Türkei

Die USA und die Türkei haben eine Gefechtspause in Nordsyrien ausgehandelt. Dabei hatte der türkische Präsident im Vorfeld ausdrücklich betont, nicht auf eine Waffenruhe einzugehen - und schon gar nicht Vermittler wie die USA brauche. Doch die amerikanische Gegenleistung stimmt offenbar.

Maybrit Illner hat mit einer hochkarätig besetzen Runde über den türkischen Einmarsch in Nordsyrien und die Folgen für Deutschland diskutiert. Der frühere Aussenminister Sigmar Gabriel warf CSU-Politiker Manfred Weber "Volksverdummung" vor. Die Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal berichtete von beklemmenden Telefonaten mit ihren Eltern und ein Journalist kritisierte Kriegsparolen in deutschen Moscheen.

US-Präsident Donald Trump hat die militärische Auseinandersetzung zwischen der Türkei und Kurdenmilizen in Nordsyrien mit einem Gerangel zwischen zwei Kindern verglichen. 

USA verkünden Einigung auf Waffenruhe - Türkei will Kämpfe aussetzen

Kann US-Vizepräsident Pence dem türkischen Präsidenten in Ankara eine Waffenruhe in Nordsyrien abringen? Auch Bundeskanzlerin Merkel fordert erneut ein Ende der türkischen Offensive gegen Kurdenmilizen. Aus Syrien kommen besorgniserregende Nachrichten.

Beim EU-Gipfel scheint sich alles um den Brexit zu drehen. Immerhin drängt die Zeit für ein Abkommen. Auch wenn der Brexit ganz oben auf der Agenda steht, gibt es noch andere Themen, über die beim Treffen der Staatengemeinschaft diskutiert wird.

Meinungsfreudig geht es am Mittwochabend bei Sandra Maischberger zu: Ein Kabarettist bedenkt den US-Präsidenten mit dem A-Wort – und zwei Politiker geraten sich beim Dauerthema Brexit in die Haare.

Als die türkischen Truppen in Syrien einmarschierten, liess die internationale Gemeinschaft Erdogan ohne nennenswerten Widerstand gewähren. Nun scheint sie eher hilflos in dem Versuch, ihn zu bremsen. Ein Experte erläutert im Interview, warum der türkische Präsident damit durchkommt - und seiner Meinung nach am Ende dennoch scheitern wird.

Als Strafmassnahme für die Offensive in Nordsyrien liefert Deutschland der Türkei nicht länger Waffen. Für den türkischen Präsident Recep Tayyip Erdogan Grund genug, volle Breitseite gegen Bundesaussenminister Heiko Maas abzufeuern. 

Erst am Montag waren Cenk Sahin und der FC St. Pauli getrennte Wege gegangen, nur einen Tag später hat der Fussball-Profi einen neuen Klub gefunden: Basaksehir Istanbul, ein Klub, der dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nahesteht.

Mit dem Abzug der US-Soldaten aus Nordsyrien hat US-Präsident Donald Trump erst den Boden für eine Eskalation zwischen Türken und Kurden bereitet. Nun schickt er seinen Vize als Vermittler nach Ankara. Aber wird sich Recep Tayyip Erdogan dem Druck durch Sanktionen beugen? Wohl nicht.

Ungarn schiesst quer: Wie der Aussenminister am Dienstag erklärt hat, befürwortet das Land die Militäroffensive der Türkei im Norden Syriens - im Unterschied zu allen anderen EU-Staaten. 

Der Hamburger Zweitligist FC St. Pauli hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Stürmer Cenk Sahin getrennt. Der 25-Jährige hatte zuvor auf seinem Instagram-Profil offen den Einmarsch seiner türkischen Landsleute in Nordsyrien begrüsst.

Autobauer Volkswagen verschiebt die Entscheidung, ob er im Westen der Türkei ein Werk baut. Hintergrund ist die Militäroffensive der Türkei in Nordsyrien. 

In Herne ist eine Demonstration von Kurden gegen die Militäroffensive der Türkei in Nordsyrien aus dem Ruder gelaufen. In einem Café gingen Fenster und Möbel zu Bruch, fünf Menschen wurden verletzt. 

Mit Sanktionen will US-Präsident Trump den Stopp der türkischen Offensive in Nordsyrien erzwingen. Dabei hat er selber den umstrittenen Einmarsch überhaupt erst ermöglicht. Eine prominente Kritikerin spricht von "Trumps Saigon".

US-Präsident Donald Trump betreibt Schadensbegrenzung: Er will die türkische Offensive in Nordsyrien mit Hilfe von Sanktionen stoppen. Damit steigt der Druck auf Recep Tayyip Erdogan.

Erneut salutierten türkische Spieler und zeigten so ihre Sympathie mit der Politik von Präsident Recep Tayyip Erdogan.

Nach dem türkischen Einmarsch in Syrien hat US-Präsident Donald Trump Sanktionen gegen die Türkei angekündigt. In einer Mitteilung Trumps hiess es am Montag, unter anderem würden wegen der "destabilisierenden Handlungen der Türkei in Nordost-Syrien" Strafzölle auf Stahlimporte aus der Türkei wieder auf 50 Prozent angehoben.

Die USA werden nach Worten des einflussreichen US-Senators und Trump-Vertrauten Lindsey Graham "lähmende Sanktionen" gegen die Türkei wegen der Offensive in Nordsyrien verhängen.

Luxemburgs Aussenminister Jean Asselborn sieht in der türkischen Offensive in Nordsyrien eine "Invasion". Man habe sich darauf geeinigt, dass kein EU-Mitgliedsland mehr Waffen an die Türkei liefern werde. Ein offizielles Waffenembargo verhängt die EU allerdings nicht.

In Nordsyrien stehen die Kurdenmilizen unter Druck, nun erhalten sie Hilfe von syrischen Truppen im Kampf gegen türkisches Militär. Der Westen verurteilt das Vorgehen Ankaras, doch können sich die EU-Aussenminister auch auf Sanktionen einigen?

30 Kilometer tief sind türkische Truppen bereits in Nordsyrien vorgedrungen, Zehntausende haben die Flucht ergriffen. Kanzlerin Merkel fordert eine "umgehende Beendigung" der Offensive. Präsident Erdogan zeigt sich von Strafmassnahmen der Europäer unbeeindruckt.

Aussenminister Heiko Maas kündigt wegen Türkei-Offensive in Nordsyrien an, dass weniger Rüstungsexporte genehmigt werden sollen.