Heftige Unwetter sind am Montagabend über die Schweiz gefegt. Laut Meteonews bleibt das Risiko für Platzregen und Gewitter erhöht. Auf den Strassen ist besondere Vorsicht geboten.

Unmengen an Regen sind am Montag über der Schweiz niedergegangen. Besonders waren etwa das untere Emmental BE und das Appenzellerland betroffen. Laut "20min.ch" lag der Spitzenwert bei rund 46 Litern in Egolzwill LU. Die Meteocentrale hatte am Abend eine Unwetterwarnung der Stufe Rot im Kanton Aargau und der Stadt Zürich herausgegeben.

Viele Feuerwehreinsätze, aber vermutlich keine Verletzten

Meteonews berichtet von ungewöhnlich starken Windböen. Auf dem Zürcher Uetliberg lagen sie beispielsweise bei 80 km/h, auf dem Bantinger BE bei 93 km/h, auf dem Pilatus sogar bei 113 km/h.

Die Gewitter erforderten verstärkten Einsatz der Feuerwehr, vor allem in Luzern und im Kanton Aargau, wo auch der Notruf heiss lief. Von grösseren Schäden oder Verletzten ist aber derzeit nichts bekannt.

Vorsicht auf den Strassen!

Meteonews warnt indessen vor weiteren Gewittern: Der Dienstagvormittag gehe zum grössten Teil zwar noch trocken über die Bühne, im Laufe des Nachmittags steige das Risiko für Regengüsse und Gewitter in der Schweiz aber wieder an.

Besonders gefährlich dabei: die Aquaplaninggefahr in Kombination mit aufgewirbelter Gischt würde die Sicht mitunter stark beeinträchtigen, heisst es von Meteonews. Zusätzlich können kräftige Windböen das Spurverhalten beeinflussen. (af)

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