Natasha Romanoff mag das Zeitliche gesegnet haben, die Superheldin "Black Widow" aber könnte weiterleben. Scarlett Johansson soll den Staffelstab an Florence Pugh übergeben haben.

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Das Ende für Scarlett Johansson als Natasha Romanoff könnte mit Florence Pugh eine neue Superheldin hervorbringen. In einem Interview gab "Black Widow"-Regisseurin Cate Shortland weitere Details über die Marvel-Story bekannt.

Prequel zu "Black Widow" kommt im Oktober

Der Film "Black Widow" war wegen der Coronavirus-Pandemie vom Frühjahr in den Herbst verschoben worden. In Deutschland soll der Streifen am 29. Oktober erscheinen. Er wird als Prequel vor den Ereignissen von "Avengers: Infinity War" und "Endgame" spielen.

Die Handlung ist offenbar nach "The First Avenger: Civil War" angesiedelt. Neben Johansson und Pugh sind auch "Stranger Things"-Star David Harbour und Oscar-Gewinnerin Rachel Weisz mit von der Partie.

"Black Widow" spinnt die Geschichte weiter

"Black Widow" wird offenbar Natasha Romanoffs Leben und Hintergrundgeschichte beleuchten - und Pughs Figur Yelena ins Spiel bringen, wie Shortland dem "Empire"-Magazine verriet.

Kevin Feige, der Chef der Marvel Studios, habe erkannt, dass die Fans eine "Entstehungsgeschichte" erwarten würden, also seien sie "natürlich in die entgegengesetzte Richtung" gegangen, sagte Shortland über den Film.

"Und wir wussten nicht, wie grossartig Florence Pugh sein würde", erklärte die Regisseurin weiter. "Wir wussten, dass sie grossartig sein wird, aber wir wussten nicht, wie grossartig." Shortland bestätigte zwar nicht ausdrücklich, dass Yelena die neue "Black Widow" werde, merkte aber an, dass Johansson am Set das Gefühl gehabt habe, Pugh "den Staffelstab zu übergeben". Und Shortland fügte hinzu, dass daraus ein weiterer Handlungsstrang entstehen könne.

Scarlett Johansson wollte mit einem Knall abtreten

Die Filmemacherin sprach in dem Interview auch darüber, wie der Film "Black Widow" nach Natashas Tod in "Endgame" ein nachträglicher Abschied wird. "In Endgame waren die Fans verärgert, dass Natasha keine Beerdigung hatte", sagte Shortland.

"Scarlett sagte, als ich mit ihr darüber sprach, dass Natasha keine Beerdigung gewollt hätte: 'Sie ist zu privat. Und die Leute wissen sowieso nicht wirklich, wer sie ist.'" Stattdessen wollten Shortland und Johansson durch "Black Widow" die Figur mit einem letzten grossen Abenteuer verabschieden.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

Der brandneue Trailer zu "Black Widow"

Der Trailer zum kommenden Marvel-Kracher "Black Widow" mit Scarlett Johansson als Natasha Romanoff gewährt uns einen längeren Blick auf den Bösewicht Taskmaster und die geheimnisvolle Black-Widow-Armee. Mehr dazu dann ab dem 30. April in den Kinos.