Die Nachricht von Stefanie Tückings Tod kam völlig überraschend: Vor wenigen Tagen verstarb die 56 Jahre alte Moderatorin. Nun teilt ihr Sender, der Südwestrundfunk (SWR), die Todesursache mit.

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Es war ein Schock für Familie, Freunde und Fans von Stefanie Tücking. Die ehemalige "Formel Eins"-Moderatorin verstarb am 1. Dezember völlig überraschend im Alter von nur 56 Jahren.

Am Donnerstag teilte ihr Arbeitgeber, der Südwestrundfunk (SWR), in einer Pressemitteilung mit, dass Tücking an einer Lungenembolie gestorben ist. Der Sender beruft sich darin auf die Obduktionsergebnisse der Staatsanwaltschaft Baden-Baden.

Stefanie Tückings Todesursache: Sie hinterlässt eine Lücke

Kurz nach Tückings Tod veröffentlichte SWR3-Programmchef Thomas Jung eine Pressemitteilung: "Radio war ihre Leidenschaft, Rockmusik ihre Liebe. Sie gehörte zu den grössten Radiopersönlichkeiten Deutschlands, und wir sind alle fassungslos über ihren plötzlichen Tod."

Das Team sei zutiefst schockiert: "SWR3 verliert nicht nur eine hervorragende Radiofrau, die Kolleginnen und Kollegen trauern auch um eine warmherzige Freundin. Generationen von Menschen hat Steffi Tücking für Musik begeistert."

David Bowie statt Elektrotechnik

Tücking wuchs in Kaiserslautern auf. Dort studierte sie auch Elektrotechnik. Das Studium brach sie aber ab und widmete sich ihrer Leidenschaft: der Musik. Tücking war vor allem grosser Fan von David Bowie.

Rund 30 Jahre lang war sie Moderatorin bei der Popwelle SWR3. Bundesweit bekannt wurde sie vor allem durch die ARD-Sendung "Formel Eins". 1987 erhielt sie im Alter von 24 Jahren die Goldene Kamera für deren Moderation. (am)

Nachdem die Radiomoderatorin Stefanie Tücking am Wochenende überraschend verstorben ist, hat nun der SWR die Todesursache bekanntgegeben. Demnach starb die 56-Jährige an einer Lungenembolie. Was genau ist das? Und kann man vorbeugen?

Teaserbild: © picture alliance / Geisler-Fotopress