• Nach der Erstürmung des US-Kapitols hat Twitter den Account von Donald Trump gesperrt.
  • Der ehemalige US-Präsident setzt seinen juristischen Kampf gegen die Sperrung weiter fort.
  • Nun hat Trump bei einem Gericht in Florida eine einstweilige Verfügung gegen den Kurznachrichtendienst beantragt.

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Der frühere US-Präsident Donald Trump setzt seinen juristischen Kampf gegen die Sperrung seines Twitter-Kontos fort. Trump beantragte am Freitag bei einem Gericht in Florida eine einstweilige Verfügung gegen den Kurznachrichtendienst - mit dem Ziel, die Blockade seines Accounts aufzuheben.

In dem Gerichtsdokument argumentiert der Republikaner unter anderem, Twitter sei von Mitgliedern des US-Kongresses gezwungen worden, ihn zu zensieren. Der Kurznachrichtendienst übe ausserdem ein Mass an Macht und Kontrolle über den politischen Diskurs des Landes aus, das "unermesslich", "historisch beispiellos" und "zutiefst gefährlich" für eine offene demokratische Debatte sei.

Twitter sperrte Trump-Konto nach Sturm auf US-Kapitol

Twitter wie auch Facebook und Youtube hatten Trumps Konten im Januar kurz vor dem Ende seiner Amtszeit gesperrt. Auslöser war die Erstürmung des US-Kapitols durch Anhänger Trumps - und dass er Sympathie für die Angreifer bekundete.

Ausserdem behauptet er nach wie vor ohne jegliche Belege, dass ihm der Sieg bei der Präsidentenwahl im November durch Betrug gestohlen worden sei. Damit heizte er die Stimmung im Land auf.

Twitter, wo Trump mehr als 80 Millionen Nutzer folgten, war für ihn bis dahin die wichtigste Kommunikationsplattform. Der Ex-Präsident wehrt sich bereits seit längerem die Sperrung seines Accounts. Bereits im Juli hatte er wegen der Blockade Klage gegen Twitter eingereicht. (jwo/dpa)  © dpa

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