Tunesien

Am Donnerstag überschlagen sich die Nachrichten in Tunesien: An zwei Orten in der Innenstadt explodieren Sprengsätze. Zuvor greifen mutmassliche Terroristen Soldaten im Süden des Landes an. Hat Tunesien wieder ein Sicherheitsproblem?

Er gilt als Schlüsselfigur bei der Aufklärung des Terroranschlags auf dem Berliner Weihnachtsmarkt. Doch ob Ben Ammar als Zeuge zur Verfügung stehen wird, ist noch offen. Der tunesische Islamist war sechs Wochen nach dem Amri-Attentat abgeschoben worden.

Bilal B.A. war ein Vertrauter des Weihnachtsmarkt-Attentäters. Noch am Vorabend des Anschlags traf er Amri. Wollten die Deutschen ihn loswerden, weil er gefährlich war und bald aus der Haft entlassen werden musste? Oder steckt etwas anderes dahinter?

Die Stadt Bochum muss den im Sommer zu Unrecht abgeschobenen islamistischen Gefährder Sami A. nicht nach Deutschland zurückholen.

Sami A. darf nun doch abgeschoben werden. Das hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen entschieden. 

Eine Frau hat sich in der tunesischen Hauptstadt Tunis in die Luft gesprengt. Die zentrale Prachtstrasse und einige Hotels wurden abgesperrt.

Für das Bundesinnenministerium kämen 14 weitere Staaten als sichere Herkunftsländer in Frage, wie aus einer Anfrage hervorgeht.

Als islamistischer Gefährder wurde Sami A. nach Tunesien abgeschoben - nun hat ein Gericht entschieden: Er muss zurück nach Deutschland geholt werden. Ob und wie das klappt, ist offen.

Der als Gefährder eingestufte und abgeschobene Tunesier Sami A. muss nach Deutschland zurückgeholt werden. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen widersprach damit einem Antrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf).

Sief Allah H. hat nicht nur in seiner Kölner Wohnung eine Splitterbombe mit hochgiftigem Rizin gebaut, er soll auch geplant haben, damit einen Anschlag im Namen des IS zu verüben. Dessen sind sich die Ermittler jetzt sicher. In Tunesien wurden indes zwei mutmassliche Helfer festgenommen. 

Sami A. kommt auf freien Fuss. Tunesien entlässt den mutmasslich zu Unrecht aus Deutschland abgeschobene Islamist aus der Haft.

Ging bei der Abschiebung des Islamisten Sami A. nach Tunesien alles mit rechten Dingen zu? Das will jetzt auch der Düsseldorfer Landtag klären. Grünen-Chef Habeck hat jedenfalls seine Zweifel. Und der Deutsche Anwaltverein ist empört.

Sami A. ist da, wo ihn fast alle haben wollen - in Tunesien. Jedenfalls vorerst. Doch die politischen Kosten der Abschiebung des mutmasslichen Leibwächters von Osama bin Laden könnten hoch sein.

Selten hat ein Fall für so viel Streit zwischen Behörden geführt wie dieser: Erst wird der tunesische Gefährder Sami A. abgeschoben, dann soll er doch wieder zurück nach Deutschland, weil es ein Gericht so will. Doch gegen seine Rückkehr regt sich Widerstand – nicht nur in Deutschland.

Die WM 2018 in Russland ist in vollem Gange. Hier finden Sie alle Ergebnisse aus den WM-Gruppenspielen und der K.O.-Runde, sowie bei Klick auf das Ergebnis sämtliche Spielberichte der Partien - ganz aktuell.

Der Fall Sami A. dürfte Deutschland noch länger beschäftigen. Der abgeschobene Gefährder muss einem Gericht zufolge zurückgeholt werden. Nicht nur die Behörden in NRW sehen das anders.

Sami A., Ex-Leibwächter Osama bin Ladens, ist nach Tunesien abgeschoben worden. Obwohl ein Gericht das vorher verboten hatte. Der Fall wird die Gerichte noch länger beschäftigen.

Erster WM-Sieg seit 1978: Tunesien schlägt Panama und sichert sich Platz drei in der Gruppe G. Ben Youssef erzielt das 2500. Tor der WM-Geschichte.

Am letzten Spieltag der Gruppe G  geht es für Panama und Tunesien sportlich um nichts mehr. Dennoch wollen sich beide Teams den dritten Tabellenplatz sichern.