• Netflix, Amazon, Sky Ticket und Co.: Das ist der Fahrplan für Ihre Streaming-Woche.
  • Darunter: Julia Roberts in einer packenden Serie über einen Wendepunkt der US-Geschichte und Nervenkitzel mit Elisabeth Moss.
  • Streaming-Nachschub: Diese spannenden Filme und Serien sind neu im Programm bei Netflix, Amazon Prime Video, Sky, Apple TV+, Disney+, TVNOW und Starzplay.

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Für viele Film- und Serienfans sind Netflix, Amazon Prime Video, Sky Ticket und Co. längst das bessere Kino. Mit hochkarätig besetzten Film-Highlights und spannenden Serien machen die Streamingdienste ihrem Ruf regelmässig alle Ehre. Welche Produktionen in der kommenden Woche eine Sichtung im Heimkino wert sind, verrät die Übersicht.

"Gaslit", Starzplay

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Beendet Martha Mitchell (Julia Roberts) die Karriere von US-Präsident Richard Nixon?

1974 erschütterte der Watergate-Skandal die US-Politik. Wegen seiner Verfehlungen musste Richard Nixon seinen Hut nehmen. "Wenn Martha Mitchell nicht gewesen wäre, hätte es kein Watergate gegeben", mutmasste der Ex-US-Präsident 1977 im legendären Interview mit David Frost. Welche Rolle diese Frau wirklich bei der Politaffäre spielte, versucht nun die Starzplay-Serie "Gaslit" aufzuschlüsseln.

In acht Folgen wird der Skandal aus der Sicht der Täter erzählt, also von Narzissten, Eiferern und Idioten. Dazu zählt Martha Mitchell (Julia Roberts) zwar nicht, als Ehefrau des damaligen Justizministers John Mitchell (Sean Penn) verkehrt sie allerdings in den mächtigen Politzirkeln. Mehr noch: Sie wagt es als Erste, Präsident Nixon wegen seiner Verwicklung in den Watergate-Skandal öffentlich an den Pranger zu stellen. Wie schwer sie sich diese Entscheidung machte, davon zeichnet die Serie "Gaslit" ein facettenreiches, bewegendes und feinsinniges Bild. Ab 24. April steht die Miniserie bei Starzplay zum Streamen bereit.

"Shining Girls", Apple TV+

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Kirby (Elisabeth Moss) kämpft mit den Schatten der eigenen Vergangenheit.

Als Journalistin zu arbeiten, das war immer Kirbys (Elisabeth Moss) grosser Traum. Daraus wurde allerdings nichts - vor allem, weil die Archivarin seit einem tätlichen Angriff auf sie unter seelischen Qualen leidet. Um sich von den Fesseln der Vergangenheit zu befreien, macht sich Kirby mit dem Reporter Dan Velazquez (Wagner Moura) daran, Jahre nach ihrem Trauma den Täter ausfindig zu machen. Besonders spannend: Ein aktueller Mordfall scheint auf denselben Drahtzieher hinzudeuten.

"Shining Girls", die neueste Serie aus dem Hause Apple, ist mehr als nur ein blosser Krimi. Statt der Jagd auf den Killer (Jamie Bell) steht die psychische Ebene im Vordergrund, die Diskrepanz zwischen Wahrnehmung und Realität. Der Psychothriller, der auf dem Roman von Lauren Beukes beruht, trumpft vor allem mit seinen Wendungen und dem doppelbödigen Erzählstil auf. Zu sehen gibt es "Shining Girls" ab 29. April bei Apple TV+.

"Winning Time: Aufstieg der Lakers-Dynastie", Sky Ticket

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Geschäftsmann Jerry Buss (John C. Reilly, links, mit Quincy Isaiah) ermöglichte dem Basketball-Team der Los Angeles Lakers einen einzigartigen Aufstieg.

Fussball ist zweifelsfrei Volkssport Nummer eins - was sich auch in zahlreichen Streamingproduktionen über das runde Leder niederschlägt. Doch in den letzten Monaten machte ein anderer Ballsport mächtig Boden gut: Basketball. Zunächst sorgte Netflix mit der Michael-Jordan-Doku "The Last Dance" weltweit für Furore, dann liess Earvin "Magic" Johnson im Dokumentarfilm "They Call Me Magic" seine erfolgreiche Karriere bei Apple TV+ Revue passieren.

Der magische Korbjäger ist nun auch einer der Helden der fiktionalen Serie "Winning Time: Aufstieg der Lakers-Dynastie". Wie es der Titel der Sportserie schon vermuten lässt, wirft sie ein Schlaglicht auf den Aufstieg des Basketball-Teams aus der Stadt der Engel. Im Zentrum der Produktion, die am 25. April bei Sky debütiert, steht der Geschäftsmann Jerry Buss (John C. Reilly). Als Schlüsselfigur baute er die Lakers zum Siegerteam - unter anderem dank der Verpflichtung von Earvin "Magic" Johnson (Quincy Isaiah).

"I Love America", Amazon Prime Video

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Lisa (Sophie Marceau) fängt in Los Angeles neu an.

Lisa (Sophie Marceau) muss mit zwei einschneidenden Veränderungen in ihrem Leben klarkommen: Einerseits starb ihre Mutter, zu der sie stets ein schwieriges Verhältnis pflegte, andererseits verliessen ihre Kinder die heimischen vier Wände. Um einen echten Neuanfang zu wagen, beschliesst Lisa von Paris nach Los Angeles zu ziehen.

Dort erwartet sie bereits ihr bester Freund Luka (Djanis Bouzyani), der Lisas Liebesleben mit der Hilfe eines Datingprofils ankurbeln will. Was nach einigen missglückten Verabredungen zur Misere zu verkommen droht, nimmt eine amouröse Wendung, als John (Colin Woodell) in Lisas Leben auftaucht.

Ein Neuanfang, eine Single-Dame im besten Alter und die französische Leinwandikone Sophie Marceau: So sehen die Zutaten für eine gelungene Rom-Com aus. Doch die kurzweilige Romanze spiegelt nur eine Facette des französischen Amazon Original Films "I Love America" wider. Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet auch eine emotionale Achterbahnfahrt, weil Lisa ihr problematisches Verhältnis mit ihrer verstorbenen Mutter aufarbeitet. Dementsprechend sollten Streamingfans ab 29. April besser eine Packung Taschentücher bereithalten.

"La Brea", Sky Ticket

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Mitten in Los Angeles öffnet sich in der Serie "La Brea" ein gigantisches Loch im Boden.

Auf den ersten Blick wirkt die Serie "La Brea" wie ein ziemlich kruder Genremix aus Fantasy und Science-Fiction. Ein gigantischer Schlund mitten in Los Angeles stellt sich in der Produktion als Tor in eine prähistorische Zeit heraus. Mit in die Tiefe gerissen werden unter anderem Eve (Natalie Zea) und ihr Sohn Josh (Jack Martin). Tochter Izzy (Zyra Gorecki) gelingt es hingegen, diesem Schicksal zu entkommen. Stattdessen setzt sie fortan alle Hebel in Bewegung, um ihre Liebsten zurückzuholen.

So verrückt die Idee hinter "La Brea" auch klingen mag, NBC scheint an die Serie zu glauben. Der US-Sender stellte nicht nur ein hohes zweistelliges Millionenbudget zur Verfügung, sondern kündigte bereits die Fortsetzung der bildgewaltigen Sci-Fi-Produktion an. Hierzulande debütiert am 24. April bei Sky erst einmal Staffel eins - und die hat es in sich. Die Serie von Showrunner David Appelbaum ("The Mentalist") verspricht eine optisch beeindruckende Parallelwelt samt bildgewaltiger Effekte und aufwendiger Kulisse.

(tsch)  © 1&1 Mail & Media/teleschau

Teaserbild: © 2021 Starz Entertainment