste. Die Antwort ist ein entschiedenes Jein.

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SPD-Urgestein Klaus von Dohnanyi hatte zu "Volksparteien" und "ausgedient" eine markige Forderung: Martin Schulz muss weg, befand er. 

Was läuft schief im trägen Bundestagswahlkampf? Die Gäste von Anne Will wünschen sich mehr Polarisierung in der politischen Mitte. Fragt sich nur, wie die zu erreichen wäre.

Die Fragestellung verfehlt, die Diskussion verfranst - und trotzdem liefert "Maischberger" interessante Sichtweisen auf den langweiligen Wahlkampf, Parteienverdrossenheit und die Schuld der Grossen Koalition daran.

Bei Frank Plasberg konnten die Partien ihre Wahlversprechen in den Feldern Steuern, Rente und Wohnen präsentieren. Viel unterhaltsamer als die inhaltliche Debatte war, wie sich CDU-Mann Jens Spahn und Dietmar Bartsch von der Linkspartei anblökten.

Der Mord der Woche im "Tatort", die neuesten Folgen der "Big Bang Theory", die tägliche Dosis "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", die 100. Wiederholung von "Pretty Woman" oder die Ausstrahlungstermine der Fussball-Bundesliga: Hier finden Sie auf einen Blick alle Sendetermine ihrer Lieblingsserien und Live-Shows, dazu alle Top-Filme und Sport-Events.

"Wie viel Grün steckt in Schwarz?" fragte Anne Will gestern Abend in ihrem Polittalk Wolfgang Schäuble und Cem Özdemir. Doch statt einer Diskussion über Programmnuancen bekam der Zuschauer einen spannenden Einblick in die Art, Politik zu machen.

Während der Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017 in seine heisse Phase geht, eskaliert der Zwist zwischen Deutschland und der Türkei ungebremst. Sandra Maischberger will diskutieren, ob sich diese Eskalation noch stoppen lässt. Ein Erdogan-Anhänger schiebt den Deutschen die Schuld zu.

Kanzlerin Angela Merkel und Herausforderer Martin Schulz sind gegeneinander angetreten. Mehr oder weniger. Anne Will analysiert mit ihren Gästen im Anschluss das TV-Duell der beiden Spitzenkandidaten. Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg von der CSU geht überraschend mit beiden hart ins Gericht.

Der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea um das nordkoreanische Raketen- und Atomprogramm droht zu eskalieren. Bei Maybrit Illner herrschte Uneinigkeit, wer den Streit aktuell mehr anheizt - Trump oder Kim?

Ein "Bürger-Check" vor der Wahl, das klingt nach Service, orientiert am Zuschauer. Doch zum Thema Aussenpolitik gibt es alles und nichts zu sagen.  "Hart aber fair" wird es für AfD-Mann Alexander Gauland.

Anne Will gibt SPD und Linkspartei die Chance, bei ihrem Haus- und Hofthema die CDU in die Zange zu nehmen. Stattdessen fetzen sich Sahra Wagenknecht und Olaf Scholz, der zu harten Bandagen greift.

Die Bundestagswahl 2017 rückt näher, während der Zwist mit dem türkischen Präsidenten eskaliert. Recep Tayyip Erdogan beeinflusst jüngst den Wahlkampf und attackiert Sigmar Gabriel. Jetzt keilt der Bundesaussenminister bei Maybrit Illner zurück – politische Drohungen und einen spektakulären Vorschlag inklusive.

"Hart aber fair": Frank Plasberg diskutierte mit seinen Gästen über Pflichten, Privilegien und die Frage, wie wichtig die Herkunft für den sozialen Aufstieg ist.

Der Streit zwischen Jutta Ditfurth und Wolfgang Bosbach (CDU) in der Polit-Talkshow "Maischberger" hat vergangene Woche die Gemüter erregt. Nun geht der Zwist in die Fortsetzung - weil Jutta Ditfurth auf Twitter noch einmal nachtritt.

Auch Maybrit Illner beschäftigt sich mit den Folgen des G20-Gipfel - und macht den Fehler, alles anreissen zu wollen, statt sich auf ein Thema zu konzentrieren. Und: Wie schon bei Maischberger bringt auch diesmal eine Linke-Politikerin einen konservativen Vertreter der Union in Rage.

TV-Talk zu G20-Randale eskaliert. Nun äusserst sich Sandra Maischberger in einer Stellungnahme zu Bosbachs Reaktion.

TV-Talk von Sandra Maischberger zu G20-Randale eskaliert völlig. CDU-Politiker Wolfgang Bosbach gerät mit Jutta Ditfurth aneinander - und geht.

War der G20-Gipfel das alles wert? Die Hamburger dürften hier eine relativ einhellige Meinung haben. Auch bei "Anne Will" stellte man sich angesichts der Gewalt in Hamburg die Frage, ob solche Mega-Treffen überhaupt einen Sinn haben. Bei der Frage nach einer Polizei-Priorisierung geriet Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz in Erklärungsnot.

Hoffen auf das Licht am Ende des Tunnels: Die gestrige Talk-Runde bei Maybrit Illner zeichnete ein überaus düsteres Bild der aktuellen Weltlage. Und ausgerechnet der G20-Gipfel, der genau diese Probleme angehen soll, fiel als Lösungsstrategie weitgehend durch. Was also tun mit Trump, Putin und Erdogan?

Sandra Maischberger diskutiert am späten Mittwochabend mit ihren Gästen über polarisierende Themen rund um den G20-Gipfel. Richtig hitzig wird es aber erst kurz vor Ende der Sendung, als es um den türkischen Präsidenten geht. 

An diesem Freitag wird im Bundestag abgestimmt, ob eingetragene Lebenspartnerschaften der Ehe gleichgestellt werden sollen. Maybrit Illner hat schon mal mit ihren Gästen darüber diskutiert. Eine gläubige Katholikin ist förmlich ausser sich, wird aber vom Adoptivsohn eines homosexuellen Paares düpiert.

US-Präsident Donald Trump verprellt seine Verbündeten. Frank Plasberg möchte deshalb mit seinen Gästen diskutieren, wer stattdessen den freien Westen vertreten soll. Richtig interessant wird es aber, als eine Juristin aus New York Trumps Regierungsstil mit nordkoreanischen Verhältnissen vergleicht.

Wie soll Europa mit der Flüchtlingsfrage umgehen? Die Runde bei "Maybrit Illner" ist sich im Detail uneins. Eine Tendenz wird aber klar: Denn die Vorschläge zur Abschottung liegen auf dem Tisch, Rezepte zur Hilfe innerhalb Europas nicht.

Nach der Ausstrahlung eines umstrittenen Dokumentarfilms über Antisemitismus in Europa debattierte Sandra Maischberger mit ihren Gästen über Israelhetze und Judenhass. Es wurde eine spannungsgeladene Diskussion. 

Nachdenkliche Töne statt Polit-Krach: Bei "Hart aber fair" geht es um die Frage, wie Menschen mit ständiger Bedrohung durch Terrorismus umgehen. Die Auftritte von zwei Frauen zeigen, dass jeder darauf seine eigene Antwort hat.

Im Fall Amri gibt es nicht Neues, drüber reden kann man trotzdem, denkt sich „Maybrit Illner“. Weil der Innenminister zwar frohe Botschaften verkündet, aber nicht als Erklärbär taugt und die Gastgeberin spannende Nachfragen verpasst, hält sich der Erkenntnisgewinn in Grenzen.

Ein dickes Brett bohrt Sandra Maischberger mit ihren Gästen: "Spalten Religionen die Welt?". Eine Muslima wird zur Zielscheibe. Wirklich griffig wird das Thema erst, als es um das Verhältnis von Kirche und Staat geht - das enger ist als oft gedacht.

"Hart aber fair": Waschen, pflegen, trösten – wer kümmert sich um uns, wenn wir alt sind?

Brexit, Syrien, Terror, Trump, Katar – selten zuvor dürfte es für Polittalk-Redaktionen schwerer gewesen, sich für ein Thema zu entscheiden. Maybrit Illner machte aus der Not eine Tugend und holte zum Rundumschlag aus: "Brexit, Terror, Bündniskrisen – welche Antwort hat Europa?", fragte sie ihre Gäste. 

Seltene Einigkeit bei "Maybritt Illner": Alle Gäste finden, Europa müsse angesichts neuer Herausforderungen eine stärkere Rolle einnehmen. Aber kann es das auch?

Donald Trumps erste Auslandsreise als US-Präsident hinterliess vor allem bei Europas Staats- und Regierungschefs bleibenden negativen Eindruck. Grund genug für Anne Will gestern Abend nach dem "Warum" von Donald Trumps erstem internationalen Auftritt zu fragen.

Der Hype ist dem Verdruss gewichen: Kanzlerkandidat Martin Schulz musste in den vergangenen Wochen Wahlniederlagen und sinkende Umfragewerte seiner SPD verkraften. Bei Sandra Maischberger wollte der Sozialdemokrat erklären, wie die Wende noch gelingen soll. Sonderlich mitreissend wirkte er dabei nur selten. 

Gegen Grenzschliessungen, für Flüchtlinge: So will Ingrid Felipe ihre Partei im Wahlkampf positionieren.

Ein wenig originelles Thema und ein höchst fragwürdiger Ansatz: Frank Plasberg fragt, wie gefährlich Trump für den Weltfrieden ist. Und lässt eine Psychiaterin antworten. Und wir erfahren - wenn der Atomkrieg kommt, dann weil bei Donald Trump in der Kindheit etwas schief gelaufen ist.

Im Bundestagswahlkampf ist längst die Diskussion entbrannt, wofür "Schäubles Steuermilliarden" verwendet werden sollen – und nun auch bei Anne Will. Am Sonntagabend entwickelt sich ein unterhaltsames Wortgefecht zwischen der Journalistin und FDP-Chef Christian Lindner.

Merkel oder doch Schulz? Maybrit Illner will in ihrer Talkshow wissen, ob in Deutschland Wechselstimmung herrscht. Während die Runde gesittet diskutiert, beschleicht den Zuschauer mehr und mehr das Gefühl, dass in Deutschland zumindest in einem Punkt einiges im Argen liegt. 

Plasberg fragt seine Talk-Runde - die Antworten sind wenig erhellend.

Bei "Anne Will" versuchen talkshowerprobte Politiker die Ergebnisse der Landtagswahl in NRW für ihre Zwecke zu nutzen. Und Jürgen Trittin macht sich Feinde mit einem seltsamen Machtkalkül.

Einbrüche, Anis Amri, Respektlosigkeit gegenüber der Polizei. Über vieles wurde gesprochen am Donnrstagabend Abend bei "Maybrit Illner": Am Ende ging es aber doch vor allem um NRW-Wahlkampf für Sonntag. Den ersten grossen Streit gab es schon vor der Sendung.

In Deutschland polarisiert nach dem Vorstoss von Thomas de Maizière die Debatte über die vermeintliche Leitkultur. Das gilt auch für die aktuelle Sendung bei Sandra Maischberger. Ein Journalist wirft dem Bundesinnenminister vor, Muslime zu brandmarken. Auch ein CSU-Politiker muss sich heftiger Kritik erwehren. Eine Rezension.

Politische Talkshows sind so eine Sache. Wahlkampf ebenso. Politische Talkshows in Wahlkampfzeiten können für den Zuschauer aber wirklich unangenehm werden. Wie unangenehm zeigte gestern Abend Frank Plasberg in einer „Hart, aber fair“-Ausgabe zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen.

Nach dem Wahlsieg von Emmanuel Macron diskutiert Anne Will mit ihren Gästen darüber, welche Veränderungen der neue französische Präsident für Europa mit sich bringt.

Auch wenn alle Gäste bei Maybrit Illner auf eine Niederlage Marine Le Pens bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich am Sonntag tippen - die Sorgen um Frankreich und Europa sind noch da. Die Frage ist nur: Wer ist schuld an der Krise der Grande Nation? Angela Merkel?

Sandra Maischberger wollte mit ihren Gästen eigentlich darüber sprechen, ob sich der Populismus in Europa auf dem Rückzug befindet. Doch die Sendung wurde grösstenteils zu einer kontroversen Debatte über die Politik von US-Präsident Donald Trump. Ein Schweizer Gast teilte besonders aus - gegen die Medien.

"Donnerstagabend, 22.14 Uhr, live und in Farbe, zweites deutsches Fernsehen" - zu Beginn der Sendung von Maybrit Illner ist für einen Moment alles wie gehabt. Das gilt aber eben nur für das Intro, das bei der ZDF-Journalistin immer dasselbe ist. Ihre Sendung dagegen ist anders als sonst.

Für oder gegen Erdogans neue Verfassung? Bei "Maybrit Illner" wird deutlich, wie tief der Riss durch die türkische Community ist.

Die Bilder durch Giftgas getöteter syrischer Kinder, die dieser Tage zu sehen sind, sind nur schwer zu ertragen. Neben Mitleid dürfte sich bei vielen ein Gefühl ohnmächtiger Wut breit machen. Schnell ist man dann auch bei der Frage nach der Schuld. Der, der Täter und der eigenen. Ist man schuldig durch Wegschauen? Das wollte Montagabend Frank Plasberg bei "Hart aber fair“ wissen.