Europäische Union - EU

Die Europäische Union (EU) vereint derzeit 28 europäische Länder mit insgesamt mehr als einer halben Milliarde Menschen (Stand 2018) und bildet somit den grössten gemeinsamen Wirtschaftsraum der Welt (gemessen am BIP). In den 1950er Jahren wurde die EU unter dem Namen Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) von sechs Staaten gegründet. Den grössten Zuwachs bekam die EU nach der Maueröffnung 1989 und der damit angestossenen Öffnung des Ostblocks. Seit dem Vertrag von Maastricht 1992 heisst die Gemeinschaft "Europäische Union - EU". Die EU-Organe haben folgende Sitze: Kommision, Rat der Europäischen Union und der Europäische Rat sitzen in Brüssel; das Europa-Parlament befindet sich in Strassburg; die Zentralbank in Frankfurt am Main; der Gerichst- und Rechnungshof in Luxemburg.

Gewinnt Boris Johnson bei der Wahl am 12. Dezember wie erwartet eine Mehrheit, steht den Briten ein kompromissloser Bruch mit der EU bevor. Schafft er es nicht, gibt es möglicherweise zwei weitere Volksabstimmungen: zum Brexit und zu Schottlands Unabhängigkeit.

Von einer "kriselnden, zerstrittenen NATO" sprach die "ARD-Tagesschau" nach dem Gipfel. Emmanuel Macrons Diagnose vom "Hirntod" des Verteidigungsbündnisses hatte die Wahrnehmung des Treffens in London offensichtlich vorgeprägt. Doch nicht alle sehen das grösste Verteidigungsbündnis der Welt in so kritischer Lage: Der Experte Henning Riecke sieht die NATO in vielerlei Hinsicht sogar auf einem guten Weg.

Hauskatzen sind nicht nur süss und kuschelig, sondern vor allem auch kleine Raubtiere. Nach Ansicht zweier Juristen aus den Niederlanden gefährden sie daher die Artenvielfalt. Ein "Ausgehverbot" soll helfen. Tierschützer sehen das kritisch.

Ende im Streit um "Balsamico": Laut dem Europäischen Gerichtshof dürfen auch Essige, die nicht aus Modena stammen, so genannt werden. Eine Einschränkung gibt es allerdings.

"Land ahoi": Greta Thunberg ist nach ihrem zweiten Transatlantik-Törn in Portugal angekommen.

Der Balkan ist weitgehend aus dem Blickfeld Europas geraten. Die Verteidigungsministerin warnt bei einem Besuch vor neuen Gefahren. Und sie setzt ganz auf die Zusammenarbeit in der Nato.