Die Band Radiohead wurde von einem Hacker mit unveröffentlichtem Material erpresst. Statt das Lösegeld zu zahlen, reagiert die britische Gruppe ganz souverän auf die Situation.

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Mit ihrem dritten Album "OK Computer", das 1997 erschien und ein Jahr später mit einem Grammy ausgezeichnet wurde, feierten Radiohead grosse Erfolge. Mit unveröffentlichtem Material, das genau aus dieser Zeit stammt, wurde die britische Band nun erpresst.

Auf Facebook gaben Radiohead bekannt: "Vergangene Woche wurden wir gehackt – jemand hat das Minidisk Archiv von Thom [Yorke] aus der Zeit von 'OK Computer' gestohlen und Berichten zufolge 150.000 US-Dollar gefordert mit der Drohung, es zu veröffentlichen."

Radiohead kommen Hacker zuvor

Von dieser Erpressung liessen sich Radiohead allerdings nicht einschüchtern. Sie weigerten sich offenbar die geforderte Summe zu zahlen und veröffentlichten stattdessen das etwa 18-stündige Material, das bislang unter Verschluss blieb, auf der Online-Plattform Bandcamp.

Auf Facebook erklärt die Band weiter: "Nur für die nächsten 18 Tage. Für 18 Britische Pfund könnt ihr also herausfinden, ob wir das Lösegeld hätten zahlen sollen." Radiohead merkten auch an, dass das Material nie zur Veröffentlichung vorgesehen war und "sehr, sehr lang" sei.

Damit aber nicht genug: Der Erlös aus dem nun neu veröffentlichten Material soll für einen guten Zweck gespendet werden, und zwar an die Klimaschutzorganisation Extinction Rebellion.

Von ihren Fans wird Radiohead für diese Aktion gefeiert. Das zeigen zumindest diverse Kommentare. So meint ein Nutzer etwa: "Tolle Reaktion! Danke Jungs für die tolle Musik!" Ein anderer User schreibt: "Ich bin wirklich stolz auf euch. Ich weiss euch jetzt noch mehr zu schätzen."  © 1&1 Mail & Media / CF

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