Der Mai geht nass zu Ende: Am Dienstag zieht eine Regenwand über die Schweiz, stellenweise besteht akute Hochwassergefahr.

Schon die ersten Stunden des Dienstagmorgens brachten die angekündigten Unwetter, von denen weite Teile von Waadt, Thurgau und St. Gallen betroffen waren. Mancherorts traten Bäche über die Ufer, Keller und Strassen liefen voll. Im Laufe des Dienstags verlagert sich das Unwetter weiter nach Norden und in der Schweiz wird es laut MeteoSchweiz wieder trockener.

Am Montagabend kam es in der Zentralschweiz und im Berner Oberland zu heftigen Niederschlägen - seitdem besteht Hochwassergefahr. Der Schweizerische Wetterdienst meldete zwischen Genfersee und Bern-Biel punktuell mehr als 30 Liter Regen pro Quadratmeter. Auch die Bodenseeregion war vom Gewitter betroffen.

Bereits am Mittwoch beruhigt sich die nasse Wetterlage allmählich. Im Laufe der Woche wird es dann spürbar wärmer, die Temperaturen steuern zum Weekend hin wieder auf die 20-Grad-Marke zu. Die Prognosen bleiben aber bis in die nächste Woche hinein wankelmütig: Das weiterhin veränderliche Wetter erschwert selbst MeteoSchweiz eine konkrete Wettervorhersage deutlich.

Das Wetter in den kommenden Tagen

Mittwoch: wechselnd bewölkt mit zunehmend Sonne, vor allem im Flachland. Temperaturen steigen am Nachmittag auf bis zu 18 Grad an, Nullgradgrenze auf 2.600 Metern.

Auffahr: bewölkt und teilweise Regen, vor allem gegen die Alpen und in der Ostschweiz. 16 bis 20 Grad.

Freitag: Temperatur bewegt sich um 17 Grad, einige Regenschauer, zum Abend hin lockert sich das Wetter auf.

Samstag: teilweise sonnig, mit vereinzelten Schauern, vor allem in den Bergen. Temperaturen um 18 bis 20 Grad.

Sonntag (meteorologischer Sommeranfang): Mal Sonne, mal Regen, bei bis zu 17 Grad.

Montag: veränderliches Wetter, zum Teil Regenschauer.

Dienstag: weiterhin bewölkt und stellenweise Niederschlag.

(ncs)