• Das deutsche Paralympics-Team hat in Tokio am Samstag im Schwimmen Bronze und im Tischtennis Silber geholt.
  • Thomas Schmidberger verpasste die Gold-Medaille nur knapp.

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Tischtennisspieler Thomas Schmidberger hat die erste deutsche Goldmedaille bei den Paralympics in Tokio knapp verpasst. Der 29-Jährige, der seit seinem fünften Lebensjahr querschnittsgelähmt ist und im Rollstuhl sitzt, unterlag am Samstag in einem Finalkrimi dem Chinesen Panfeng Feng mit 2:3-Sätzen.

Während Schmidberger wie schon in Rio 2016 die Silbermedaille holte, gewann sein Finalgegner zum vierten Mal in Serie Paralympics-Gold.

Klarer Endspielsieg für Feng? Fehlanzeige! Schmidberger dreht noch mal auf

Nach zwei Sätzen sah es nach einem klaren Endspielsieg des Chinesen aus. Feng brillierte, Schmidberger reagierte nur.

Mit 9:11 und 4:11 lag der für Borussia Düsseldorf spielende Deutsche schnell mit 0:2 zurück. Danach folgte die Aufholjagd.

Er egalisierte mit 11:8 und 11:4 das Match, im Entscheidungssatz besass Feng in einem hochklassigen Spiel die besseren Nerven.

Schwimmerin Verena Schott holt Bronze

Schwimmerin Verena Schott gewann unterdessen die zweite Bronzemedaille bei den Paralympics. Über 100 Meter Brust wurde die 32-Jährige am Samstag mit einer Zeit von 1:43,61 Minuten erneut Dritte.

Siegerin wurde die Ukrainerin Jeljazaweta Mereschko (1:40,59) vor der Britin Grace Harvey (1:42,22). Schott hatte bereits über 200 Meter Lagen Bronze geholt.

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