Türkei

Statt der Einrichtung einer Sicherheitszone werden Teile Nordsyriens an der Grenze zur Türkei wohl sehr bald zum Kriegsgebiet. Was steckt hinter dem Säbelrasselns Erdogans, dem Abzug der USA und was hat die EU-Flüchtlingspolitik damit zu tun?

Ein Jahr ist es her, dass der Journalist Jamal Khashoggi ins saudische Konsulat in Istanbul ging und nicht mehr herauskam. Er wurde ermordet. Für Saudi-Arabien gibt es praktisch keine Konsequenzen. Deutschland steht mit seinen Sanktionen weitgehend alleine da.

Nach schweren Ausschreitungen im überfüllten Flüchtlingslager auf Lesbos trifft Athen Notmassnahmen. Massiv sollen Migranten in die Türkei zurückgeschickt werden. Familien und kranken Menschen sollen auf das Festland.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan droht der EU, die Grenzen für syrische Flüchtliche zu öffnen. Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz will deshalb mehr Frontex-Mitarbeiter nach Griechenland schicken.

Wegen angeblicher Terrorpropaganda wurde einer Baslerin auf dem türkischen Konsulat der Reisepass weggenommen. Sie kritisierte Erdoğans Politik in sozialen Netzwerken.

Kanzlerin Angela Merkel hat mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan über die weitere Umsetzung des Flüchtlingsabkommens zwischen der EU und der Türkei gesprochen.

Die Türkei, Russland und der Iran ringen im Bürgerkriegsland Syrien um eine Lösung. Einen Plan, um eine neue Flüchtlingskrise zu vermeiden, gibt es jedoch nicht. Erdogan warnt vor einer "Tragödie".

Der türkische Präsident droht, die Grenzen zur EU für syrische Flüchtlinge zu öffnen. Auf den griechischen Inseln kommen schon jetzt immer mehr Migranten an - die Lage dort ist katastrophal. Ist der Flüchtlingsdeal zwischen der EU und der Türkei schon gescheitert?

Die griechischen Ägäis-Inseln haben sich zu einen neuen Hotspot der europäischen Flüchtlingskrise entwickelt. Im Kern geht es um Tausende Syrer, die illegal eingereist sind. Zu deren Aufnahme hatte sich die Türkei 2016 im Rahmen eines Abkommens mit der EU verpflichtet.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan verlangt von der EU mehr Hilfe für die syrischen Flüchtlinge in seinem Land - andernfalls könnte er sie über die Grenzen Richtung Europa durchlassen.

Drei Monate lang soll die "Yavuz" vor Zypern nach Erdgas suchen - ohne Genehmigung. Sie ist bereits das dritte türkische Schiff, das im Zuge des Erdgasstreits seine Arbeit im Mittelmeer aufnimmt.

Während laufender Verhandlungen zwischen den USA und der Türkei über eine von Kurdenmilizen befreite Pufferzone in Nordsyrien hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erneut mit einer Militäroffensive gedroht.

Nach dem umstrittenen Kauf eines russischen Waffensystems durch die Türkei spitzt sich der Streit zwischen Ankara und Washington zu. Die USA lassen den F-35-Deal platzen, die Türkei ihrerseits warnt den Nato-Partner vor "irreparablem Schaden".

Nach dem umstrittenen Kauf eines russischen Waffensystems durch die Türkei spitzt sich der Streit zwischen Ankara und Washington zu. Die USA lassen den F-35-Deal platzen, die Türkei ihrerseits warnt den Nato-Partner vor "irreparablem Schaden".

Die Türkei kauft ein russisches Raketenabwehrsystem und verärgert damit das US-Verteidigungsministerium. Donald Trump aber kann den Argumenten Ankaras etwas abgewinnen.

Die EU sanktioniert die Türkei wegen Bohrungen vor Zypern auf der Suche nach Erdgas. Die Türkei zeigt sich davon allerdings unbeeindruckt - und schickt ein weiteres Schiff vor die Küste der Mittelmeerinsel.

Die meisten Kriegswaffen, die aus Deutschland exportiert werden gehen in die Türkei. Dabei sind die Lieferungen höchst umstritten.

Die EU machte ihre Drohungen gegen die Türkei wahr. Im Konflikt um Erdgas-Erkundungen vor Zypern gibt es erste Strafmassnahmen. Nun stellt sich die Frage, ob sie die gewünschte Wirkung zeigen.

Vor der Küste des EU-Mitglieds Zypern sucht die Türkei nach Erdgas. Ob zu Recht oder illegal, ist nicht so einfach zu beantworten. Die EU will dennoch Strafmassnahmen beschliessen. Nun strebt Ankara eine mögliche Kooperation an.

Ein russisches Waffensystem mit empfindlichen Radaren innerhalb des Nato-Luftraums - darin sehen die USA ein grosses Sicherheitsrisiko. Allen Warnungen zum Trotz hat die umstrittene Lieferung russischer S-400-Raketen an die Türkei begonnen. Nun droht Washington Ankara mit Konsequenzen.