Wie gehen Prominente mit dem Coronavirus um? Einige Stars haben sich mit dem Virus infiziert, andere nutzen ihre Popularität und Reichweite, um Botschaften an ihre Follower zu senden, viele berichten aus der heimischen Quarantäne oder helfen, wo sie können. Erfahren Sie hier, wie es den Promis in diesen Zeiten geht.

Alle News zum Coronavirus finden Sie hier

Judith Rakers feiert "Tagesschau"-Hund

16:10 Uhr: In Krisenzeiten des Coronavirus brauchen die Menschen auch Momente, in denen sie schmunzeln können. Einen solchen Moment zum Ablenken hat Judith Rakers ihren Followern bei Twitter geschenkt. Dort postete sie ein Video von einem Hund, der die Anfangsmelodie der "Tagesschau" mitjault. Süss und witzig zugleich.

Der Samojede Nanuuq gehört übrigens Carina Spack, die aktuell bei "Promis unter Palmen" bei Sat.1 zu sehen ist.

Sängerin Pink mit Coronavirus infiziert - und genesen

9:16 Uhr: US-Sängerin Pink hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Dies gab die zweifache Mutter am Freitagabend (Ortszeit) auf Instagram bekannt. Vor zwei Wochen hätten sie und ihr dreijähriger Sohn Jameson Anzeichen von Covid-19 gehabt. Glücklicherweise hätte ihr Arzt schnell einen Test besorgen können, der bei ihr positiv ausfiel. Die ganze Familie habe sich zwei Wochen isoliert, alle seien nun gesund, teilte Pink mit.

Die Sängerin übte scharfe Kritik an Washington, nicht schnell und umfassend für Tests gesorgt zu haben. "Wir müssten Test kostenlos und breitflächig ermöglichen, um unsere Kinder, Familien, Freunde und Gemeinden zu schützen", fordert der Star. Sie werde eine Million Dollar für das Gesundheitswesen spenden - zu gleichen Teilen für eine Klinik in Philadelphia, an der ihre Mutter 18 Jahre lang arbeitete, und für eine Krisenkasse der Stadt Los Angeles. Pink dankte den "Helden" im Gesundheitswesen und ermahnte ihre Fans: "Bitte bleibt Zuhause".

Alle Meldungen vom Freitag, 3. April

Russische Band organisiert Quarantäne Song Contest

16:59 Uhr: Noch eine Alternative zum ESC: Weil der Eurovision Song Contest in Rotterdam ausfällt, hat Ilja Prussikin von der russischen Punkpop-Band Little Big nun einen Quarantäne Song Contest ins Leben gerufen. Zum Start gab es die Ballade "Selbstisolation" von Sofia Tajurskaja, die mit Little Big zum ESC fahren sollte. Nun zeigt sie mit schwarzem Humor in einem Clip die Folgen der Corona-Krise für die von Ausgangssperren betroffenen Künstler. So tanzt die Sängerin im Klopapier-Outfit, wäscht sich die Hände und stopft Torten und Chips in sich rein – und trinkt Wein aus der Flasche.

Punkmusiker Ilja Prussikin (Ilya Prusikin) veröffentlichte bei Instagram einen Clip mit dem Titel "Christina" und der Zeile "Königin der Karantina" (also der Quarantäne), wo er sich auch als Frau verkleidet. Mit dem Blogger Eldar Dscharachow trat Prussikin in einem Youtube-Video vor einem dem ESC-Design nachempfundenen Logo auf. "Hauptziel des Projekts ist es, sich einander in dieser nicht einfachen Zeit zu unterstützen", sagte Dscharachow.

Niemand solle sich genieren und einfach mit dem Mobiltelefon ein Lied und ein Video aufzeichnen, meinte der Blogger. Alle für das Projekt unter dem Titel "Karantinowidenije-2020" eingesandten Beiträge würden begutachtet. "Vielleicht schaut am Ende die ganze Welt zu", meinte er. Die Initiative hatte mit Stand Freitag mehr als eine Million Views bei Youtube. Manch Kommentator riet dazu, den Appell auch auf Englisch zu veröffentlichen, um ein breiteres Publikum zu erreichen.

ZDF-"Traumschiff" zurück an Land: Das passierte mit den Passagieren

13:13 Uhr: Das ZDF musste die Dreharbeiten zur neuen "Traumschiff"-Folge abbrechen. Nach 15 See-Tagen kehrte die "MS Amadea" zurück nach Deutschland.

Wie die "Bild-Zeitung" berichtet, habe es am Abend vor der Ankunft noch eine grosse Feier gegeben: Hummer und Champagner inklusive. Die Crew, die Gäste, das ZDF-Team und Schauspieler wie Barbara Wussow mussten am Donnerstagmorgen mit Atemschutzmasken das Schiff verlassen.

Laut Angaben vom Veranstalter "Schiffsreisen Phönix" haben Bord-Ärtze die Passagiere jeden Tag mehrmals auf Fieber kontrolliert. Demzufolge sollen alle 500 Gäste keine Symptome und keine Corona-Infektion aufweisen.

Trotzdem gehen die Gäste jetzt in freiwillige Quarantäne "in Abstimmung mit dem Robert-Koch-Institut und dem Gesundheitsamt", wie Michael Schulze, Direktor der "Schiffsreisen Phönix", der "Bild" sagte.

Oprah Winfrey spendet zehn Millionen Dollar für Corona-Hilfe

Oprah Winfrey spendet zehn Millionen Dollar für die Corona-Hilfe.

8:31 Uhr: US-Starmoderatorin Oprah Winfrey (65) hat angekündigt, zehn Millionen US-Dollar (umgerechnet gut neun Millionen Euro) für Corona-Hilfsmassnahmen zur Verfügung zu stellen. "Ich spende, um Amerikanern während dieser Pandemie in Städten, im ganzen Land und in Gebieten, in denen ich aufgewachsen bin, zu helfen", schrieb sie am Donnerstag (Ortszeit) auf Twitter.

Wenn es eine Krise gebe und die Verletzbarsten der Gesellschaft betroffen seien, dann denke sie an ihre Kindheit. "Ich erinnere mich immer noch daran, als ich mit meiner Mutter in Milwaukee aufgewachsen bin und wir auf soziale Unterstützung angewiesen waren", sagte Winfrey in einem Video, das auf Apple TV veröffentlicht wurde. Manchmal hätten sie Hilfe gebraucht nur zum Überleben.

Die Moderatorin spendet auch eine Million Dollar an "America's Food Fund". Der wurde nach ihren Angaben unter anderem von Schauspieler Leonardo DiCaprio (45) ins Leben gerufen.

Alle Meldungen vom Donnerstag, 2. April

Dolly Parton will eine Million Dollar für Kampf gegen Corona spenden

15:10 Uhr: US-Sängerin Dolly Parton möchte eine Million Dollar für den Kampf gegen das Coronavirus spenden. Das Geld solle der Corona-Forschung der Vanderbilt University in der Stadt Nashville, Tennessee zugutekommen, schrieb die 74-Jährige in einem Post auf Instagram. Sie rief auch andere Menschen zu Spenden auf. Die Universität bedankte sich umgehend mit einem Post, in dem sie das Statement der Musikerin teilte.

Dolly Parton, die mit dem Hit "Jolene" weltbekannt wurde, ist nicht der einzige US-Star, der sich zu grosszügigen Spenden bereit erklärt hat. Die Musiker Jay-Z und Rihanna wollten über ihre Stiftungen zwei Millionen Dollar unter anderem für nicht angemeldete Erwerbstätige, die Kinder von Krankenpflegern, ältere Menschen und Obdachlose spenden. Kylie Jenner erklärte sich bereit, eine Million Dollar für Atemmasken und Schutzkleider geben zu wollen, wie aus einem Post hervorging.

Silbermond-Sängerin: Haben Corona-Song im Kleiderschrank eingesungen

13.45 Uhr: Silbermond-Sängerin Stefanie Kloss hat den gerade erschienen Corona-Song der Band "Machen wir das Beste draus" nach eigenen Worten im Kleiderschrank einsingen müssen. Dort sei nach Ansicht ihres Lebensgefährten, dem Bandgitarristen Thomas Stolle, der Sound am besten gewesen, wie die 35-Jährige dem Radiosender MDR Jump erzählte. "Und ich so: Ist das dein Ernst? Ja, und dann habe ich im Kleiderschrank gestanden", sagte sie. Wegen des weitgehenden Kontaktverbots hätten die vier Musiker ihre Instrumente separat in ihren Wohnungen eingespielt.

Die grösste Herausforderung sei aber nicht der Schrank gewesen, sondern der zwei Jahre alte Sohn von Stefanie Kloss und Thomas Stolle. "Kleine Knirpse haben ganz stark was dagegen, wenn es sich nicht zu hundert Prozent um sie dreht", sagte Kloss. Sie äusserte auch Respekt für die Menschen, die gerade auf ihre Kinder zu Hause aufpassen und arbeiten müssen. "Ich glaube, die Zeiten gerade erfordern von allen Seiten Solidarität, Empathie und Verständnis. Gerade auch von den Arbeitgebern."

Prinz William und Kate telefonieren mit Klinik-Mitarbeitern

11.13 Uhr: Der britische Prinz William (37) und Herzogin Kate (38) haben in zwei besonders stark von der Corona-Pandemie betroffenen Kliniken angerufen. Sie sprachen mit Mitarbeitern des University Hospital Monklands im schottischen Airdrie bei Glasgow und dem Queen's Hospital Burton in Burton on Trent nördlich von Birmingham. Die Anrufe fanden bereits am Mittwochnachmittag statt, wie die Nachrichtenagentur PA am Donnerstag berichtete.

Am Mittwoch hatte sich auch Thronfolger Prinz Charles nach seiner überstandenen Corona-Infektion erstmals an die Öffentlichkeit gewandt. Per Video sprach der 71-Jährige seinen Mitbürgern Mut zu. In Grossbritannien ist vor allem London stark von der Pandemie betroffen, aber auch die Midlands rund um Birmingham und andere Grossstädte.

US-Jazzpianist Ellis Marsalis stirbt an Folgen von COVID-19

9:57 Uhr: Der US-amerikanische Jazzpianist Ellis Marsalis ist tot. Der Musiker und Jazzpädagoge aus New Orleans starb an den Folgen der Lungenkrankheit COVID-19, teilte sein Sohn Branford Marsalis am Mittwoch nach Angaben der "New York Times" mit. Er wurde 85 Jahre alt. Der Familienpatriarch hatte sechs Kinder, darunter der Saxofonist Branford Marsalis und der Jazz-Trompeter und Komponist Wynton Marsalis.

Die Bürgermeisterin von New Orleans, LaToya Cantrell, würdigte den Musiker als "Legende" und "Ikone". Marsalis wurde 1934 in New Orleans (US-Staat Louisina) geboren. Er brachte sich schon als Kind Klarinette und Klavierspielen bei. Er trat in Clubs auf, spielte in Bands, studierte Musikerziehung und unterrichtete Jazzmusiker wie Harry Connick Jr. und Terence Blanchard. In seinem Namen wurde in New Orleans 2011 die Konzerthalle Ellis Marsalis Center for Music eröffnet.

Bildergalerie starten

Fotos aus aller Welt: Erstaunliche Augenblicke

Hier sehen Sie - ständig aktualisiert - aussergewöhnliche Fotos aus aller Welt.
Mit Material der dpa und afp