Tunesien

Ein Deutscher ist bei einem gewaltsamen Raubüberfall in Tunesiens Hauptstadt Tunis getötet worden.

Tunesiens etablierte Parteien sind innerhalb weniger Wochen deutlich abgestraft worden. Mit dem parteilosen Kais Saied wählten die Menschen einen absoluten Neuling an die Spitze des Staates. Der neue Präsident hat schon eine grosse Aufgabe zu bewältigen.

In Tunesien wird nach der Parlamentswahl eine schwierige Regierungsbildung erwartet. Zwei Parteien erklärten sich nach der Schliessung der Wahllokale am Sonntagabend zum Sieger.

Überraschung bei der Präsidentenwahl in Tunesien: Zur Stichwahl haben sich zwei politische Aussenseiter qualifiziert - einer davon ist inhaftiert.

Tunesiens Präsident Beji Caid Essebsi ist tot. Wie das Präsidialamt des nordafrikanischen Landes mitteilte, starb er im Alter von 92 Jahren.

Am Donnerstag überschlagen sich die Nachrichten in Tunesien: An zwei Orten in der Innenstadt explodieren Sprengsätze. Zuvor greifen mutmassliche Terroristen Soldaten im Süden des Landes an. Hat Tunesien wieder ein Sicherheitsproblem?

Er gilt als Schlüsselfigur bei der Aufklärung des Terroranschlags auf dem Berliner Weihnachtsmarkt. Doch ob Ben Ammar als Zeuge zur Verfügung stehen wird, ist noch offen. Der tunesische Islamist war sechs Wochen nach dem Amri-Attentat abgeschoben worden.

Bilal B.A. war ein Vertrauter des Weihnachtsmarkt-Attentäters. Noch am Vorabend des Anschlags traf er Amri. Wollten die Deutschen ihn loswerden, weil er gefährlich war und bald aus der Haft entlassen werden musste? Oder steckt etwas anderes dahinter?

Die Stadt Bochum muss den im Sommer zu Unrecht abgeschobenen islamistischen Gefährder Sami A. nicht nach Deutschland zurückholen.

Sami A. darf nun doch abgeschoben werden. Das hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen entschieden. 

Eine Frau hat sich in der tunesischen Hauptstadt Tunis in die Luft gesprengt. Die zentrale Prachtstrasse und einige Hotels wurden abgesperrt.

Für das Bundesinnenministerium kämen 14 weitere Staaten als sichere Herkunftsländer in Frage, wie aus einer Anfrage hervorgeht.

Als islamistischer Gefährder wurde Sami A. nach Tunesien abgeschoben - nun hat ein Gericht entschieden: Er muss zurück nach Deutschland geholt werden. Ob und wie das klappt, ist offen.

Der als Gefährder eingestufte und abgeschobene Tunesier Sami A. muss nach Deutschland zurückgeholt werden. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen widersprach damit einem Antrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf).

Sief Allah H. hat nicht nur in seiner Kölner Wohnung eine Splitterbombe mit hochgiftigem Rizin gebaut, er soll auch geplant haben, damit einen Anschlag im Namen des IS zu verüben. Dessen sind sich die Ermittler jetzt sicher. In Tunesien wurden indes zwei mutmassliche Helfer festgenommen. 

Sami A. kommt auf freien Fuss. Tunesien entlässt den mutmasslich zu Unrecht aus Deutschland abgeschobene Islamist aus der Haft.

Ging bei der Abschiebung des Islamisten Sami A. nach Tunesien alles mit rechten Dingen zu? Das will jetzt auch der Düsseldorfer Landtag klären. Grünen-Chef Habeck hat jedenfalls seine Zweifel. Und der Deutsche Anwaltverein ist empört.

Sami A. ist da, wo ihn fast alle haben wollen - in Tunesien. Jedenfalls vorerst. Doch die politischen Kosten der Abschiebung des mutmasslichen Leibwächters von Osama bin Laden könnten hoch sein.