Syrien

Mitch McConnell zählte bislang eigentlich zu den treuen Unterstützern von Donald Trump. Den Syrien-Kurs des US-Präsidenten hat der republikanische Mehrheitsführer im Senat nun mit ungewöhnlich scharfen Worten kritisiert. Die Entscheidung, Truppen aus Nordsyrien abzuziehen, sei ein "strategischer Fehler".

CDU und CSU debattieren gerade, wie sie den nächsten Kanzlerkandidaten bestimmen. Bereits beim Union-Nachwus vor einer gab es ein Schaulaufen möglicher Rivalen – ein Angriff auf Annegret Kramp-Karrenbauer, die den ersten Zugriff hätte. Am zweiten Tag des CSU-Parteitages hatte sie nun ihren Auftritt und kritisierte dabei die Grünen und die Türkei. Die CDU-Parteichefin und Markus Söder wirkten dabei bemüht harmonisch.

Die kurdische Autonomieregion in Nordsyrien ist dem türkischen Präsidenten Erdogan schon lange ein Dorn im Auge. Nach der Millitäroffensive der Türkei rufen die syrischen Kurden Baschar al-Assad zu Hilfe. Es bedeutet das Ende ihrer Selbstverwaltung. Was bleibt noch vom Projekt "Rojava"?

Hunderte Menschen nahmen an den Protesten teil. Die Veranstalter erwarteten in Köln rund 15.000 Teilnehmer. Auch in anderen deutschen Städten waren Kundgebungen geplant.

In ihrer Regierungserklärung hatte Angela Merkel gesagt, Deutschland werde unter den jetzigen Bedingungen keine Waffen mehr an die Türkei liefern. Das stimmt so allerdings nicht, wie das Wirtschaftsministerium nun erklärt. Linken-Politiker Liebich wirft der Kanzlerin Täuschung vor.

Überraschend hat sich die Türkei in Verhandlungen mit den USA auf eine vorläufige Kampfpause in Nordsyrien eingelassen. Doch das Abkommen ist fragil, die Gemengelage schwierig. Während Russland geschickt handelt, haben die Europäer ihren Einfluss schon lange verspielt – profitieren könnte am Ende der Islamische Staat, warnt ein Experte.

Maybrit Illner hat mit einer hochkarätig besetzen Runde über den türkischen Einmarsch in Nordsyrien und die Folgen für Deutschland diskutiert. Der frühere Aussenminister Sigmar Gabriel warf CSU-Politiker Manfred Weber "Volksverdummung" vor. Die Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal berichtete von beklemmenden Telefonaten mit ihren Eltern und ein Journalist kritisierte Kriegsparolen in deutschen Moscheen.

USA verkünden Einigung auf Waffenruhe - Türkei will Kämpfe aussetzen

Kann US-Vizepräsident Pence dem türkischen Präsidenten in Ankara eine Waffenruhe in Nordsyrien abringen? Auch Bundeskanzlerin Merkel fordert erneut ein Ende der türkischen Offensive gegen Kurdenmilizen. Aus Syrien kommen besorgniserregende Nachrichten.

Beim EU-Gipfel scheint sich alles um den Brexit zu drehen. Immerhin drängt die Zeit für ein Abkommen. Auch wenn der Brexit ganz oben auf der Agenda steht, gibt es noch andere Themen, über die beim Treffen der Staatengemeinschaft diskutiert wird.

Am Donnerstag wollen sich US-Vizepräsident Mike Pence und US-Aussenminister Mike Pompeo mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan treffen.

Als die türkischen Truppen in Syrien einmarschierten, liess die internationale Gemeinschaft Erdogan ohne nennenswerten Widerstand gewähren. Nun scheint sie eher hilflos in dem Versuch, ihn zu bremsen. Ein Experte erläutert im Interview, warum der türkische Präsident damit durchkommt - und seiner Meinung nach am Ende dennoch scheitern wird.

Der Krieg in Syrien hat das Land schwer gezeichnet. Eine Chronologie.

Ungarn schiesst quer: Wie der Aussenminister am Dienstag erklärt hat, befürwortet das Land die Militäroffensive der Türkei im Norden Syriens - im Unterschied zu allen anderen EU-Staaten. 

Als Reaktion auf den Militäreinsatz der Türkei lässt US-Präsident Donald Trump zudem Sanktionen gegen den Nato-Partner verhängen.

Frankreichs Fussball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation die Revanche für die 0:2-Niederlage im türkischen Konya verpasst.

Nach dem türkischen Einmarsch in Syrien hat US-Präsident Donald Trump Sanktionen gegen die Türkei angekündigt. In einer Mitteilung Trumps hiess es am Montag, unter anderem würden wegen der "destabilisierenden Handlungen der Türkei in Nordost-Syrien" Strafzölle auf Stahlimporte aus der Türkei wieder auf 50 Prozent angehoben.