Asyl

Die Zahl der Asylbewerber in Europa ist erstmals seit 2015 wieder gestiegen. Vor allem die Anträge aus Südamerika sind 2019 im Vergleich zum Vorjahr deutlich höher.

Wegen der Inhaftierung eines türkischen Kooperationsanwalts mit sensiblen Daten sieht die Bundesregierung nach einem Medienbericht eine mögliche Gefährdung betroffener Asylantragsteller.

Klimaflüchtlingen darf das Recht auf Asyl nicht verweigert werden, wenn ihr Leben in Gefahr ist - zu diesem Schluss kommt ein UN-Menschenrechtsausschuss, der sich erstmals mit der Klage eines Betroffenen befasst hat.

Immer mehr abgewiesene Asylsuchende verlassen freiwillig die Schweiz. Der Grund dafür sind wohl neue beschleunigte Asylverfahren. Davon ist der Staatssekretär für Migration, Mario Gattiker, überzeugt.

Ibrahim Miri darf abgeschoben werden. Damit endet die Rückkehr für das nach Deutschland illegal eingereiste Clan-Mitglied bereits nach vier Wochen wieder. Die Innenbehörde will den einschlägig vorbestraften Libanesen schnellstmöglich loswerden.

Bestehende Flüchtlingslager schliessen, neue geschlossene Zentren nur für Abschiebekandidaten aufbauen, die griechischen Inseln entlasten - Athen kämpft um Lösungen in der Flüchtlingskrise. Die Menschen einzusperren, stösst dabei auf Kritik.

Nach dem Rücktritt von Evo Morales will Mexiko dem langjährigen Präsidenten Boliviens Asyl gewähren. Sein Leben sei in Gefahr, heisst es. 

Laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist der Asylantrag des Miri-Clan-Mitgliedes Ibrahim Miri abgelehnt worden. Ausserdem gibt es eine neue Abschiebungsdrohung gegen den Mann.

In der Debatte um die Wiedereinreise und den Asylantrag des zuvor abgeschobenen Clanchefs Ibrahim Miri plant Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) einem Zeitungsbericht zufolge ein schärferes Vorgehen gegen illegale Einreisen und missbräuchliche Asylanträge. 

Horst Seehofer  plant strengere Grenzkontrollen und ein härteres Vorgehen bei illegaler Einreise. Grund dafür ist der all des Clanchefs Ibrahim Miri, der illegal eingereist war und erneut einen Asyl-Antrag gestellt hatte. 

Stephan E., Hauptverdächtiger im Mordfall Walter Lübcke, soll versucht haben, einen irakischen Asylbewerber zu töten. Erst durch den Lübcke-Fall geriet er in den Fokus, berichtet der "Spiegel".

Die Bremer Aussenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge soll in mindestens 1200 Fällen Asylanträge zu Unrecht bewilligt haben. Nun hat die Bremer Staatsanwaltschaft einem Medienbericht zufolge beim Landgericht Anklage gegen die frühere Leiterinder Behörde erhoben.

Snowden lebt seit Jahren im russischen Exil. Er macht deutlich, dass er weiterhin gern in einem anderen europäischen Land Asyl bekommen würde - die Reaktionen in Deutschland sind geteilt.

Kommende Woche veröffentlicht Whistleblower Edward Snowden seine Autobiografie "Permanent Record: Meine Geschichte" und gab in diesem Zuge diverse Interviews. Dabei erklärte er unter anderem, wie er die Daten der NSA aus dem Gebäude geschmuggelt hat. Snowden warnt aber auch vor Konzernen wie Facebook und Google und wirbt um Asyl in Deutschland.

Seit 2015 bewegt das Thema Asyl und Migration die Bundesrepublik. Damals brachen Tausende Flüchtlinge aus Ungarn nach Deutschland auf und lösten die erste Massenankunft von Flüchtlingen in der Bundesrepublik seit der Wiedervereinigung aus. Web.de gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragen, mit denen wir auf das vergangene Jahr zurückblicken.

Der mutmasslich tatverdächtige Asylbewerber aus Afghanistan, der bei Lyon mit einem Messer einen Menschen tötete und acht verletzte, ist ersten Erkenntnissen nach psychisch gestört. Zu untersuchen bleibt ein terroristischer Hintergrund der grausigen Tat.