Schwere Unwetter haben am Wochenende in der Schweiz erhebliche Schäden angerichtet. Besonders schlimm traf es diesmal Graubünden.

In der Ferienregion Graubünden sassen am Wochenende mehr als ein Dutzend Menschen auf einer verschütteten Strasse fest, wie die Polizei am Sonntag berichtete.

13 Menschen mit Hubschrauber gerettet

Schwere Regenfälle hatten die Hänge in Val S-charl bei Scuol in Graubünden ins Rutschen gebracht.

13 Menschen wurden an einem Seil hängend von Rettern mit einem Hubschrauber in Sicherheit gebracht.

Unter den Eingeschlossenen seien auch zwei Kinder gewesen. Das Tal wurde gesperrt. Die Wetterlage bleibe in den nächsten Tagen "explosiv", berichtete der Wetterdienst.

Golfplatz bei Engelberg überflutet

Schwere Gewitter und Regenfälle zwangen ein Kinder-Zeltlager in Engelberg am Samstagabend, die Zelte abzubrechen.

Eine Bauernfamilie habe die Teilnehmer vorübergehend aufgenommen. Ein Golfplatz bei Engelberg wurde überflutet und mit Geröll bedeckt. Im nahen Freilichttheater musste eine Aufführung von "Winnetou" abgesagt werden.

Selbst im Tessin, der eigentlichen Sonnenterrasse der Schweiz, regnete es am Samstag so stark, dass das Super-League-Spiel zwischen Lugano und St. Gallen abgebrochen werden musste.  © dpa

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