Die Schweiz hat im Osten des Landes mit den Folgen von schweren Unwettern zu kämpfen. Vor allem auf manchen Strassen und Schienen herrscht Ausnahmezustand.

Das Tal Val S-charl bei Scuol an der Grenze zu Italien bleibt wegen Murenabgängen für etwa eine Woche komplett für den Verkehr gesperrt. Die Räumungsarbeiten der Talstrasse liefen am Montag.

Schweiz wurde am Wochenende erneut von Blitz und Donner heimgesucht.

50 Menschen mit Hubschrauber ausgeflogen

Die gekappte Stromversorgung war zu Wochenbeginn provisorisch wieder hergestellt worden. Heftige Regenfälle hatten die Hänge des Tals bei Scuol in Graubünden ins Rutschen gebracht.

Etwa 50 Menschen mussten nach Angaben der Behörden bislang mit einem Hubschrauber in Sicherheit gebracht und ausgeflogen werden.

Auch in anderen Gebieten in den Kantonen Graubünden und Tessin traten wetterbedingte Problemen auf.

Umgefallene Bäume behindern Bahnverkehr

Am Flueelapass wurde die Mitfahrerin auf einem Motorrad von einem herunterfallenden Stein an der Schulter getroffen und leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Auf einer Länge von rund 50 Metern blockierten Schlamm und Gestein die Strasse.

Auf mehreren Bahnstrecken kam es wegen umgefallener Bäume auf den Schienen zu Behinderungen.

Ein Kinder-Zeltlager musste am Wochenende in Engelberg abgebrochen werden. In Chur rückten die Einsatzkräfte wegen überfluteter Keller und Strassen aus.  © dpa

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