Europawahl

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagt vor der Europawahl Fake News den Kampf an. Lügen würden aber nicht nur von Russland verbreitet, sondern auch von EU-Staaten. Damit dürfte er vor allem einen meinen: Ungars Ministerpräsident Viktor Orban.

Die Brexit-Verschiebung kostet das EU-Parlament 21 Millionen Euro. Weil das britische Parlament sich bis zum ursprünglichen Austrittstermin auf kein Abkommen einigen konnte, ist der neue Austrittstermin nach der Europawahl im Mai. Das heisst, dass Grossbritannien nochmal Abgeordnete ins EU-Parlament wählen muss, und das wird teuer.

Angela Merkel im Ruhestand? Für EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker keine realistische Vorstellung Er hat eine Idee, was die Noch-Kanzlerin nach der nächsten Bundestagswahl machen könnte.

Die junge Aktivistin Greta Thunberg hat am Dienstag im Umweltausschuss des Europaparlaments gesprochen. Sie rief die Erwachsenen wenige Wochen vor der Europawahl dazu auf, bei ihrer Stimmabgabe an den Klimaschutz zu denken. 

Die anstehenden Europawahlen sollen das Ziel subversiver Einflussnahme aus Russland sein. Die dortigen Geheimdienste konzentrierten sich darauf, in den sozialen Medien manipulativ auf die Stimmabgabe einzuwirken. Russlands Regierung weist die Verdächtigungen zurück.

Kein Chaos-Brexit an diesem Freitag - aber wann kommt der britische EU-Austritt denn nun? Bis 31. Oktober sei noch alles möglich, sagt EU-Ratschef Tusk.

Wieder ein Krisengipfel. Zum zweiten Mal binnen drei Wochen müssen die EU-Staats- und Regierungschefs beraten, ob sie dem innerlich zerrissenen Grossbritannien mehr Zeit für den Austritt geben.

Seit bald drei Jahren bekommen Grossbritannien und die EU die Kuh nicht vom Eis, die sich Brexit nennt. Aus einer smarten Abkürzung ist für viele Bürger und Beobachter ein Unwort geworden. Selbst die Kanzlerin kann das Thema nicht mehr hören, muss aber in Brüssel zum x-ten Male daüber reden.

Die EU-Spitzen beraten zum x-ten Mal über den Brexit. Eigentlich müsste Grossbritannien die EU am Freitag verlassen. Ohne Abkommen und im Chaos. Doch das wollen Kanzlerin Merkel und ihre Kollegen vermeiden.

Kommt der Flexi-Brexit? Nicht nur EU-Ratspräsident Donald Tusk kann sich eine flexible Verlängerung der Frist für Grossbritanniens EU-Austritt vorstellen. Auch Angela Merkel befürwortet diese Lösung offenbar. 

Premierministerin May sucht im Brexit-Streit Rückendeckung in Deutschland und Frankreich. Wird sie ein Chaos beim EU-Austritt noch verhindern können? Am Mittwoch soll auf dem EU-Sondergipfel in Brüssel Klartext geredet werden.

Vor dem EU-Gipfel am Mittwoch geht Premierministerin May nochmal Klinken putzen in Berlin und Paris, telefoniert mit Kollegen in ganz Europa. Kein Wunder: Für Grossbritannien und die EU-Staaten steht viel auf dem Spiel. Wie die schier unendliche Brexit-Geschichte weitergehen kann.

Rechtspopulisten sind auf europäischer Ebene derzeit zersplittert. Nun soll es eine neue vereinigte Rechte geben. Zumindest wenn es nach der AfD und nach Italiens Innenminister Salvini geht. Sie sehen ein gemeinsames "patriotisches" Haus - mit einer Festung drum herum.

Theresa May muss bis kommenden Freitag einen Grund für den erneuten Aufschub des EU-Austritts liefern. Gelingt ihr das nicht, könnte es doch zum harten Breixt kommen. Während sich im Vereinigten Königreich also weiterhin alles hinzieht, geht an einer anderen Stelle ganz schnell: Die britischen Reisepässe sind schon auf den Brexit vorbereitet.