Michael Schumachers Sohn Mick setzt seinen Weg in die Formel 1, die niemand öfter gewann als sein Vater, konsequent fort. Inzwischen gehört er Ferraris Nachwuchsstall an und könnte schon bald in der Formel 1 testen. Micks Kerngeschäft aber bleibt die Formel 2. Sein Debüt dort kann der Formel-3-Champions kaum erwarten.

Mehr Sport-Themen finden Sie hier

Mick Schumacher kann seinen ersten Start in der Formel 2 in Bahrain (29. bis 31. März) kaum erwarten.

"Da kribbelt es schon bei mir. Es hat lange genug gedauert, jetzt soll es losgehen", sagte der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher im Interview mit dem Kölner "Express" beim Abschluss der Saisonvorbereitungen in Barcelona.

2019 ist ein Jahr des Lernens

Zu hohe Erwartungen will der 19-Jährige bei seinen ersten Rennen in der höheren Klasse allerdings noch nicht wecken. "Dieses Jahr werde ich voll damit beschäftigt sein, zu lernen, mich als Fahrer weiterzuentwickeln", sagte er. Der Rest komme "irgendwann von selbst".

Für seine Entwicklung studiere er auch die Karriere seines erfolgreichen Vaters ganz genau. "Er ist der Beste und mein Idol", mit ihm verglichen zu werden, mache ihn "sehr happy".

Mick Schumacher ist im Schoss von Ferrari gelandet

Im Januar war Mick Schumacher der Ferrari Driver Academy beigetreten und gehört damit nun offiziell dem Rennstall an, mit dem sein Vater eine Ära prägte.

Mick Schumacher wurde im vergangenen Jahr Europameister in der Formel 3 und machte seinen Aufstieg in die Formel 2 bereits Ende November perfekt. (AFP/hau)

Sein Vater ist der Rekord-Weltmeister der Formel 1, sein Onkel ein mehrmaliger Grand-Prix-Sieger: Mick Schumacher, verwandtschaftlich durch Papa Michael und dessen Bruder Ralf "vorbelastet", befindet sich auf dem Weg in die Formel 1. Schon in der kommenden Saison soll der 19-Jährige für Ferrari testen.