• Ole hat es geschafft: Der "The Biggest Loser"-Kandidat nahm fast 80 Kilo ab und sicherte sich somit den Sieg der Abnehmshow.
  • Im Interview erzählt der 41-Jährige, wie sich sein Leben seitdem verändert hat und worauf er in Zukunft bei seiner Ernährung besonders achten will.

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Ole aus dem saarländischen Beckingen ist als Sieger von "The Biggest Loser" hervorgegangen. Der Altenpfleger hat fast 80 Kilo verloren: Mit 164 Kilogramm ging er in die Show, am Ende zeigte die Waage knapp 84 Kilo. Am Montagabend (29. März) konnte er sich beim entscheidenden Wiegen gegen seine Konkurrenten Sonja, Luca und Gianluca durchsetzen.

Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news verrät Ole, wie sich sein Leben durch die Show verändert hat, wie sein Umfeld reagiert hat, warum er auf vegane Ernährung setzt und was er mit seinem Gewinn vorhat.

Herzlichen Glückwunsch zum Sieg! Wie war das letzte Wiegen für Sie?

Ole: Vielen Dank. Das letzte Mal auf der Waage, die über Sieg oder Niederlage entscheidet, war total aufregend. Die Spannung war spürbar.

Von 164 Kilo auf 84,3 Kilo - wie haben Sie es rückblickend geschafft, so viel abzunehmen?

Ich habe es mit viel Disziplin und Willenskraft geschafft, so viel abzunehmen. Ich hatte nie einen Ausrutscher. Dass ich von Beginn an bei "The Biggest Loser" meinen Schalter im Kopf umgelegt habe, war für mich sehr wichtig. Ich hatte ein Ziel - das wollte ich erreichen und dafür habe ich hart gearbeitet.

Welche Rolle spielte vegane Ernährung bei Ihrer Mission?

Für mich spielt die vegane Ernährung eine grosse Rolle, da es für mich die beste Lebensweise ist. Ich koche nur noch gesund mit viel frischem Gemüse und ohne tierische Produkte. Mit einer veganen Ernährung bekomme ich die gleichen Vitamine und Nährstoffe, die ich für ein gesundes Leben brauche.

Sie sind leidenschaftlicher Mofafahrer. Sitzt es sich jetzt besser im Sattel?

Oh ja, Mofafahren ist meine grosse Leidenschaft und im Vergleich zu früher macht das Fahren jetzt noch mehr Spass. Ich habe keine Einschränkungen mehr, es tut nichts mehr weh - ein ganz tolles Gefühl. So kann ich die 25 km/h richtig geniessen!

"Sonja war im Camp meine Bezugsperson"

Warum konnten Sie sich am Ende gegen Sonja und Gianluca durchsetzen und welches Verhältnis haben Sie zu den beiden?

Alle Finalisten waren sehr starke Konkurrenten. Nicht umsonst standen wir vier im Finale von "The Biggest Loser". Vielleicht war es auch ein bisschen Glück, dass mein Körper immer so gut mitgemacht hat und es bei mir auf der Waage immer nach unten ging.

Zu Sonja habe ich ein sehr gutes Verhältnis, sie war im Camp und auch im Halbfinale meine Bezugsperson. Wir haben uns immer gegenseitig motiviert, wenn der andere mal einen Durchhänger hatte. Und mit Gianluca hatte ich am Anfang ein paar Startschwierigkeiten, aber das haben wir gut hinbekommen und haben uns dann auch sehr gut verstanden.

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Was waren die schwersten Momente für Sie im Camp?

Der schwerste Moment war die Sporteinheit am Strand, als wir die Rucksäcke mit unserem abgenommenen Gewicht tragen mussten. Mein Rucksack wog mehr als 41 Kilo. Er war so schwer, dass ich ihn ziehen musste. Und das war der Moment, als mir klar wurde: Junge, was hast du getan?! Dieser Moment war sehr emotional für mich. Dass ich keinen Kontakt zu meinem Bruder hatte, war auch sehr schwer für mich.

Hat die extreme Abnahme auch negative Spuren an Ihrem Körper hinterlassen?

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Körper. Ich habe ein ganz neues Lebensgefühl, das ist einfach toll und macht mich glücklich. Nach einer Abnahme von 79,7 Kilo hängt die Haut natürlich, denn wohin soll sie auch. Deswegen konzentriere ich mich weiter auf den Muskelaufbau und mal schauen, ob ich dann den Schritt gehe, die überschüssige Haut operativ entfernen zu lassen.

"Man muss sich kleine Ziele setzen"

Können Sie Abnehmtipps geben, was hat Ihnen geholfen?

Jeder muss für sich selbst herausfinden, was für ihn am besten ist. Ich bin kein Fitness-Experte, dafür sind andere zuständig. Was ich gelernt habe: Man muss sich kleine Ziele setzen, die man auch erreichen kann. Und den inneren Schweinehund muss man selbst besiegen. Für mich gibt es keine Ausreden mehr, Dinge nicht zu tun. Wenn es regnet, dann Regenjacke an und rausgehen.

Wie hat Ihr Umfeld auf Ihren Sieg reagiert und wie hat sich Ihr Privatleben seit der Abnahme verändert?

Mein Freundeskreis und meine Familie waren natürlich sehr stolz auf mich, dass ich "The Biggest Loser" gewonnen habe. Mein Privatleben hat sich schon etwas verändert: Ich werde überall erkannt, besonders in dem kleinen schönen Saarland. Das ist für mich aber total okay.

Ich habe ein neues Leben geschenkt bekommen, nehme aktiv am Leben teil, bin immer gut drauf und sehr unternehmungslustig. Früher mussten mich andere motivieren, etwas zu unternehmen, heute ist es umgekehrt.

Welche Ziele verfolgen Sie nun und was wollen Sie mit dem Gewinn machen?

Darüber habe ich mir tatsächlich noch keine grossen Gedanken gemacht. Ich brauche ein neues Auto. Dafür verwende ich einen Teil, den Rest lege ich auf die Seite für Zeiten, wenn ich es brauche. Und mein ganz klares Ziel: das Gewicht zu halten. Das ist nun die grösste Challenge für mich.  © 1&1 Mail & Media/spot on news