Schon seit zwei Wochen heisst es in den meisten Regionen der Schweiz: Sonne satt! Die grosse Hitze ist trotz allem ausgeblieben, stattdessen verwöhnt das Sommer-Wetter uns mit angenehm warmen Temperaturen und dieser Tage sogar hauptsächlich mit Unwettern. Das wird sich ab Sonntag ändern.

Wer sich freut, dass er den strahlend blauen Himmel bisher ohne grössere Schweissausbrüche geniessen konnte, muss sich ab kommender Woche umstellen: Dann könnte das Thermometer stellenweise auf bis zu 33 Grad und höher klettern - nur in Bikini und Badehose lässt sich das auf entspannte Weise ertragen.

Die Schweiz schwitzt und schwitzt

Am Wochenende misst die Schweiz stellenweise Höchsttemperaturen von nur 19 bis 22 Grad. "Nach einem noch meist angenehm temperierten und sonnigen Wochenende wird es nächste Woche vielerorts heiss, die Höchstwerte klettern deutlich über die 30-Grad-Marke", glaubt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal "wetter.net".

Doch auch für den Rest der Schweiz gilt: Die Höchstwerte können kommende Woche stellenweise sogar 33 Grad erreichen. Ein wenig kühler geht es nur In Andermatt und am San Bernardino zu. Während die deutschen Nachbarn sogar noch mehr unter der Affenhitze leiden, seien Schauer und Gewitter fast ausschliesslich am Alpenrand zu erwarten, sonst bleibe es überall freundlich.

Wie geht es weiter?

Ob die grosse Hitze Bestand hat, lässt sich schwer sagen. Zum Monatswechsel könnte sich eine unbeständigere und kühlere Grosswetterlage einstellen, zumindest wird dies von einigen Wettermodellen angedeutet. Jung ist da skeptisch: "Eine Umstellung zu wechselhaftem Wetter war in den letzten Tagen immer wieder in den Berechnungen dabei. Eingetreten ist sie bisher aber noch nicht, sondern wurde zeitlich immer weiter nach hinten verschoben." Die Erfahrung zeige, dass so ein stabiles Sommerhoch oftmals einen sehr langen Atem hat.

Die deutsche Hauptstadt Berlin zieht in den kommenden sechs Tagen bezüglich der Temperaturen sogar mit Athen gleich: Beim Wetter gibt es in beiden Städten so gut wie keine Unterschiede. Noch heisser als in Berlin und Athen wird es übrigens in der sonst so verregneten englischen Hauptstadt. Warum als nicht mal nach London reisen, wenn man so richtig in der Sonne brutzeln will? (sist/ncs)