• Der hohe Norden hat nicht nur schöne Landschaften zu bieten, sondern auch einzigartige Namen.
  • In Deutschland sind viele noch weitestgehend unbekannt.
  • Wer auf der Suche nach kreativen Babynamen ist, kann sich hier inspirieren lassen.

Mehr zum Thema Familie

Schon seit Jahren gehören nordische Namen zu den beliebtesten in Deutschland. Unter anderem Finn ist ein Jungenname, der immer häufiger vergeben wird. Übersetzt bedeutet Finn so viel wie "der Blonde" oder "der Finne". Doch es gibt noch mehr schöne Babynamen aus dem hohen Norden.

Nordische Mädchennamen: Astrid, Ellen, Nora und Alva

Der Name Astrid kommt in Deutschland häufiger vor. Was viele nicht wissen: Er hat einen nordischen Ursprung. Der Name leitet sich von den Begriffen "oss" und "friör" ab – was übersetzt "die göttlich Schöne" bedeutet. Auch in Schweden ist der Vorname sehr beliebt. Eine bekannte Vertreterin ist die Kinderbuchautorin Astrid Lindgren.

Eine schöne Bedeutung hat auch der Name Ellen. Es handelt sich dabei um die dänische Kurzform für den altgriechischen Namen Helene oder Eleonore. Übersetzt bedeutet er so viel wie "die Strahlende" oder "die Leuchtende". Weitere weibliche Babynamen mit schöner Bedeutung finden Sie hier.

Schwedischer Herkunft ist der Vorname Alva, der sowohl Jungen als auch Mädchen gegeben werden kann. Er leitet sich vom Wort "alf" ab, das "Elfe" oder "Naturgeist" bedeutet. 2005 schaffte es der Name auf Platz acht der meist vergebenen weiblichen Vornamen in Schweden.

Die Herkunft des Namens Nora ist nicht ganz geklärt. Unter anderem soll es eine moderne Form des Namens Norberta sein, das "die Glänzende aus dem Norden" bedeutet. In Irland leitet er sich hingegen von Honora ab, was "Ehre" heisst.

Vornamen aus Finnland: Mika und Maila

Der Name Maila hat mehrere Ursprünge – einer davon kommt aus dem Finnischen. Im hohen Norden bedeutet Maila "kleine Schönheit" und ist damit perfekt geeignet für Mädchen. Im Indischen bedeutet der Name hingegen "Pfau".

Mika kann in Finnland sowohl eine Frau als auch ein Mann heissen. Es ist die finnische Version von Michael, ein alter biblischer Name. Der Erzengel Michael kommt im Neuen Testament vor. In Japan bedeutet der Name hingegen "Neumond".

Nordische Jungennamen: Carlson, Findus und Finjas

Männliche nordische Namen sind äusserst beliebt. Carlson ist eine Variante des schwedischen Familiennamens Karlsson. Auch hier gibt es eine Bedeutung, und zwar "Sohn des Karl".

"Pettersson und Findus" ist eine beliebte Kinderbuchreihe. Findus hiess einst eine schwedische Lebensmittelfirma. Pettersson fand in der Geschichte den Kater in einer Dose der Firma - und gab ihm deshalb den Namen. Nichtsdestotrotz ein schöner Vorname. Weitere Namen aus Kinderbuchklassikern lesen Sie hier.

Finjas ist ein altnordischer Name und leitet sich vom Wort "finnr" ab, was wortwörtlich "der Finne" heisst. Zudem bedeutet er "der Reine" oder "der Freundliche". Zudem leitet sich Finjas vom griechischen Wort Phineas ab, das mit "braun" oder "dunkel" übersetzt werden kann.

Auch Lars, Lasse und Reik stammen aus dem Norden

Das schwedische Pandant zu Lorenz ist Lars oder auch Lasse. Als Ursprung wird unter anderem das lateinische Wort laurus vermutet, was "Lorbeer" heisst. Schon im alten Rom gab es den Vornamen Laurentius.

In Nordfriesland steht Reik hoch im Kurs. Abgeleitet wird der Name von Reykjavik, übersetzt "Rauchende Bucht". Die Wikinger gaben der Stelle den Namen, da sie dort Rauchschwaden am Himmel sahen. Heute heisst die Hauptstadt Islands Reykjavik.   © 1&1 Mail & Media/spot on news

Royals, Adel, Windsor, Grossbritannien, Prinz George

Prinz George hätte eigentlich einen anderen Namen bekommen sollen

Prinz William und Herzogin Catherine haben drei Kinder, Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis. Im Jahr 2013 kam mit Prinz George das älteste Kind der beiden Royals zur Welt. Doch wäre es nach Herzogin Kate gegangen, hätte George einen anderen Vornamen bekommen.