Am Donnerstagabend lässt Heidi Klum ihre Models als gruselige Puppen über den Laufsteg laufen. Während Viola bis zum Ende zittern muss, taucht mit Inka eine Kandidatin wieder auf, die niemand so richtig vermisst hat. Und diese wird dann direkt radikal umgestylt.

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Eine Kritik
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Die gute Nachricht gab es bei "Germany's Next Topmodel" am Donnerstagabend gleich zu Beginn. Inka ist wieder da! Die 19-Jährige hatte die Folge in der letzten Woche verpasst, da sie sich in Quarantäne befand. Aufgefallen war das aber nicht so wirklich, denn Inka spielte in der aktuellen Staffel bislang keine grosse Rolle und wurde entsprechend auch nicht vom Publikum vermisst.

Dass sie nun wieder dabei ist, ist natürlich trotzdem sehr schön. Und in der siebten Folge am Donnerstag trat sie dann auch erstmals so richtig ins Rampenlicht. Das Sedcard-Shooting stand an, bei dem die Models eine Bewerbungsmappe mit Fotos zusammengestellt bekommen, mit der sie sich auf Jobs bewerben können.

"Die Outfits sind heute so neutral wie möglich. Im Mittelpunkt steht die Personality meiner Models", erklärte Heidi Klum. Keine Ahnung, welche Vorstellungen die Model-Mama von neutraler Kleidung hat, aber die Kandidatinnen mussten in knappen Bodys zum Shooting antreten, die an einen Mix aus fleischfarbenem Badeanzug und zusammengeknoteten Handtüchern erinnerten. Prompt befürchtete Lena, darin "wie eine Leberwurst" auszusehen.

Zweites Umstyling bei GNTM 2022: Heidi Klum verpasst Inka einen Kurzhaarschnitt

Während Lenas Leberwurst-Look aber nur temporär war, musste sich Inka mit einer dauerhaften Verwandlung abfinden. Da sie in der vergangenen Woche beim Umstyling gefehlt hatte, bekam sie kurzerhand während des laufenden Shootings eine neue Frisur verpasst. "Das Schlimmste wäre so ganz, ganz kurz", berichtete sie von ihren Ängsten. Und damit war klar, dass genau das passieren würde. Die langen Haare wurden rigoros abgeschnitten, Inka bekam einen sehr kurzen Pixie-Cut verpasst.

Der Kandidatin wurde der Blick in den Spiegel zunächst noch vorenthalten, aber Sophie durfte während ihres Shootings als erstes einen Blick auf das Ergebnis werfen. "Sie sieht aus wie the baddest Bitch around in Town!", kommentierte die 18-Jährige im feinsten Gangsta-Rap-Duktus. Ob das ein Kompliment ist? Nun ja. Inkas Urteil über ihre neue Frisur fiel verhaltener aus. "Gewöhnungsbedürftig", irgendwie "männlich" sehe der Haarschnitt aus, klagte sie.

Heidi Klum lobt Vanessa: "Sie kann ein Topmodel werden"

Inkas Frisuren-Frust erinnerte an die Leiden von Vanessa in der letzten GNTM-Woche, die ihre langen, braunen Haare gegen einen giftgrünen Bob eintauschen musste. Ein wenig Verbitterung über die ungewollte Veränderung war auch am Donnerstag noch zu spüren. "Nichts auf der Welt kann mich stoppen, meine Leidenschaft auszuleben. Nicht mal meine Frisur", erklärte sie.

Es gehört aber zu den ungeschriebenen GNTM-Gesetzen, dass ein so aufwendig inszeniertes Umstyling auch belohnt wird. Sowohl Inka als auch Vanessa sicherten sich am Donnerstag souverän das Ticket für die nächste Runde, beide dürften mit ihrem neuen Look in dieser Staffel noch eine gute Rolle spielen. Vanessa wurde von Heidi Klum sogar zur Favoritin gemacht. "Ich habe Gänsehaut", urteilte die Showmasterin nach Vanessas Shooting: "Sie kann ein Topmodel werden."

Klum schickt die Models als Horror-Puppen auf den Laufsteg

Ein Shooting, dann ein Walk, dazwischen kleinere Streitereien und ein paar Hintergrundgeschichten über die verbliebenen Kandidatinnen. So ist der Ablauf von so ziemlich allen "Germany's Next Topmodel"-Folgen. In den vergangenen drei Wochen zogen sich die mehr als drei Stunden Sendezeit deshalb teilweise schon ziemlich kaugummiartig in die Länge.

Am Donnerstag war aber immerhin der Walk deutlich kreativer, was für Abwechslung sorgte. Die Models wurden nämlich als gruselige Puppen zu Horrormusik auf den Laufsteg geschickt. Das kanadische Model Coco Rocha übte als Stargast zuvor mit ihnen die richtigen Bewegungen, später unterstützte Rocha Klum in der Jury.

"Ich will richtig creepy sein, das kann ich", jubelte die einmal mehr ziemlich überdrehte Sophie. "Das ist mein Fave-Look ever", sagte sie, als sie dann ihr Puppenkostüm übergestreift hatte: "Ich gehe euch heute so auf den Sack, weil ich so happy bin." Und man war fast versucht, zu sagen: "Nicht nur heute, Sophie. Nicht nur heute."

Viola muss zittern und bekommt das letzte Foto

Während die Studentin und Influencerin weiterhin polarisiert, musste eine Fan-Favoritin am Donnerstag richtig zittern. Beim Shooting lief es nicht rund für Viola, beim Walk ging dann auch noch die Schnalle ihres Schuhs auf. Dass sie sich von diesem Missgeschick nicht sonderlich beeindrucken liess, überzeugte Klum, ihr letztlich doch noch das einzige verbliebene Foto zu geben.

Es wäre aber auch zu schade gewesen, wenn die 21-jährige Bremerin mit dem rosa Vokuhila jetzt schon die Koffer hätte packen müssen. Stattdessen mussten Julia und Laura B. gehen. Zwei Kandidatinnen, die in den sieben Folgen nicht sonderlich in Erscheinung getreten waren. Und es in Zukunft auch nicht mehr werden. Ein Comeback, wie das von Inka, ist ausgeschlossen.

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