Der Bachelor Sebastian Pannek hat seine letzte Rose an Clea-Lacy gegeben - und die beiden sind immer noch verliebt wie am ersten Tag. Im Interview mit unserer Redaktion erzählen die beiden, wie die Zeit nach der Nacht der Rosen für sie verlief und welche Pläne sie für die Zukunft haben.

Ihr habt euch seit dem Finale immer wieder getroffen und verkleidet. Was habt ihr denn angezogen, ein Clowns- oder Alienkostüm?

Clea-Lacy Juhn: (lacht) Nein, wir wollten ja unerkannt bleiben und keine Aufmerksamkeit auf uns ziehen. Wir haben die Kälte genutzt, um uns einzuhüllen, damit man uns nicht gesehen hat.

Sebastian Pannek: (ironisch) Wir haben uns Tarnfarben angezogen.

Wart ihr nicht manchmal ein wenig paranoid, wenn jemand in eurer Nähe Fotos gemacht hat?

Clea-Lacy: Nein, ich muss sagen, ich habe mich selten draussen aufgehalten und auch bei mir zu Hause in Rastatt nicht. Ich war auch deswegen nicht paranoid, weil ich irgendwie noch im Kopf hatte, dass mich sowieso niemand erkennt.

Hattet ihr keine Angst vor den Konsequenzen? Auch wegen der Vertragsklauseln von RTL?

Sebastian: Eigentlich nicht. Am Anfang wussten wir nicht genau, was ist, wenn wir entdeckt werden.

An dieser Stelle schaltet sich eine RTL-Sprecherin in das Interview ein und gibt zu Protokoll: "Ich kenne die Verträge der Kandidaten nicht, aber ich glaube nicht, dass vertraglich ausgeschlossen wird, dass sie sich nach dem Finale treffen. Ich kenne das aus anderen Staffeln, dass die Produktionsfirma sogar unterstützend dafür gesorgt hat, dass sie Orte und Zeiten finden, an denen sie sich treffen können. Es geht nur darum, dass sie nicht zusammen in der Öffentlichkeit erscheinen sollen."

Sebastian entscheidet sich gegen sie - dann stürmt Erika davon.

Es gibt also keine Vertragsstrafen?

Clea-Lacy: Wir haben uns das nie durchgelesen, weil wir auch nicht daran gedacht haben, dass es eine Strafe geben könnte. Wir sind nicht davon ausgegangen. Wir selbst wollten einfach nicht erkannt werden, weil wir die Spannung auch für den Zuschauer erhalten wollten. Das war unser Ziel. Wir haben die Zeit auch dazu genutzt, um noch nicht in der Öffentlichkeit zu stehen. Deswegen war das ganz gut.

Sebastian, Clea-Lacy ist für dich umgezogen, hat ihren Job aufgegeben und ihr ganzes Umfeld verlassen. Hast du da kein schlechtes Gewissen?

Sebastian: Doch, ich kann mich auf jeden Fall in sie hineinversetzen. Ich weiss, dass es für sie sehr schwer ist, die Heimat zu verlassen. Gerade jetzt passiert sehr viel, es ist kein lange geplanter Umzug. Das erste Mal weg von zu Hause. Es beginnt ein neues Leben. Das unterschätzt man oft. Deswegen habe ich vollstes Verständnis dafür, wenn sie einmal zurück in die Heimat möchte. Da werde ich ihr auch definitiv keine Steine in den Weg legen und sie immer zu ihrer Mutter fahren lassen.

Clea-Lacy, war es nicht ein wenig überstürzt, dass du für Sebastian alle Zelte abgebrochen hast?

Clea-Lacy: Nein. Dass ich meinen Job gekündigt habe, das war keine Überlegung von heute auf morgen. Das steht für mich schon seit über zwei Jahren fest. Das war jetzt für mich einfach noch das i-Tüpfelchen. Zu sagen, ich mache den Schritt und ich mache ihn jetzt. Wir haben uns beide entschieden, dass wir jetzt zusammen sein möchten und auch zusammenleben wollen.

Umso besser kann man auch sehen, ob das zwischen uns passt. Ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich sagen kann, diesen Schritt möchte ich wagen. Das heisst nicht, dass ich nicht wieder nach Hause kann. Ich werde wahrscheinlich das eine oder andere Wochenende mit ihm auch bei mir zu Hause verbringen. Und genauso auch einmal bei seinen Eltern sein.

Was ist jetzt dein Plan? Möchtest du Hausfrau sein?

Clea-Lacy: Nein, ich möchte keine Hausfrau sein. Ich habe mich mit vielen anderen Dingen beschäftigt, aber noch nicht damit, was ich in der Zukunft genau will. Ich werde mir darüber jetzt erst einmal in Ruhe Gedanken machen. Für mich steht fest, ich möchte Köln kennenlernen. Das ist meine neue Heimat und dann mache ich mir Gedanken darüber, worauf das Ganze hinausläuft.

Eure Beziehung wird wegen der medialen Aufmerksamkeit wahrscheinlich sehr stressig werden. Habt ihr da keine Angst, dass es schiefgehen könnte?

Sebastian: Natürlich haben wir Respekt davor, was kommen könnte. Es wird natürlich zeitaufwendig werden. Aber wir können viele Dinge auch gemeinsam machen, das ist ja das Tolle. Wir waren in den letzten Monaten eingesperrt und sind da bereits einmal durch die Hölle gegangen. Schlimmer kann es eigentlich nicht mehr werden.

Sebastian, welche positiven Eigenschaften hat Clea-Lacy?

Sebastian: Sie ist sehr bodenständig und humorvoll. Sie weiss manchmal gar nicht, wie lustig sie sein kann.

Und welche negative Eigenschaft hat sie?

Sebastian: Manchmal ist sie ein wenig dickköpfig und auch ein kleiner Morgenmuffel. Ich glaube aber, wir ergänzen uns ganz gut. Oder?

Clea-Lacy: Ja, wir ergänzen uns ganz gut. Ich habe einen Dickkopf und wenn ich eine Meinung habe, dann versuche ich auch, sie durchzusetzen.

Clea-Lacy, was sind positive Eigenschaften von Sebastian?

Clea-Lacy: Auch sein Humor. Das passt ganz gut. Er ist lustig und bringt mich immer zum Lachen. Ansonsten hat er die Eigenschaft, mich zu verzaubern, wenn er mich anschaut. Dann vergesse ich einfach alles um mich herum.

Welche negative Eigenschaft hat Sebastian?

Sebastian: (ruft rein) Keine!

Clea-Lacy: (lacht) Das ist jetzt schwer zu sagen. Manchmal weiss ich nicht so genau, ob er richtig auffasst, was ich sage. Da versuche ich noch ein bisschen durchzublicken.

Sebastian: Ich glaube, das ist ein typisches Männerproblem.

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