"Wer wird Millionär?"-Kandidat Leon Windscheid hat die Millionenfrage geknackt - und "knacken" ist dabei das richtige Stichwort. Denn die finale Frage liess sich weniger durch Wissen, als vielmehr durch Logik lösen. Aber warum lautet die Antwort 26?

Leon Windscheid hatte Glück: Am Montagabend stand der 26-Jährige bei "Wer wird Millionär?" ganz ohne Joker vor der Millionenfrage.

Dabei bekam er aber keine Wissensfrage à la "weiss man – oder eben nicht" aufgetischt, sondern ein Rätsel, das sich mit etwas hin und her überlegen durchaus lösen lässt:

"Aus insgesamt wie vielen Steinchen besteht der klassische von Ernö Rubik erfundene Zauberwürfel?"

  • A: 22
  • B: 24
  • C: 26
  • D: 28

Geschlagene 35 Minuten lang drehte und wendete Leon Windscheid einen imaginären Rubik-Würfel in seinen Händen.

Selbst Günther Jauch legte Hand an das - nicht vorhandene - quadratische Gebilde.

Immer wieder zählte der 26-Jährige die erdachten Bausteine durch, bis er sich der richtigen Antwort sicher war: 26 Steinchen.

26? Warum 26?

Ganz so einfach, wie es zunächst scheint, ist die Frage aber nicht zu lösen. Ein Würfel von je drei Steinen Kantenlänge müsste doch aus ... 27 Steinen bestehen. Oder?

Eigentlich ja, aber der Rubix ist eben kein normaler Würfel: Damit die Steine rotieren können, benötigt der Zauberwürfel eine Art Gelenk in der Mitte.

Das kostet den Rubik-Würfel genau ein Steinchen, nämlich das innerste. Es bleiben also 26 Steine übrig.

Logik statt Wissen kommt nicht gut an

Des Rätsels Lösung ist also Logik und nicht unbedingt Wissen. Das stösst nicht bei jedem nur auf Begeisterung:

Wer es bei "Wer wird Millionär" auf den berühmte Stuhl schafft, hat die Chance auf eine Million Euro. Wie oft wären Sie Millionär geworden?

Hand aufs Herz: Hätten Sie es gewusst? In unserem Quiz können Sie alle bislang gestellten Millionenfragen nachspielen:

(jwo)