Syrien

Während die Menschen von Corona sprechen, geraten wichtige Themen in den Hintergrund. Hier werden Sie daran erinnert, worüber Sie sich vor der Coronakrise womöglich aufgeregt haben – und worüber heute fast niemand mehr spricht.

Die Zahl der weltweit nachgewiesenen Infektionsfälle liegt laut US-Experten bei einer Million. Die Arbeitslosenzahl in den USA steigt stark an und Peter Altmaier rechnet durch die Coronakrise mit einem Konjunktureinbruch in Deutschland. Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Ursula von der Leyen ist mit grossem Elan in ihre Amtszeit gestartet. Dabei lehrte die neue Chefin der EU-Kommission einige das Staunen. Und Schwierigkeiten versucht sie weiter eisern wegzulächeln.

In Syrien unterstützen Sie unterschiedliche Seiten, offiziell agieren sie weiterhin als Partner: Russland und die Türkei. Nachdem der Konflikt in der Provinz Idlib eskaliert ist, wollen die Staatschefs Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan nun eine weitere Zuspitzung vermeiden.

Hunderttausende Menschen sind wegen der Kämpfe in der Region Idlib im Nordwesten Syriens auf der Flucht. Die Türkei und Russland unterstützen dort unterschiedliche Seiten. Erdogan und Putin einigen sich nun auf eine weitere Waffenruhe für das Gebiet.

Die Türkei hat ihre Grenze zur EU geöffnet, um so ein Entgegenkommen Europas in der Flüchtlingsfrage und dessen Beistand im Syrien-Krieg zu erreichen. Lachender Dritter der ganzen Situation ist Russland.

Ankara setzt ganz offen Migranten als Druckmittel ein. Griechenland zeigt sich entschlossen, einen massenhaften Andrang von Flüchtlingen in die EU abzublocken. Kann sich das Jahr 2015 wiederholen?

Tausende Menschen haben sich in der Türkei auf den Weg zur EU-Aussengrenze gemacht, weil Ankara am Wochenende seine Grenze geöffnet hat. Unterstützt die Türkei die Fluchtwilligen, um damit den eigenen Drohungen Nachdruck zu verleihen? 

Zwischen der griechisch-türkischen Grenze ist die Situation weiter angespannt. Tausende Migranten wollen nach Westeuropa und harren in der Kälte aus. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex erwartet, dass sich die Lage noch verschärfen wird.

Nachdem Erdogan "die Tore geöffnet" hat, reagiert die EU auf die zunehmend angespannte Situation an der türkischen-griechischen Grenze und schickt zusätzliche Frontex-Mitarbeiter sowie Ausrüstung in die Provinz Edirne. Die Alarmstufe an dem betroffenen EU-Grenzabschnitt wurde auf "hoch" angehoben.  

Die griechisch-türkische Grenze wird erneut zum Brennpunkt. Die Türkei lässt Präsident Erdogan zufolge Tausende Migranten in Richtung EU passieren. Griechenland will illegale Übertritte verhindern - und greift zu Tränengas und Blendgranaten.

Die Türkei hat nach Worten von Präsident Erdogan in Syriens Provinz Idlib umfassende Angriffe gestartet. Dabei seien Lagerhäuser mit Chemiewaffen sowie Luftabwehrsysteme und Landebahnen zerstört worden.

Auf Dutzende tote türkische Soldaten im Syrien-Krieg reagiert Ankara mit Vergeltungsangriffen. Dafür fordert Präsident Recep Tayyip Erdogan auch den Beistand der NATO - und macht offenbar seine Drohung wahr: Er lässt die Grenze nach Europa für syrische Flüchtlinge öffnen.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Wissen, über was politisch diskutiert wird.

Im Atmeh, an der Grenze zur Türkei, reihen sich die blauen und weissen Zelte des Flüchtlingslagers scheinbar endlos aneinander.

Die Zahl der Asylbewerber in Europa ist erstmals seit 2015 wieder gestiegen. Vor allem die Anträge aus Südamerika sind 2019 im Vergleich zum Vorjahr deutlich höher.

Seit fast neun Jahren herrscht in Syrien Bürgerkrieg. Seitdem haben die Menschen dort unter vielen humanitären Katastrophen gelitten. Doch die jetzige Flüchtlingswelle übertrifft alles Bisherige.

Die Region um die Stadt Idlib ist Syriens letztes grosses Rebellengebiet. Die Regierungstruppen des syrischen Machthabers Bashar al-Assad rücken auf die Provinzhauptstadt vor.

Eskalation in Syrien, weiter Gefechte in Libyen, Streit über 5G und Nordstream mit den USA: Die Themenpalette für drei Tage Münchner Sicherheitskonferenz ist lang. Zum Auftakt geht es um die Rolle Deutschlands in der Welt.

Nach bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen türkischem und syrischem Militär hat Ankara seine Drohungen in Richtung Damaskus verschärft. Im Fall weiterer Angriffe auf türkische Soldaten im Norden Syriens will Präsident Recep Tayyip Erdogan nun auch jenseits der umkämpften Rebellenhochburg Idlib zurückschlagen.

Der türkische Präsident profiliert sich nach einem Gegenschlag im Kampf um Idlib. Die neuesten Vergeltungsmassnahmen reichen Recep Tayyip Erdogan aber noch nicht - er will nachlegen, und die Öffentlichkeit in sein Vorgehen in Syrien mit einbeziehen.

Türkische Soldaten geraten in Syrien unter Beschuss, die Vergeltungsmassnahme folgt prompt - es gibt Opfer auf beiden Seiten. Erdogan spricht von "niederträchtigen Angriffen". Auch Russland meldet sich zu Wort.

Eine mutmassliche IS-Rückkehrerin stürzt Norwegen in eine Regierungskrise: Ministerpräsidentin Erna Solberg muss künftig ohne Mehrheit regieren, weil sich Regierungspartner FrP aus dem Bündnis zurückzieht. Trotzdem will Solberg mit den Rechtspopulisten weiterarbeiten.

2014 ging sie nach Syrien und soll dort die Ideologie des Islamischen Staates propagiert haben. Bei ihrer Rückkehr nach Deutschland kam sie nicht mehr weit.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Heute mit Joe Kaesers PR-Gau, dem Stand der Digitalisierung in Deutschland und der Krisensitzung bei den britischen Royals.