In der ersten "Schlag den Raab"-Ausgabe des Jahres schlägt Stefan Raab einen echten Olympiasieger. Der Ex-Hockey-Nationalspieler Jan-Marco Montag hatte trotz Vorteilen bei der Fitness am Ende keine Chance gegen den "Raabinator". Zwischendurch gerieten die ehrgeizigen Kandidaten allerdings mehrmals heftig aneinander.

Zum ersten Streit kam es nach dem neunten Spiel: Beim "Auszeichnen" mussten beide Kandidaten mit Preisauszeichnern aus dem Supermarkt 500 Dosen korrekt bekleben. Raab war als erster fertig. Doch eine fehlerhaft ausgezeichnete Dose wurde ihm zum Verhängnis. Es folgten minutenlange Diskussionen: "Das kann nicht sein! Ich schwöre, da war einer drauf. Der ist doch nachher weggeflogen", beschwerte sich Raab und konnte seinen Fehler nicht fassen.

Moderator Steven Gätjen blieb hart. Die Punkte gingen an Jan-Marco, der frech entgegnete: "Ich habe jedenfalls nicht reingefasst." Doch Raab liess nicht locker und forderte erfolglos: "Können wir das bitte zurückspulen?" Der Entertainer war bedient.

Im 12. Spiel kochten die Emotionen erneut hoch: Gätjen las im Wissenstest Aussagen vor. Die Kandidaten mussten entscheiden, ob die darauf genannten Antworten der Wahrheit entsprechen. Hier machte das Publikum bei mehreren Durchgängen Probleme. Immer wieder mussten Fragen abgebrochen werden, weil Zuschauer vorsagten.

Bei der Aufgabe "Ich bin grösser als 1.000" und der Antwort "4 x 5 x 6 x 7" kam es schliesslich zum offenen Streit zwischen dem Kandidaten und Stefan. Jan-Marco buzzerte kurz vor Ablauf der Zeit für "Unwahr". Raab beschwerte sich sofort über erneute Zwischenrufe aus dem Publikum: "Das ist echt scheisse!" Doch Jan-Marco wollte den Punkt keinesfalls abgeben: "Ich habe wirklich nichts gehört. Ich habe gerade gerechnet". Gätjen hatte grosse Mühe, die Situation zu beruhigen. Sogar eine zusätzliche Werbepause musste für Entspannung sorgen. (smo)