In der Schweiz wird diskutiert, wie mit der Vermietungsplattform Airbnb umgegangen werden soll. Attraktive Mietangebote von Privatpersonen machen der Hotellerie Konkurrenz. Oft entgehen den Gemeinden auch die Gästetaxen. Doch die Angebote sind beliebt.

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Die #Wochenfrage von swissinfo.ch ging diesmal an Passanten in Luzern: "Was sind deine Erfahrungen mit Airbnb und was hältst du davon?" Mehrere Kantone verhandeln laut einem Bericht des Tages Anzeigers derzeit mit der Buchungsplattform über eine Regelung, um Kurtaxen automatisch abzurechnen.

Verbot ist keine Option

Nach einer Einigung mit den Kantonen Zug und Baselland werden Gespräche mit dem Tessin, mit Freiburg und Genf geführt. Auch der Bundesrat hat das Thema traktandiert.

Ein Verbot von Airbnb sei keine Option, teilt der Branchenverband Hotelleriesuisse mit. Er strebt aber eine gesamtschweizerische Lösung an. Die Zahl der in der Schweiz angebotenen Airbnb-Mietobjekte stieg in den vergangenen sechs Monaten um rund 20%.

Wohnraum wird teurer

Die Neue Zürcher Zeitung machte diese Woche publik, dass Touristen in Winterthur und Zürich Zimmer in besetzten und zwischengenutzten Gebäuden mieten können. Die Inserenten aus der linksautonomen Szene würden selbst nur wenig oder gar keine Miete bezahlen, verdienen mit der Vermietung laut der Zeitung aber gutes Geld.

In vielen Ländern wird eine Verknappung und Verteuerung des Wohnraums festgestellt, da die vermieteten Wohnungen nicht mehr für Mietverträge zur Verfügung stehen. Das Phänomen hatte zum Verbot von Airbnb etwa in Berlin und Palma di Mallorca geführt.   © swissinfo.ch

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