Nachdem "Maria" zunächst die Karibik-Insel Dominica völlig verwüstet hat, ist er nun in Puerto Rico auf Land getroffen. Die Menschen fürchten das Schlimmste. Aktuelle News im Live-Blog.

  • Der Hurrikan hat mindestens acht Todesopfer gefordert
  • Er war zwischenzeitlich mit Windgeschwindigkeiten bis zu 260 km/h unterwegs
  • "Maria" wurde auf Kategorie 4 zurückgestuft
  • Der Hurrikan ist in Puerto Rico auf Land getroffen

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21:23 Uhr: Grosse Schäden in Puerto Rico

Hurrikan "Maria" hat bei seinem Eintreffen in Puerto Rico grosse Schäden und Stromausfälle verursacht. Es gibt den Behörden zufolge Überschwemmungen und viele zerstörte Häuser in dem US-Aussengebiet, das östlich der Dominikanischen Republik liegt.

"Puerto Rico wird, wenn wir das hier überstanden haben werden, definitiv eine zerstörte Insel sein", sagte der Direktor der Notfallbehörde, Abner Gómez, am Mittwoch in einer Pressekonferenz.

Gómez rief die Menschen dazu auf, bis Freitag nicht die Häuser zu verlassen, auch weil umstürzende Bäume ein grosses Risiko darstellten.

17:04 Uhr: Sieben Tote auf Dominica

Auf der Karibikinsel Dominica sind durch "Maria" nach Angaben eines Regierungsberaters mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen.

Diese Zahl sei bestätigt, sie könne aber noch weiter steigen, berichtete ein Berater von Premierminister Roosevelt Skerrit unter Berufung auf ein Telefonat mit ihm.

"Riesiger Verlust an Häusern und öffentlichen Gebäuden. Das Hauptkrankenhaus wurde getroffen. Patientenversorgung wurde beeinträchtigt. Viele Gebäude, die als Schutzunterkünfte gedient haben, haben ihre Dächer verloren", hiess es in der Nachricht, welche eine Hilfsorganisation auf Facebook verbreitete.

Der Premierminister, der den Angaben zufolge in Dominicas Hauptstadt Roseau geblieben war, wollte demnach am Donnerstag die ländlichen Gebiete der Insel besuchen.

16:00 Uhr: "Maria" zieht über Puerto Rico

Der Hurrikan zieht nach seinem Auftreffen auf die US-Karibikinsel Puerto Rico mit Regen und gewaltigen Böen südwestlich an der Hauptstadt San Juan vorbei.

Der Wirbelsturm bringt Windgeschwindigkeiten von 233 Stundenkilometern mit Böen noch darüber, teilt das US-Hurrikanzentrum mit.

"Das ist ein nie da gewesener Sturm", sagt Puerto Ricos Gouverneur Ricardo Rossello dem US-Sender NBC.

"Ausserdem ist es ein langsamer Sturm. Er wird für eine Weile in Puerto Rico sein."

Derzeit bewegt sich das Zentrum von "Maria" mit rund 21 Stundenkilometern Richtung Nordwesten.

Der US-Wetterdienst warnt vor Überschwemmungen, da es weiter regnen werde. Zuletzt stand das Wasser im Hafen von Yabucoa, wo das Auge des Sturms auf die Insel getroffen war, etwa 1,6 Meter über der mittleren Fluthöhe.

Rosello warnt davor, dass viele Häuser auf Puerto Rico aus Holz seien. Bei dem gewaltigen Böen und erwarteten Überflutungen hätten diese Häuser "keine Chance". Insgesamt leben rund 3,5 Millionen Menschen in dem US-Überseegebiet.

"Maria" soll bis Mittwochnachmittag (Ortszeit) über Puerto Rico hinweggezogen sein und Kurs auf die Küste der Dominikanischen Republik nehmen.

14:01 Uhr: Auge von "Maria" jetzt über Puerto Rico

Das Auge des Hurrikans ist jetzt über dem Osten Puerto Ricos. Das meldet das National Hurricane Center.

"Maria" hat sich weiter abgeschwächt auf Windgeschwindigkeiten bis 241 Kilometer pro Stunde.

13:40 Uhr: Prominente beten für "Maria"-Opfer

Mehrere Prominente haben sich in den Sozialen Medien zu Hurrikan "Maria" und seine Opfer geäussert.

"Ich schicke Liebe an all die Menschen, die auf dem Weg von Hurrikan Maria leben", twittert die Moderatorin Ellen DeGeneres. "Seht bitte zu, dass Ihr das sicher übersteht."

Sängerin Cher twittert: "Betet dafür, dass Hurrikan Maria heruntergestuft wird, betet dafür, dass die Inseln verschont bleiben, betet dafür, dass wir verschont bleiben!"

US-Schauspieler Mark Ruffalo verbindet seine Anteilnahme mit einem Hinweis auf den Klimawandel: "Ich bete. Lasst uns nach dem Sturm all unsere Gebete und Anstrengungen auf diese Inseln, Nationen und Menschen richten. Hurrikan-Hilfsgelder und #ClimateAction."

13:09 Uhr: Hurrikan erreicht Puerto Rico

"Maria" ist auf die US-Karibikinsel Puerto Rico getroffen. Satellitenbilder und Daten von Wetterstationen auf der Insel zeigten, dass das Auge des Hurrikans gegen 06:15 Uhr Ortszeit (12:15 Uhr MESZ) nahe der Stadt Yabucoa auf Land getroffen sei, teilt das US-Hurrikanzentrum mit.

12:46 Uhr: Drohnenvideo zeigt Ausmass der Zerstörung

Ein Drohnenvideo zeigt das Ausmass der Zerstörung, die "Maria" auf Dominica hinterlassen hat.

12:36 Uhr: "Maria" schwächt sich leicht ab

Hurrikan "Maria" hat sich auf seinem Weg nach Puerto Rico leicht abgeschwächt.

Das Nationale US-Hurrikan-Zentrum stuft den Sturm von Kategorie fünf auf vier zurück.

"Maria" erreicht den Angaben nach Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde und bleibt damit ein gefährlicher Sturm.

12:06 Uhr: "Maria" bringt heftigen Wind

Schon am frühen Morgen haben die Windstärken auf Puerto Rico zugenommen.

Ein Video zeigt, wie heftig die Sturmböen bereits sind - und dabei ist "Maria" noch nicht einmal auf Land getroffen.

11:04 Uhr: "Maria" kurz vor Puerto Rico

Der extrem gefährliche Hurrikan "Maria" befindet sich kurz vor Puerto Rico.

Zu befürchten sind stundenlange Orkanböen, Sturmfluten und sintflutartiger Regen. Gouverneur Ricardo Rosselló hat die Bewohner dazu aufgerufen, sich schnellstmöglich in Sicherheit zu bringen.

"Es bleibt noch Zeit, aber die Leute sollten sich beeilen", sagt er dem Sender CNN. "Maria" werde der schlimmste Hurrikan sein, der die Insel in ihrer jüngsten Geschichte getroffen habe.

10:12 Uhr: "Maria" könnte die USA treffen

Eine neue Berechnung des National Hurricane Center zeigt: "Hurrikan "Maria" könnte den Osten der USA treffen.

10:07 Uhr: Auge des Hurrikans jetzt über Vieques Island

Wie das National Hurricane Center meldet, befindet sich das Zentrum des Hurrikans mittlerweile über Vieques Island. Die Insel gehört zu Puerto Rico.

"Maria" bewegt sich noch immer mit 16 Stundenkilometer weiter Richtung Nordwesten.

09:30 Uhr: Puerto Rico bangt vor "Maria"

Puerto Rico rüstet sich für den Hurrikan "Maria": Die Regierung richtete 500 Notunterkünfte auf der ganzen Insel ein.

Gouverneur Ricardo Rosselló ruft die Menschen in Risikogebieten auf, sich in Sicherheit zu bringen.

Der Flughafen der Hauptstadt San Juan soll geschlossen werden. Der Sturm könnte am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) über das US-Aussengebiet hinwegziehen.

09:00 Uhr: Bundeswehr fliegt Hurrikan-Opfer aus

Die Luftwaffe der Bundeswehr hat nach den schweren Wirbelstürmen in der Karibik mittlerweile mehr als 300 gestrandete Menschen aus der Krisenregion geflogen.

Immer noch würden zwei A400M-Transportmaschinen Hilfsgüter auf betroffene Inseln wie Sint Maarten/Saint-Martin bringen und Personen auf benachbarte Inseln ausfliegen, sagte ein Sprecher der Luftwaffe der Deutschen Presse-Agentur. Zeitweise seien drei Militärtransporter im Einsatz gewesen.

08:30 Uhr: Hurrikan "Maria" kostet Menschenleben

Hurrikan "Maria" hat auf der Karibikinsel Dominica schwere Verwüstungen angerichtet und im französischen Überseegebiet Guadeloupe mindestens einem Menschen das Leben gekostet.

Auf Dominica knickten Bäume um, Häuser wurden beschädigt und Strassen überflutet.

"Wir haben alles verloren, was man mit Geld kaufen und ersetzen kann", schrieb Premierminister Roosevelt Skerrit am Dienstagmorgen auf Facebook und sprach von "grossflächiger Zerstörung".

Er fürchte, dass Menschen bei Erdrutschen ernsthaft verletzt oder getötet wurden.

Auf der Insel Guadeloupe wurde ein Mensch von einem Baum erschlagen, zwei Menschen wurden vermisst, wie französische Medien unter Berufung auf die örtliche Präfektur berichteten.


Einen Überblick zum Verlauf und interaktive Karten zum Hurrikan "Maria" gibt es hier: