Ab 27. April strahlt 3+ die erste Staffel der Schweizer "Bachelorette" aus: 16 Kandidaten buhlen das Herz von Frieda Hodel. Mit uns hat die 33-Jährige über ihre Vorlieben bei Männern, Zickereien und Intimpflege gesprochen - und verraten, dass sie zur Zeit sehr verliebt ist.

Du bis die erste "Bachelorette" der Schweiz. Deine männlichen "Bachelor"-Kollegen hatten ja alle kein Glück mit der Traumfrauensuche - Warum glaubst du, ausgerechnet auf diesem Weg die grosse Liebe zu finden?

Frieda Hodel: Es ist seltsam, aber wahr: Mein Herz sagt mir, dass ich durch das Format die grosse Liebe gefunden habe. Meine Erwartungen waren mehr so: Abenteuer und einfach mal schauen, was passiert.

Du bist im Moment verliebt?

Ja! Und zwar ziemlich.

Das war in der Sendung also ein Kandidat dabei, der dein Herz erobert hat?

Ja. Zwar nicht von Anfang an, aber mit der Zeit, als ich ein paar Kandidaten näher kennen gelernt habe, war schon jemand dabei, der mein Herz erobert hat.

Als du die Kandidaten zum ersten Mal gesehen hast, hattest du auf Anhieb einen Favoriten?

Am Anfang achtet man sehr auf das Erscheinungsbild. Bei mir war es zumindest so. Am Anfang habe ich gedacht: Wow, so viele superschöne Männer! Aber danach kommt die Persönlichkeit, was wirklich dahinter steckt. Und das mussten sie mir ja beweisen. Umgehauen hat es mich erst mit der Zeit. Aber ich hatte schon meine Favoriten.

Und wer war das zu Beginn?

Das darf ich nicht sagen! Am 27. April läuft die erste Sendung...

Was ist dir - rein äusserlich - wichtig bei einem Mann?

Ich achte auf die Aura: Was strahlt der Mann aus? Das Glänzen in den Augen oder eben eher so: Mhh, ich komm mal daher und so... Das finde ich, ist ein No-Go. Ein No-Go ist auch Respektlosigkeit und unverschämtes Verhalten.

Hat man im Rahmen der Dreharbeiten überhaupt die Chance, die wahre Seite eines Menschen kennenzulernen?

Es war durchaus nicht oberflächlich. Klar sind die Kameras dabei, aber manchmal sind sie ausgeschaltet und dann kann man gut ins Gespräch kommen. Ich hatte Zeit, die Kandidaten auch ohne Kameras kennenzulernen.

Gab es unter den 16 Kandidaten ähnliche Zickereien wie beim "Bachelor"?

Ja, die gab es. Auch bei den Männern, das ist genau gleich wie bei den Frauen. Das hätte ich nicht gedacht, aber es war wirklich so.

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"Die Bachelorette" 2015: Das sind die Kandidaten

Der grösste Schweizer Privatsender 3+ sucht ab 27. April einen Mann für "Bachelorette" Frieda Hodel. Models, Muckis und Manien: Was die Kandidaten so alles zu bieten haben.

Hast du dafür ein Beispiel?

Am Anfang war der Umgang untereinander schon so eher: Ah, bester Kumpel, hallo! Irgendwann haben sie gemerkt, dass sie doch ein bisschen Gas geben müssen. Dann hat jeder einzelne angefangen, um mein Herz zu kämpfen. Klar gab es welche, die Sympathie für einander hatten und sich gut verstanden haben. Aber irgendwann waren sie keine Freunde mehr. Das war wirklich ein Kampf um die "Bachi".

Wie war es für dich, dass 16 Männern um dich gebuhlt haben?

Es ist kein Zuckerschlecken. So was saugt schon extrem an Energie. Vor allem vor der Kamera ist es sehr anstrengend. Man hat wenig Schlaf, ist an vielen Orten unterwegs, und die Energie von 16 Männern laugt aus. Aber es war schön, weil so lernt man auch Neues im Leben kennen.

Das Instagram-Foto von deinem Kühlschrank inklusive Vaginal-Tabletten hat hohe Wellen geschlagen. Wie gehst du mit so einer Berichterstattung um?

Ich sag, ach komm, Schwamm drüber. Welche Frau hatte das noch nicht? In Thailand ist es warm, die Toiletten sind nicht immer sauber, so wie bei mir zu Hause. Das muss man sich pflegen. Und ich pflege mich gerne, auch intim.

Aber Schwamm drüber. Dazu habe ich mich auch auf Facebook geäussert. Ich fand's lustig, dass das so eine Runde gemacht hat. Dabei war die Message: He, schaut her, jetzt bin ich wieder zurück, jetzt fängt der Sport und die gesunde Ernährung wieder an.

Apropos Ernährung: Der Sommer steht vor der Tür, hast du einen Abnehmtipp?

Einfach gesund essen und am Abend auf Kohlenhydrate verzichten. So viel verrate ich aber nicht, da musst du dann zu mir in die Ernährungsberatungsstunde kommen.

Mit welchem Promi würdest du gerne mal ausgehen?

Mit David Beckham. Oder ... nein eigentlich doch eher George Clooney, weil er so gentlemanhaft ist. Oder auch Brad Pitt.

Was hast du nach der Ausstrahlung der "Bachelorette" vor: Fokussierst du dich auf deine Karriere oder auf dein Privatleben?

Liebestechnisch könnt ihr euch überraschen lassen. Ich bin verliebt, alles andere werden wir dann sehen. Aber ich freue mich, wenn es soweit ist und alles so gut klappt, wie wir uns das vorstellen.

Und beruflich... Ich gründe meine erste Firma per 1. Mai, die sich um Gesundheit und Lifestyle dreht. Danach werde ich Ernährungsberatung anbieten, Mental Coaching, und sobald ich die Lizenz habe - ich bin noch in der Ausbildung - Body Art anbieten. Das ist eine Mischung zwischen Yoga und Pilates. Dann habe ich noch meinen Blog.

Das ist alles sehr streng. Ich muss sehr diszipliniert sein, und durch die ganzen Presseanfragen komme ich fast nicht dazu, zu lernen. Aber ich bin eine Powerfrau und werde versuchen, alles unter einen Hut zu bringen.

Was ist deine grösste Macke, mit der ein Mann einfach klarkommen muss?

Macken hab ich jetzt an und für sich nicht. Mit mir kann man reden und ich passe mich immer der Situation an. Ich bin kein Klugscheisser oder rechthaberisch. Manchmal kann ich anstrengend sein, aber wenn jemand gut argumentiert, wieso ich etwas nicht machen sollte oder irgendein Konflikt entsteht, passe ich mich gerne an.

Beruflich gesehen hast du einiges vor in den kommenden Wochen. Wie willst du es schaffen, Privatleben und Karriere gut unter einen Hut zu bringen?

Deswegen haben ich schon zwei Angestellte. Zwei sehr enge Freundinnen stehen mir bei und unterstützen mich beruflich. Alleine kriege ich das nicht hin. So kann ich jetzt zurücktreten und gut Acht geben kann auf meine neue Liebe.