In der aktuellen Folge von "Die Wollnys - Eine schrecklich grosse Familie" gibt Silvia Wollny Gas: Zum Entsetzen ihrer Töchter Sarafina und Estefania sowie Schwiegersohn Peter wohnt sie Peters und Estefanias Fahrstunden bei.

Mehr TV- & Streaming-News finden Sie hier

Wenn sich "Angstfahrer" (Peter Wollny) ans Steuer setzen, geht das oft nicht gut: "Mutter der Nation" Silvia Wollny (54) ist da keine Ausnahme. Als Jugendliche erlebte sie einen tragischen Unfall, woraufhin sie selbst nie ein Lenkrad anfasste. Aber Bescheid weiss sie - wie "im Endeffekt" über alles - auch in puncto Autofahren.

In der aktuellen Folge "Die Wollnys - Eine schrecklich grosse Familie" bei RTL2 (mittwochs, 20:15 Uhr) liess sie es nicht nehmen, bei den Fahrstunden von Schwiegersohn Peter (26) und Tochter Estefania (17) mitsamt Peters Gattin Sarafina (24) auf dem Rücksitz Platz zu nehmen - und die zarten Fahranfänge der beiden in Dauerschleife zu kommentieren.

Mit Hinweisen wie "Pass auf, Opa mit Krückstock!", "Schulterblick!" und "Vorsicht, Lkw!" scheucht sie die Fahr-Eleven auf und sorgt sich: "Du fährst jetzt doch nicht zu den echten Autos?" ("Nee, zu den unechten", so die genervte Estefania). Mit nebliger Sicht und Silvia im Nacken steigt der Wollny'sche Adrenalinspiegel und endet von Peters Seite in einer veritablen Drohung: "Silvia, wenn du so weitermachst ... fährst du morgen ... Auto!"

Der ultimative Stresstest für Silvia, die durchaus auch Selbstreflexion beherrscht: "Ich kann meinen Senf einfach nicht halten." Als sie selbst am Steuer sitzt und ihre Familienmitglieder mitsamt Fahrlehrer Marc in Hüpfbewegungen über den Lkw-Parkplatz manövriert, stellt sich auch die Selbsterkenntnis und damit die Erleichterung für die Fahrschüler ein: "Ihr macht jetzt mal euer Ding, und ich geh' mit Sarafina bummeln."

Schimmel-Challenge bei den Wollnys

Doch auch der Streifzug durch die Einkaufsstrasse von Bünde im ostwestfälischen Kreis Herford entspannt die Grossfamilien-Managerin nicht. Ist ihr doch klar, dass ihre Abwesenheit zu Hause in Ratheim eine Lücke reisst - beziehungsweise eine ganz andere Lücke ihre ganze Aufmerksamkeit bräuchte.

Durch einen Defekt in der Spülmaschine sind zwei Wände von Schimmel befallen, grossflächig mit Plastik abgedeckt und Silvias Küche damit unbrauchbar. Das stellt die Familie vor beträchtliche Herausforderungen.

Alarmstufe Schimmel in der Wollny-Küche: Lange vor Corona wird Silvias "heiliger" Raum zur Schutzanzug-Zone.

Silvia fehlt ihr "heiliger" (weil, so erklärt sie, hauptsächlich von ihr benutzter) Raum, während sich Lebensgefährte Harald sowie Schwiegersohn Flo mit völlig neuen Aufgaben konfrontiert sehen.

Lange vor Corona (was der Weihnachtsschmuck in der Wollny-Residenz andeutet) legen die beiden Schutzmasken an, versuchen vergeblich, das Geschirr trocken zu hauchen, und tun alles, um sich vor dem gefährlichen Schimmelpilz zu wappnen.

Flo kapituliert fast vor einem von Hand zu spülenden Geschirrberg ("Ich hasse Essensreste an den Fingern"), während Harald die Federführung des Haushalts obliegt - immer wieder, so zumindest seiner Meinung nach, sabotiert von den Wollny-Girls, allen voran Loredana, die das Ungeheuerliche wagt: Für einen einzigen Pullover stellt sie die Waschmaschine an.

"Die Wollnys": Estefania findet ihre Mama "hart uncool"

Während Harald zu verzweifeln droht ("Ich bin masslos enttäuscht"), versucht Silvia in Bünde - meist vergeblich - die Fahrschüler mit ihrer schützenden Hand nicht zu erdrücken. In den Theoriestunden möchte sie vor allem Lebenserfahrung einbringen ("Da fällt mir die Geschichte mit dem Käsekuchen ein ..."), bis sie von ihren Töchtern samt Schwiegersohn aus dem Unterrichtsraum geworfen wird.

"Hart uncool" findet die ohnehin nervöse Estefania die geschwätzigen Umtriebe ihrer Mutter, während der nicht nur theoretisch panische Peter ("Ich bin eher ein Praxiskerl") vollends die Krise bekommt: "Mich qualmen die Socken, mich qualmen die Ohren, mich qualmt der Kopf - und dann noch deine Kommentare."

Lesen Sie auch: "Die Wollnys": So heisst Calanthas Baby

"Der Peter ist sich jetzt schon zu sicher", so Silvias Argument angesichts Peters dritten Führerscheinversuchs. "Ich brauche ja auch manchmal ein bisschen was, bis ich was kapiere. Und so sehe ich das auch beim Peter."

Unterstützung oder Sabotage? Mit ihren ständigen Kommentaren bringt die besorgte Silvia ihre Familie in der Fahrschule zur Weissglut.

War es "im Endeffekt" doch Silvias Einsatz oder die Sehnsucht nach Eigenständigkeit, die sich Bahn brach? Die Episode "Führerschein" geht jedenfalls auf Peters und Estefanias Konto: Beide halten nach ihrer Prüfung, umspült von Silvias Freudentränen, den Lappen in der Hand.

Das Drama kann sich verlagern: Ist die heilige Wollny'sche Küche nach dem Besuch der Handwerker wirklich schimmelfrei? Wird Loredana nach Silvias Rückkehr wassersparender Wäsche waschen können? Fest steht, dass jetzt noch mehr Wollnys durchstarten können. Peter freut sich: "Jetzt noch etwas Fahrpraxis, dann können wir richtig eskalieren."

Lesen Sie auch: Fahr-Eklat bei den Wollnys: Sarafina geht in den Ehestreik  © 1&1 Mail & Media/teleschau