Marius Borg Høiby sieht sich schweren Vorwürfen gegenüber. Jetzt steht der Starttermin für das Verfahren gegen den ältesten Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit fest. Er ist in 32 Punkten angeklagt.
Marius Borg Høiby (28) muss sich ab Anfang Februar 2026 vor Gericht verantworten. "Der Zeitraum vom 3. Februar bis zum 13. März wurde im Osloer Amtsgericht reserviert. Das passt hervorragend und ist unserer Meinung nach und in Absprache mit uns Verteidigern ausreichend Zeit", sagte Hoibys Anwältin Ellen Holager Andenæs dem norwegischen Portal "Nettavisen". Demnach sind 24 Verhandlungstage angesetzt.
"Es wird auch Zeit für uns eingeplant, eigene Zeugen und Beweise vorzubringen, falls die Staatsanwaltschaft nicht alles berücksichtigt hat, was wir für die Aufklärung des Falls benötigen", erklärte Andenæs weiter. Man werde darauf zurückkommen, sobald klar sei, was noch benötigt werde, so Andenæs.
Vorwürfe und mögliche Höchststrafe
Der älteste Sohn von Norwegens
Ein Schuldspruch könnte für Høiby eine Höchststrafe von bis zu zehn Jahren bedeuten. Anschuldigungen gegen Høiby, insbesondere die Vergewaltigungsvorwürfe, wies einer seiner Anwälte gegenüber NRK schon im Juni zurück.
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Marius Borg Høiby stammt aus einer vorangegangenen Beziehung von Mette-Marit. Er gehört zwar zur Königsfamilie, bekleidet aber keine offizielle Rolle im norwegischen Königshaus. Mit Kronprinz Haakon (52) ist Mette-Marit seit 2001 verheiratet, gemeinsam haben sie zwei Kinder: Prinzessin Ingrid Alexandra (21) und Prinz Sverre Magnus (19). (paf/spot) © spot on news