Tirol

Die Schulferien beginnen dieses Wochenende auch in Bayern, doch die Fahrt in den Süden ist weiterhin ein Problem. Denn die Landstrassen in Tirol bleiben gesperrt. So herrscht nur bei den Autofahrern womöglich Unmut, sondern auch bei den Politikern. Vor einem Transitgipfel am Donnerstag schwärmt Markus Söder von Urlaub in Bayern statt in Österreich. Der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter klar, dass er nicht so schnell von seinem Standpunkt abweichen wird.

Österreich hat Ernst gemacht: Seit Ende Juni stossen Urlauber, die in Tirol die Autobahn verlassen wollen, auf Strassensperrungen. Maut und Stau auf Autobahnen machen die Fahrt über Landstrassen für Autofahrer attraktiver, die Österreicher wollen das verhindern. 

Andreas Scheuer hat eine Menge Probleme am Hals: Nach der gescheiterten PKW-Maut macht dem Verkehrsminister nun auch noch der wachsende Verkehr auf der Autobahn von Bayern über Österreich Richtung Brenner mächtig zu schaffen. Eine Lösung im Transit-Streit soll her. Einfach ist das aber nicht.

Im Streit um Fahrverbote auf Landstrassen und Blockabfertigung von Lkws will das österreichische Bundesland Tirol hart bleiben. Für einen "faulen Kompromiss" sei er nicht zu haben, betonte Tirols Landeschef. 

Im Streit um Fahrverbote auf Landstrassen und Blockabfertigung von Lkws will das österreichische Bundesland Tirol hart bleiben. Für einen "faulen Kompromiss" sei er nicht zu haben, betonte Tirols Landeschef. 

Im Streit um Fahrverbote auf Tirols Strassen lässt sich die österreichische Seite von den deutschen und italienischen Klage-Androhungen weder einschüchtern noch beeindrucken. Im Gegenteil: Die Massnahmen sollen noch drastischer werden.

Der Transitstreit mit Tirol erhitzt die Gemüter. Das österreichische Bundesland will weiter Autofahrer daran hindern, auf Landstrassen die Autobahn zu umfahren. Das ärgert nicht nur deutsche Urlauber. Gelingt eine diplomatische Lösung?

Dramatisches Unglück in den Tiroler Alpen. Eine 50-Jährige wurde im Zuge eines aufziehenden Unwetters von einem Steinschlag erfasst. Die Deutsche stürzte 50 Meter in die Tiefe. 

Einem Bericht zufolge möchte jetzt auch Italien wegen Fahrverboten in Tirol gegen Österreich klagen. Verkehrsminister Andreas Scheuer bereitet demnach zusammen mit seinem italienischen Kollegen einen gemeinsamen Beschwerdebrief an die EU-Kommission vor.

Die zuständige Kommissarin der EU-Kommission hat die Verkehrsminister von Deutschland, Österreich und Italien zu einem Krisengespräch nach Brüssel eingeladen. Die EU-Kommission möchte schlichten, nachdem gegen die Sperrung von Nebenstrassen für Durchreisende in Österreich Protest laut wurde.

Die Landesregierung in Tirol hat im Verkehrsstreit mit Deutschland neue Fahrverbote angekündigt, um den Ausweichverkehr in dem österreichischen Bundesland weiter einzudämmen.

Der deutsch-österreichische Streit um regionale Fahrverbote in Tirol geht mit unverminderter Schärfe weiter. 

Die Brennerautobahn ist eine der wichtigsten Strecken für Urlauber auf dem Weg von und nach Italien. Manche versuchen, Stau und Maut zu umfahren - die Blechlawine wälzt sich durch die geplagten Tiroler Dörfer. Transit-Verbote sollen das verhindern.

In Tirol sind seit dem Fronleichnamstag an allen Wochenenden bis Mitte September Landstrassen für "Navi-Ausweicher" gesperrt. Das Verbot gilt für die Ausfahrten auf der Inntalautobahn A12 sowie auf der Brennerautobahn A13. Nun kündigte das Bundesland an, die Fahrverbote auf Landstrassen auszuweiten.

Reisende, die durch Tirol fahren möchten, müssen mit Behinderungen rechnen. Für den Grossraum Innsbruck und das Wipptal gelten seit Donnerstag, 20. Juni, bis vorerst 14. September Strassensperren. Welche Strecken und Fahrzeuge betroffen sind, erfahren Sie hier.

Landstrassen werden in Tirol von vielen Urlaubern häufig als Umfahrung der Staus genutzt oder um die Maut auf den österreichischen Autobahnen zu vermeiden. Seit Donnerstag gilt auf diesen Strassen ein Fahrverbot - und damit kommen erhebliche Einschränkungen auf viele Reisende zu.

Trotz Vorankündigung hat die Pfingstreisewelle Autofahrer im Süden des Landes auf harte Proben gestellt: Sowohl auf der Inntalautobahn als auch auf der A8 mussten sich Reisende auf kilometerlange Staus einstellen.

Beim Recall in Ischgl darf natürlich einer nicht fehlen: DSDS-Maskottchen Menderes Bagci. Neben ihm haben es 120 Kandidaten auf die verschneiten Tiroler Berge geschafft. Doch für viele von ihnen ist auf dem Gipfel schon Endstation.

Razzia bei der Nordischen Ski-WM: Sieben Personen sind im Zuge einer Doping-Razzia festgenommen worden - fünf Sportler und zwei deutsche Sportmediziner in Erfurt. Es handele sich um einen Schlag gegen ein "weltweit agierendes Dopingnetzwerk".

Nach mehreren Lawinenabgängen unweit der deutsch-österreichischen Grenze ist eine Person gestorben.