Christian Vock

Freier Autor

Christian Vock ist freier Journalist in Leipzig. Er studierte Sozialwissenschaften in Göttingen und bildete sich in Frankfurt zum Fachjournalisten für Medien- und in Lüneburg für Nachhaltigkeitsthemen weiter. Beides Bereiche, die ihm reichlich Gelegenheit geben, sich in der Kunst der Skepsis und des Staunens über das menschliche Dasein zu üben. Für 1&1 schreibt er vor allem übers Fernsehen und über Nachhaltigkeit.

Artikel von Christian Vock

Günther Jauch hat Schluss gemacht mit Polit-Talk. Der beliebte Moderator ist trotzdem noch gut präsent im deutschen Fernsehen. Zum Beispiel gestern Abend bei "Die 2" zusammen mit Thomas Gottschalk. Die erste Sendung nach dem Jauch-Aus hatte fast Symbol-Charakter. Es ging ums Platz machen und ums Platz finden.

Bald ist Weihnachten. Helene Fischer hingegen ist das ganze Jahr. Der NDR hat gestern Abend beides im Ersten zusammengeführt. Ein amüsanter Blick mit Augenzwinkern auf das Weihnachtskonzert in der ARD.

Stiller Abgang: Günther Jauch verabschiedet sich von seinem Polit-Talk und er tut es in typischer Jauch-Manier: ohne Blaskapelle, grosse Gesten und Tamtam. Und leider auch ohne grosse Erinnerungsmomente. Nur Wolfgang Schäuble durfte als einziger Gast zum Abschied winken.

Der Sänger und Juror bei "The Voice of Germany", Rea Garvey, sucht im Fernsehen einen Co-Writer für ein Lied.

Wie soll man über Geheimes sprechen? Günther Jauch wollte wissen, wie gross die Terrorgefahr in Deutschland ist. Ein Gast hätte die Frage eigentlich am besten beantworten können. Doch auch von ihm gab es kaum konkrete Antworten.

Am Dienstag wurde das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft abgesagt. Bundesinnenminister Thomas de Maizière wollte die konkreten Gründen nicht nennen, um die Bevölkerung nicht zu verunsichern. Wie gross aber ist die Terror-Gefahr in Deutschland? Das wollte Anne Will von ihren Gästen wissen. 

Frankreich steht nach den Terroranschlägen unter Schock. Die westliche Welt hat ihre Solidarität ausgesprochen, doch was bedeutet das? Diese und andere Fragen diskutierte Günther Jauch am Sonntagabend mit seinen Gästen.

Tanz-Juror Joachim Llambi hat einen neuen Job. Er testet jetzt nicht mehr die Samba-Qualitäten von Promis, sondern Urlaubsfallen. Doch was eine Mischung aus Information und Entertainment sein sollte, erlebt schon vom Check-In an eine Bruchlandung.

Guido Westerwelle ist in der Öffentlichkeit zurück. Nach seiner Leukämie-Diagnose war der ehemalige FDP-Politiker gestern Abend Gast bei "Günther Jauch". Es war ein gleichermassen lehrreiches wie emotionales Gespräch, das den ehemaligen Aussenminister in bisher unbekannter Demut zeigte.

Singen, Backen, Kochen, Tanzen – es gibt kaum eine Profession, für die noch keinen TV-Wettbewerb ausgerufen wurde. Seit gestern Abend ist das Schneiderhandwerk an der Reihe, denn TV-Sonnenschein Guido Maria Kretschmer fragt: "Geschickt eingefädelt – Wer näht am besten?" Eine Show wie ein Ritt auf einem Einhorn.

Am Freitag soll die Sterbehilfe im Bundestag neu geregelt werden. Je nach Umfrage ist die Mehrheit der deutschen Bevölkerung zum Teil deutlich für die Erlaubnis der Sterbehilfe. Doch Sterbehilfe ist nicht gleich Sterbehilfe. Darüber diskutierte am Montagabend Frank Plasberg unter dem Titel "Sterbehilfe - von den Bürgern gewollt, vom Staat verboten."

Entscheidung vertagt. Es sollte die grosse Aussprache in der Flüchtlingspolitik zwischen Merkel, Gabriel und Seehofer werden, doch die Koalition hat sich auf Donnerstag vertagt. Pech für Günther Jauch, denn mangels Diskussionsgrundlage war die Erkenntnis der gestrigen Talk-Runde entsprechend gering.

In der Politik ist ja gerne einmal von Verantwortung die Rede, wenn eigentlich Macht gemeint ist. Bei Maybrit Illner ging es aber gestern Abend tatsächlich um politische Verantwortung und verantwortungsvoll besonnen lief auch die Diskussion. Nur einmal platzte Ursula von der Leyen der Kragen. So einfach ist es mit der Verantwortung nämlich nicht.

Kennste, wa? Kennste, Kennste? Wem sich bei Mario Barth die Nackenhaare aufstellen, der wird an "Mario Barth deckt auf" natürlich keinen Gefallen finden. Doch selbst eingefleischte Barth-Fans dürften bei der Pseudo-Aufklärungs-Comedy wenig zu lachen haben. Denn auch gestern Abend hatte das Ganze weder etwas mit Aufklärung noch mit Comedy zu tun.

Günther Jauch und Thomas Gottschalk sind gewöhnlich weit entfernt vom Verdacht, ihre gute Kinderstube zu vergessen. Wenn sich die beiden also in einer Freitagabendshow Kraftausdrücke um die Ohren schreien, dann ist das schon etwas Aussergewöhnliches.

Die Zeiten, in denen gegen Fremde nur anonym im Internet gepöbelt wurde, sind vorbei. Als Angst getarnte Fremdenfeindlichkeit, Gewaltaufrufe und blanker Hass werden inzwischen ganz offen ausgesprochen. Was und wer steckt dahinter? Darüber diskutierte Günther Jauch mit seinen Gästen. Besonders deutlich wurde dabei Justizminister Heiko Maas.

Bei der Vox-Show "Die Höhle der Löwen" werden Woche für Woche Deals für mehrere Zehntausend Euro im Fernsehen eingefädelt. Doch was passiert, wenn die Kameras wieder aus sind? Wir haben einmal nachgefragt, wie es den Kandidaten nach der Show ergangen ist.

Der Schlager wird 150 Jahre alt. Behauptet zumindest Florian Silbereisen. Aus diesem Anlass macht der Moderator ein kleines Fass auf und feiert das Jubiläum mit allem, was er so unter Schlager versteht. Doch was fasziniert die Menschen so an Schlager-Musik? Eine satirische Spurensuche.

Der Umgang mit der Flüchtlingssituation ist eine Bewährungsprobe für die Bundesregierung. Vor allem aus Bayern kommt immer wieder Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrer "Wir schaffen das!"-Politik. Bei "Anne Will" zeigt sich Angela Merkel genauso realistisch wie optimistisch. Und vor allem kämpferisch.

Die Frage nach dem Verhältnis von Islam und Deutschland ist vor einigen Jahren im Zuge der Leitkultur-Debatte eigentlich nie wirklich beantwortet worden. Nun wird man angesichts der Flüchtlingswelle von der Aktualität überrannt und die Frage ist drängender denn je. Frank Plasberg wagte bei "Hart aber fair" einen neuen Versuch und fragte: "Merkel bejubeln, an Mohammed glauben: Wie viel Islam gehört zu Deutschland?"

Alle Samstagabendshows müssen irgendwann das Zeitliche segnen. Nur "Verstehen Sie Spass?" scheint die Zeit nichts anzuhaben. Wie die Show auch gestern Abend wieder zeigte.

Volkswagen vor dem Abgrund? Die Autobauer aus Wolfsburg stehen wegen der Abgasmanipulationen vor einem Scherbenhaufen. Über den Schaden für den Konzern, die Branche und die deutsche Industrie diskutierte Anne Will mit ihren Gästen. Ein bisweilen lebhafter Schlagabtausch mit Stimmen aus der Vergangenheit.

Frank Plasberg und die Angst, Teil 2: Nachdem die Angst angesichts der Flüchtlingslage bereits in der vergangenen Woche Thema bei "Hart aber fair" war, folgte gestern Abend nun der Angst-Bürgercheck. Was nach Sammeln von Tresen-Thesen klingt, entpuppte sich aber als wirklich interessante Sendung, die mit einigen Vorurteilen aufräumte.

Unter dem Motto "Die Show der Legenden" sammelte Carmen Nebel gestern Abend Geld für die Deutsche Krebshilfe. Für die gute Sache kamen über drei Millionen Euro zusammen, für den guten Zuschauer war die Show eine Zeitreise in die guten alten Zeiten der öffentlich-rechtlichen Samstagabendunterhaltung.

Erst Willkommenskultur, dann wieder Grenzkontrolle: Frank Plasberg diskutierte mit seinen Gästen bei "Hart, aber fair" über die Wende der Kanzlerin in der Flüchtlingspolitik.