Thomas Fritz

Freier Autor

Artikel von Thomas Fritz

Eine Studie zu Hass-Nachrichten im Internet zeigt, dass eine kleine Minderheit Kampagnen steuert und besonders aktiv Hass verbreitet. Viele der Profile lassen sich Anhängern der Identitären Bewegung und der AfD zuordnen. Eine Expertin erklärt über die Gefahren auf.

Mit Gina Haspel wird erstmals eine Frau an der Spitze des US-Geheimdienstes CIA stehen. Doch die Nominierung der 61-Jährigen ist umstritten: Haspel trägt Verantwortung für die Folter von Gefangenen.

Eine Drogenepidemie überzieht die USA. Hunderttausende sind süchtig nach Schmerzmitteln und Heroin. In einigen Regionen hat die Zahl der Menschen, die deshalb behandelt werden müssen, um 70 Prozent zugenommen. Im Herbst hat US-Präsident Donald Trump den Gesundheitsnotstand ausgerufen. Verbessert hat sich seitdem so gut wie nichts.

Nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts sind in über 60 deutschen Städten ab sofort Fahrverbote für Dieselfahrzeuge erlaubt. Dieselbesitzern drohen erhebliche Mehrkosten, weil sich die Automobilindustrie weigert, Nachrüstungen für manipulierte Pkw zu bezahlen. Bei Maybrit Illner hatte ihr Cheflobbyist einen schwachen Auftritt.

Seit dem Einmarsch der Türkei in die syrischen Kurdengebiete nehmen die Spannungen zwischen den USA und der Türkei zu. Könnte die Lage zwischen den Nato-Verbündeten eskalieren?

Der Doch-Noch-Verzicht Martin Schulz' auf das Aussenamt hat die SPD ins Chaos gestürzt. Anstatt sich über einen Koalitionsvertrag mit sozialdemokratischer Handschrift zu freuen, geht es bei den Genossen um Personalien und grosse Egos. Ein Blick in die Geschichte der SPD zeigt: Die Partei hat aus Fehlern von früher nicht gelernt. 

Nach zähem Ringen haben sich Union und SPD auf einen neuen Koalitionsvertrag geeinigt. Was hat das Papier inhaltlich zu bieten? Ist es Zeichen politischen Stillstands oder steht es für einen wirklichen Neuanfang?

"Schande", "Zukunftsverweigerung", "Zukunft geht anders": Die Oppositionsparteien im Deutschen Bundestag haben die Einigung zwischen Union und SPD auf einen neuen Koalitionsvertrag scharf kritisiert. Die ersten Reaktionen im Überblick.

Die Verhandlungen zur Bildung einer neuen Grossen Koalition gehen auf die Zielgerade. Doch einige strittige Themen müssen am Wochenende noch verhandelt werden. Wo herrscht Einigkeit? Welche Punkte sind noch offen?

Donald Trump hat in seiner ersten Rede zur Lage der Nation gegensätzliche Signale ausgesendet. Optimismus und Versöhnung einerseits, knallharte Ansagen und Bedrohungsszenarien andererseits. Eine Analyse.

In seiner Rede zur Nation gibt sich der US-Präsident nach aussen hart und nach innen versöhnlich.

Die US-Wirtschaft boomt, Trumps Steuerreform freut die Börsen und auch aussenpolitisch sind die erwarteten Konflikte bisher ausgeblieben. Maybrit Illner diskutierte mit einer Männerrunde, ob der US-Präsident seine Sache vielleicht doch ganz gut macht.

Mit grosser Erleichterung hat die SPD-Spitze das Ja der Delegierten zu Koalitionsverhandlungen mit der Union aufgenommen. Eine Politikwissenschaftlerin erklärt, warum das Ergebnis für Parteichef Martin Schulz keine Stärkung bedeutet - für die Debattenkultur der SPD allerdings schon.

Auf dem SPD-Parteitag am Sonntag entscheidet sich, ob Sozialdemokraten und Union Koalitionsgespräche beginnen. Bei Maybrit Illner sorgte das für eine lebhafte Diskussion, in der ein Politologe den "Boris Johnson der deutschen Politik" ausfindig machte.

Die SPD steckt in der Dauerkrise. In neusten Umfragen stürzt sie erstmals unter die 20-Prozent-Marke, ihre Inhalte werden kaum wahrgenommen, ihr Vorsitzender ist umstritten. Für den Niedergang gibt es innere wie äussere Ursachen.

China will nicht mehr die Müllkippe der Welt sein und hat für 2018 ein Importverbot für Kunststoffabfälle erlassen. Auch Deutschland hat einen Teil seines Plastikmülls bisher im Reich der Mitte entsorgt. Was bedeutet die Entscheidung?

Ohne die erzkonservative Mercer-Familie wäre Donald Trump wahrscheinlich nicht US-Präsident geworden. Sie knüpften auch die Verbindung Trump-Bannon, die jetzt endgültig gelöst wurde. Sie selbst bleiben aber nahe am Weissen Haus dran - und sorgen auch dafür, dass die Agenda des US-Präsidenten rechtsnational bleibt. Porträt einer einflussreichen Familie.

Seit der Islamischen Revolution 1979 besitzt der Iran im Westen das Image als Bösewicht. Dabei tragen Grossbritannien und die USA mit dem Putsch gegen Mossadegh 1953 eine Mitverantwortung.

Im Buch eines US-Journalisten attackiert Stephen Bannon Donald Trump mit aufsehenerregenden Behauptungen. Und die Enthüllungen können für Trump tatsächlich ein böses Ende nehmen.

Kurswechsel oder Kalkül? Vor einigen Monaten warf der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan der deutschen Regierung „Nazi-Methoden“ vor, nun stimmt er plötzlich milde Töne an. Eine Expertin sagt, die freundliche Rhetorik sei mit Vorsicht zu geniessen.

Haben die Parteien denn gar nichts gelernt? Noch vor Beginn der Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD werden über die Presse die ersten öffentlichen Giftpfeile abgeschossen. Parallelen zu den Jamaika-Verhandlungen werden offensichtlich.

Die EU-Kommission hat wegen der umstrittenen Justizreform ein Sanktionsverfahren nach Artikel 7 der EU-Verträge gegen Polen eingeleitet – weil sie den dortigen Rechtsstaat bedroht sieht. Die EU zieht damit die sogenannte "nukleare Option". Doch wirkt die überhaupt?

Polens nationalkonservative Regierung schränkt die Unabhängigkeit der Justiz ein, streicht gesellschaftskritische Denker aus dem Lehrplan und weigert sich standhaft, Flüchtlinge aufzunehmen. In der Bevölkerung erfreut sie sich dennoch grosser Beliebtheit, wie Umfragen zeigen. Was ist nur mit unseren Nachbarn los?

US-Aussenminister Rex Tillerson hat Nordkorea ein direktes Gesprächsangebot im Streit um das Atom- und Raketenprogramm unterbreitet. Sein eigenes Ministerium fällt ihm jedoch in den Rücken. Und noch hat Nordkorea nicht reagiert.

Die Aussenpolitik der USA bestimmte nach der Jerusalem-Rede von Donald Trump die Nachrichten in der vergangenen Woche. Ein Historiker verglich bei "Anne Will" Präsident Trump mit einem Elefanten im Porzellanladen, ein Journalist liess anklingen, Trump brauchte Betreuung und ein Politiker sagte, er wisse genau, was er tue.