• Die Gesangskarriere ihrer Tochter Estefania neu zu beleben, ist Silvia Wollnys neue Mission.
  • Damit die 18-Jährige wieder Bühnenluft atmen kann, legt sich die ganze Familie ins Zeug.
  • Auf Instagram schauen dem Selfmade-Spektakel mit Diskolicht und Nebelmaschine 3.000 Fans zu.

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Ein Konzert steht an - und das in Coronazeiten! Um der trübsinnigen Estefania wieder halbwegs direkten Kontakt mit ihren Fans zu ermöglichen, haben die Wollnys einen gemeinsamen Plan ausgeheckt. Bestandteile der Geheimaktion, für die Estefania (zu ihrem Missfallen) extra aus der Familien-Chatgruppe ausgeschlossen wurde, sind ein paar Sperrholzbretter, eine Mini-Lightshow, ein Mikrofon, viele Handykameras - und das "WSLAN", mit dem Digital Na(t)ive Silvia die Gesangskünste ihrer Tochter "über Satellit direkt ins Netz" laden will.

"Das wird das Konzert des Tages", ist auch Schwager Peter überzeugt, der sich wie so manche treuen "Die Wollnys"-Zuschauer (mittwochs, 20.15 Uhr, RTLZWEI) bei dieser Gelegenheit auch an seine musikalischen Versuche erinnert fühlt: 2015 gründete er mit Flo (E-Gitarre), Loredana (Keyboard), Lavinia (Triangel) und Estefania als Sängerin die Band "Catfish in Space". Das ambitionierte Projekt stiess aber schon bald an Grenzen.

Dass das eine Rockstar-Leben endete, bevor es überhaupt begann, soll mit dem anderen aber nichts zu tun haben: Estefanias Song "Unkaputtbar", den sie bereits im März 2020 aufgenommen hatte, soll nicht der Corona-Pandemie zum Opfer fallen, sondern hinaus in die Welt - darin sind sich alle Wollnys einig.

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"Die Wollnys": Mama Silvias subtile Auftritts-Tipps

Dazu gehört laut Silvia aber auch eine eindeutige Optik. Mithilfe der beautyaffinen grossen Schwestern Sylvana und Sarafina ("Eigentlich bin ich besser als moralische Unterstützung") gelingt es, Estefania zu einem Bühnen-Vamp zu frisieren. Nur ihr eher statischer Auftrittsstil missfällt Siliva. Zwar freue es sie "bis zum Abwinken hin", ihre Tochter wieder fröhlich zu sehen. In Sachen Hüftschwung braucht Estefania laut Silvia jedoch Nachhilfe: "Mir macht es Sorgen, dass sie sich beim Singen nicht so richtig bewegt."

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Vielleicht könne sie sich ja etwas von Enkelin Celina (7) und natürlich ihr selbst abgucken: "Das wäre doch bombastisch, einfach bisschen tanzen und die Schultern frei." Derart subtil inspiriert, kann Estefania ohne jegliche Nervosität ihr Heimkonzert starten - und dann erleben rund 3.000 Follower auf Instagram eine fulminante Weltpremiere von "Unkaputtbar".

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Die Wollnys: Das wurde aus den Familienmitgliedern

Familie Wollny hat in Deutschland längst Kultstatus erreicht. Die Grossfamilie trat 2011 erstmals mit ihrer Scripted-Reality-Doku "Die Wollnys – Eine schrecklich grosse Familie" in Erscheinung, noch immer läuft die Serie auf RTLZwei. Aber was machen die Familienmitglieder eigentlich heute? Ein Überblick.

Aus der Sippe entspringt ein Fluss

So sind sie eben, die Wollnys: modern und dabei ganz naturverbunden. Letzteres ist zumindest der Wunschtraum der Schwiegersöhne Peter und Flo, ihrerseits begeisterte Angler. Spektakuläre Heimkonzerte hin oder her - zu gerne würden sie auch ihr Hobby einmal mit der Familie teilen.

Doch zumindest den weiblichen Teil des Clans begeistert der Gedanke an Wiese, Fluss und Köder so gar nicht: "Kann ich mir doch alles im Internet anschauen", so Loredana, die bei Fisch sowieso höchstens auf die entsprechenden Stäbchen setzt. "Echt spannend, so ein Bindfaden im Wasser", ergänzt Silvia.

Diskussionsthema: fehlende Toilette

Allen Vorbehalten zum Trotz findet sich der Grossteil der Familie eines Wochenendes, ausgerüstet mit dem lange ungenutzten Wohnmobil, an einer lieblichen Fluss-Aue wieder. Trotz Peters intensiver Vorbereitung will sich aber immer noch keine Begeisterung einstellen.

Hauptthema am Wasser ist vielmehr die Fische vertreibende Lautstärke und die fehlende Toilette - das WC im Wohnmobil ist nämlich tabu. Was Peter daraufhin beschwört, ist angesichts des Wollny'schen Familiennaturells der Gag des Tages: "Zum Angeln gehört vor allem eins: Geduld und Ruhe." Lautstarker Aktionismus ist da eher an der Tagesordnung und sicher vor allem eins: "Unkaputtbar". (tsch)  © 1&1 Mail & Media/teleschau